Aktion "Gott-sei-Dank-Brot"

Die Aktion regt zur Dankbarkeit für das tägliche Brot und alles, was zum Leben notwendig ist, an. Die Verbindung zwischen Kirche und Handwerk wird gestärkt.

Das Brot drückt den Dank aus:
- für das Korn, das auf den Feldern in der Region wächst,
- für das Können der Handwerkerinnen und Handwerker, die daraus Brot backen,
für das Brot beim Essen in unseren Händen
- dafür, dass Menschen in der Region Brot und Arbeit finden
- und vor allem, dass Gott uns schenkt, was wir zum Leben brauchen.

Wir denken an die, denen es am notwendigsten fehlt.

Die Aktion hat ihren Ursprung in Oberfranken: Sie wurde durch das Netzwerk „Gemeinsam für die Region“ zusammen mit der Evangelischen Jugend in Oberfranken im Jahr 2007 entwickelt und erstmals durchgeführt und fand dann im Jahr 2008 bayernweit und seit 2009 oberfrankenweit statt.

Nun wird die Aktion bereits zum fünften Mal durchgeführt. Kooperationspartner sind das Erzbistum Bamberg, der Kirchenkreis Bayreuth (zusammen mit dem Netzwerk „Gemeinsam für die Region“ und der „Fachstelle Kirche und Handwerk beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt“) und die Handwerkskammer für Oberfranken mit den Bäckerinnungen.

Die Kirchengemeinden werden eingeladen, am Erntedankfest oder in der Folgezeit Gottesdienste und Aktionen zusammen mit den örtlichen Bäckereien zu gestalten. Die Bäckereien, die sich beteiligten, machen mit dem bekannten Plakat und dem bekannten Logo auf sich und die Aktion aufmerksam. Eine Brotmarke auf dem „Gott-sei-Dank-Brot“ soll die Botschaft der Aktion transportieren. Mit dem Brot wird auch wieder eine Gebetskarte verteilt. Die zur Aktion erschienene Arbeitshilfe gibt weitere Anregungen, wie Kirchengemeinden das Thema für sich gestalten können. Die Palette reicht dabei von einer Brotbackaktion am Lagerfeuer für Kinder über eine Bäckerausstellung zum Kirchen-Café bis zur Gestaltung eines eigenen Festwagens beim Kreiserntedankfest.

Im Jahr 2011 haben sich etwa 100 Bäckereien an der Aktion beteiligt. Es gibt eine gute punktuelle Zusammenarbeit vor Ort. Wichtig ist der gute Kontakt der Kirchengemeinde zu den Bäckereien vor Ort, wobei an "echte" Bäcker und nicht an Ketten gedacht ist.

Weitere Informationen und Anregungen:
http://www.geistreich.de/experience_reports/576



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