NEWSletter 01/2018

Rundbrief an die
Rundbrief an die

Interessierten, Fans und Freunde

von theology.de


ISSN: 1611-0269  
Ausgabe: 12/2018


ANGDACHT: Gedanken zur Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Eigentlich sind wir Wasser, denn bis zu 70 % unseres Körpers ist Wasser. Wasser ist unser Lebenselixier und ohne diesen Stoff gibt es kein Leben. Jedoch ist in unseren Breiten Wasser kein Problem. Anders sieht es in den Ländern der Bibel aus. In diesen Wüstenländern ist Wasser rar. Das erklärt, warum Bäche mit klarem Wasser als Merkmale des Paradieses gelten. Und es ist kein Wunder, wenn in der Offenbarung des Johannes das Wasser die Voraussetzung für umfassendes Lebensglück für Körper, Geist und Seele ist. Wer „lebendiges Wasser“ hat, hat alles, was er braucht.

Was brauchen wir eigentlich zum Leben? Wonach dürsten Sie? Die meisten Menschen in Deutschland haben alles, was sie zum Leben brauchen, und manche noch viel mehr. Zumindest Wassermangel kennen wir kaum. Wenn einmal in einem heißen Sommer aufgerufen wird, Wasser zu sparen, den Rasen nicht zu sprengen und das Auto nicht zu waschen, dann gilt das schon als Ausnahmezustand.

Und trotzdem sind wir Dürstende. Verdurstende. Nämlich wenn es darum geht, das Leben mit dem zu füllen, was es wirklich ausmacht: mit Aufmerksamkeit füreinander, mit Toleranz für andere und Fremde, mit Geduld und Gelassenheit, mit Zuneigung und Liebe. Oder schlicht und zusammenfassend: mit Sinn. In Zeiten globalisierter Gleichgültigkeit kann einem die Welt als Sinn-Wüste mit immer weniger Menschlichkeit erscheinen.

Die Jahreslosung 2018 erinnert uns daran: Gott stillt unseren Durst ganz und gar. Das Wasser des Lebens, von dem die Offenbarung des Johannes spricht, ist sozusagen die Antwort auf unseren zutiefst empfundenen Lebensdurst. Alles, was wir im Nachdenken über unser Leben als Sehnsucht feststellen, wird von Gott erfüllt. Alle Liebe und alle Zuneigung, die vorbehaltlose Anerkennung und den Respekt – Gott schenkt es uns. Das Quantum Sinn – ein Leben in der Gegenwart Gottes kann nicht sinnlos sein. In seiner Gegenwart zu sein, wie wir es im Gebet und auch im Gottesdienst ganz bewusst tun, schenkt Sinn und Trost. Alles andere ergibt sich daraus.

Am Ende der Bibel, in der Jahreslosung, heißt es: Was ihr zum Leben braucht, bekommt ihr geschenkt, umsonst. Ihr braucht euch nicht dafür anstrengen, - denn das könnt ihr gar nicht kaufen. Mit keinem Geld der Welt. Aber eure Gier führt in die Irre. Gier bringt die Menschen gegeneinander auf, lässt sie unmenschlich werden. Die Mechanismen von Gier und „immer mehr“ und „wir sind die Größten“ „Wir zuerst“ haben die Welt nicht besser gemacht. Besser, menschlicher wird die Welt durch Gottes lebendiges Wasser, das wir umsonst bekommen und umsonst weitergeben. Von Gott erhalten wir alles, was wir zum wahren Leben brauchen, - so können wir hoffnungsfroh mit der Jahreslosung in das neue Jahr 2018 gehen. Amen

 Ihr Team von theology.de

 

NEU IM JANUAR

Kein Titel

GEDENKTAG: Silvester, 31.12.

Als Silvester wird der 31. Dezember, der letzte Tag des Jahres, bezeichnet. Nach dem römisch-katholischen Heiligenkalender ist Papst Silvester I. († 31. Dezember 335) der Tagesheilige, - es ist sein Todestag. Auf Silvester folgt der Neujahrstag, der 1. Januar des folgenden Jahres ...

 

FEIERTAG: Neujahr, 1.1.

Von den sechs in der Kirche des Mittelalters festzustellenden Neujahrstagen wurde nur der 1.1. festlich begangen, aber mit Maskenzügen, Ausschweifungen und abergläubischen Bräuchen, wogegen die Kirche durch Predigten und Konzilsbeschlüsse (z. B. Tours 567) kämpfte; noch im 13./14. Jh. wurde in Frankreich der 1. I. als »Narrenfest« mit parodierten Messen »gefeiert«. ...


NEUJAHR, Neujahrsglücksbringer und deren Bedeutung

Neujahr: Wieso ausgerechnet "Guten Rutsch"? Der Wunsch "Guter Rutsch" geht wohl auf den aus dem Jiddischen stammenden Begriff "Rosch" (was übersetzt "Anfang" bedeutet) zurück. Ein "guter Rutsch" ist also ein "Guter Anfang"! ...

 

FEIERTAG: Epiphanias, Drei König, 6.1.

Das Epiphaniasfest ist das älteste Fest der Kirche, das kalendarisch festgelegt war, es wurde schon um 300 im Osten gefeiert als Fest der Geburt Jesu, der Taufe Jesu, als Erinnerung an das Weinwunder zu Kana (Johannesevangelium 2, 1 - 11) und zuletzt auch als Erinnerung an die Verklärung Jesu (Matthäusevangelium 17, 1 - 13), wobei es regional unterschiedliche Schwerpunkte in der Feier gab. Im Laufe der Zeit verlagerte sich im Westen der Schwerpunkt auf die Geschichte von den drei Weisen aus dem Morgenland, wodurch ein engerer Bezug zum Christfest hergestellt wurde. Das Fest ist nicht eigentlich das Fest der "Heiligen Drei Könige", sondern das Fest des Kindes in der Krippe, das in dieser Welt erschienen ist: "Epiphanie" bedeutet "Erscheinung". ...

 

C + M + B oder K + M + B

Das Sternsingen geht auf die Erwähnung der Sterndeuter in Mt 2,1 zurück. Im sechsten Jahrhundert wurden auf Grund der drei Weihegaben (Mt 2,11) und des Bezuges auf Ps 72 drei Personen vermutet. Aus diesen wurden im achten Jahrhundert Könige mit den Namen Caspar, Melchior und Balthasar..=20 Im sechzehnten Jahrhundert lässt sich der Brauch des Sternsingens erstmals urkundlich nachweisen. ...

 

JAHRESLOSUNG 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21,6) ... Gedanken zur Jahreslosung & Losungen für Ihr Smartphone etc.

 

BIBEL-Museum in Washington D.C.

Am 17. November 2017 öffneten sich die über 12 Meter hohen Bronze-Tore des Bibel-Museums zum ersten Mal für die Besucher. Die 40.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche liegt nur wenige hundert Meter vom Kapitol entfernt. ...

 

VERANSTALTUNGEN

Veranstaltungen, Events, Programme etc. im Überblick

LEBEN und sterben, wo ich wohne, 9.-11.1.

Wie und wo wollen wir zukünftig leben? Wie werden wir dann füreinander sorgen? Die Dichte in den Städten nimmt zu, die Urbanisierung ist (auch weltweit) unaufhaltsam: Alles drängt in die Großstadt. Eine gegenteilige Entwicklung sehen wir auf dem Lande, wo Ausdünnung und Wegzug soziale Strukturen bedrohen. Beide Entwicklungen stellen die Gesellschaft vor neue Aufgaben. ...

SCHICKSALSSCHLÄGE, 12.-14.01.

DAS LEBEN, EIN SPIEL VON ZUFÄLLEN, WIE DIE WÜRFEL EBEN FALLEN? DOCH WER WÜRFELT?

MÄNNER im Betrieb, 15.-17.02.

Viele Männer wollen sich nicht mehr damit zufrieden geben, ungestört ihrer Berufsarbeit nachzugehen, die Karriereleiter aufwärts zu streben und zum Familienleben vor allem als Ernährer beizutragen. Auch Männer haben den Wunsch nach mehr Work-Life-Balance, nach mehr Familienzeit, aber auch nach einer Arbeitswelt, die nicht mehr von tradiert-männlichen Mustern geprägt ist. ...

GLORIA Kirchen-Messe 2018

Kirchenmesse in Augsburg findet 2018 unter dem Motto „Wie Leben gelingen kann – Christliche Lebenskunst neu entdecken“ statt – GLORIA spricht Menschen aller Glaubensrichtungen im Christentum an. 15.-17.02.2018

 

BUCH-Empfehlungen

Hier finden Sie unsere Buchempfehlungen jeden Monat neu ... und auch in unserem Archiv: Buch & Bücher zu Theologie & Kirche

 

FREEWARE: BibelApp mit der neuen Einheitsübersetzung

Die kostenlose BibelApp mit der neuen Einheitsübersetzung ist eine gute Begleitung mit Gottes Wort. Ob auf einem Tablet oder mit einem Mobiltelefon, der Text der Heiligen Schrift kann schnell und komfortabel überall abgerufen und gelesen werden. Als zusätzliches Gimmick können Bibelstellen sogar per Sprachbefehl gesucht werden. ...

 

GEWINNEN: Monatsrätsel

Rätsel zum Januar 2018: Die Jahreslosung verspricht ...
a) Alles wird gut!
b) Glück und Gesundheit.
c) Lebendiges Wasser umsonst..

... einen Tipp finden Sie
hier. Einsendeschluss ist der 24.01.2018.

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen:

1 x Werner Klän:
Grund-Sätze aus den evangelisch-lutherischen Bekenntnisschriften
1 x John Wesley: Über allem die Liebe. Ein Brevier
1 x Friedrich Wilhelm Hopf: Kritische Standpunkte für die Gegenwart. Ein lutherischer Theologe im Kirchenkampf des Dritten Reichs, über seinen Bekenntniskampf nach 1945 und zum Streit um seine Haltung zur Apartheid
1 x Robert C. Schnase: Fruchtbare Gemeinden und was sie auszeichnet

Gesponsert von Edition Ruprecht. Herzlichen Dank!

 

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SKURRILES: Zum Abendmahl Brot, Wein ... und 100 Dollar

Ein anonymer Spender in Severna Park (Maryland) verbreitete Weihnachtsstimmung - mit 100-Dollar-Scheinen im Gottesdienst. Er bat den Gemeindepastor in der United Methodist Church, dass er am ersten Sonntag im Dezember 2017, den ersten 100 Gemeindemitgliedern je einen 100-Dollar-Schein schenken solle mit der Aufforderung, damit Gutes zu tun. ...

 


Gott befohlen, - wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und segensreiches 2018 

Ihr Team von theology.de 

 

Der nächste NEWSletter erscheint zum 01.02.2018.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 20.01.2018.

 

P.S.: Wir stellen gerade unsere NEWSletter-System um und hoffen, dass bald alles wieder bestens funktioniert. Wir bitten um Ihre Geduld und danken für Ihr Verständnis!




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