Ökumene: Abgrenzung zum interreligiösen Dialog |
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Gegenwärtig wird der Ausdruck Ökumene von einzelnen Autoren auch auf die Beziehungen zwischen dem Christentum und nichtchristlichen Religionen ausgeweitet. Sie unterscheiden dann eine „innere Ökumene“ von einer „äußeren Ökumene“. Dies betrifft insbesondere das Verhältnis zu Judentum und Islam, das von Hans Küng und anderen als „Abrahamitische Ökumene“ bezeichnet wird, weil diese drei Religionen sich selbst auf Abraham als gemeinsame Wurzel beziehen und wesentliche Lehren wie den Monotheismus teilen. Die besondere Beziehung des Christentums zum Judentum einerseits, zum Islam andererseits, kommt schon in der Erklärung Nostra Aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils zum Ausdruck. Dieser Ansatz wird aber vielfach in Frage gestellt. |
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