Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag


Reformation ökumenisch begehen – feiern?

Angeregt durch die Beschäftigung mit dem Thema „Reformation als geistliche Erneuerung der Kirchen“ bei der Jahrestagung 2012 legt die ACK in Baden-Württemberg als Beitrag zum ökumenischen Reformationsgedenken einen Vorschlag für die ökumenische Feier des Buß- und Bettags vor. Wir sehen darin eine Chance, bereits vorhandene Ansätze einer ökumenischen Feier des Buß- und Bettags in den Gemeinden aufzugreifen und zu stärken.

Um ein gemeinsames ökumenisches Begehen des Reformationsjubiläums zu ermöglichen, ist eine Heilung der Erinnerungen („healing of memories“) nötig – und darum Buße und Vergebung! Die geschichtlichen Erfahrungen mit der Reformation sind in den verschiedenen Kirchen sehr unterschiedlich. Während die einen mit der Reformation den Gewinn an Freiheit und Glaubensunmittelbarkeit verbinden, assoziieren andere damit auch Kirchenspaltung und Konfessionskriege, Verfolgung und Intoleranz oder Säkularisierung und Indifferenz. Diese Spannungen und Spaltungen bedürfen der Buße und gegenseitiger Vergebung, damit unsere Einheit in Christus nicht verdunkelt wird.

Die reformatorische Bewegung selbst gibt dazu Anhaltspunkte: Einer der Hauptauslöser der Reformation war 1517 Martin Luthers Veröffentlichung seiner 95 Thesen zum Bußsakrament und zum Ablasshandel. Die erste der 95 Thesen Luthers lautet: „Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: „Tut Buße“ usw. (Matthäus 4,17), hat er gewollt, dass das ganze Leben der Gläubigen Buße sein soll“.

Hinweisen möchten wir auch auf die Handreichung für einen Gottesdienst (z.B. am 3.11.2013) im Umfeld der 10. Vollversammlung des ÖRK in Busan, die von der Evangelischen Landeskirche in Baden erarbeitet wird: www.ekiba.de

Diese Handreichung ist als pdf-Datei hier abrufbar und lässt sich im Broschürenmodus ausdrucken:

Download Handreichung Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag


Weitere Informationen & Quelle:
http://www.ack-bw.de/30_200.htm



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