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Schubert, J.: Willem Adolph Visser ít Hooft

Die Themen dieser Studie (Dissertation Mainz 2015) sind durch Titel und Untertitel umrissen; sie sind wie die beiden Pole einer Ellipse. Sachlich geht es um Europa, personell widmet sich der Verfasser der ökumenischen Gestalt des vergangenen Jahrhunderts; von 1938 bis 1966 war Visser´t Hooft nämlich inspirierend und moderierend in leitenden Funktionen in der Ökumene tätig.

Nach der Einleitung (I; S. 9-20) gibt Schubert in Teil II (S. 21-75) einen biographischen Überblick zur Person dieses nüchternen und realistischen niederländischen, reformierten Theologen. Völlig zu Recht heißt es S. 71 im „Zwischenfazit“: „Über mehrere Jahrzehnte hinweg prägte er die Einigungsbewegung der Kirchen wie kein Zweiter, war Schlüsselfigur und Gesicht der internationalen Ökumene.“

In den Teilen III (S. 77-114) und IV (S. 115-219) geht es einmal mehr personenbezogen um ´t Hoofts Europa-Vorstellungen (IV), das andere Mal mehr institutions- und länderbezogen um „Die internationale Ökumene und Europa“ (III). In der „Schlussbetrachtung“ (S. 223-228) resümiert Schubert zu den beiden Polen seiner Studie: ´t Hooft war „nicht nur eine der prägendsten Persönlichkeiten der modernen ökumenischen Bewegung, sondern auch ein Pionier des protestantischen Europadiskurses.“ So lautet der Schlusssatz.

Wer sollte dieses Buch lesen? Erstens, wer an der Person ´t Hooft interessiert ist. Zweitens alle an ökumenischen Fragen Interessierte. Drittens alle Interessenten der neuesten (Kirchen-)Geschichte. Viertens – und da mögen alle aufhorchen – wirft diese Studie im Blick auf Kapitalismus, Kommunismus, Säkularisierung und Rechristianisierung ein Licht auf das Schicksal Europas. (gm)


Jan Schubert
Willem Adolph Visser ’t Hooft (1900–1985)
Ökumene und Europa

1. Auflage 2017
263 Seiten Leinen
ISBN 978-3-525-10151-3

Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz. - Band 243
Buch 65,00 €
PDF eBook 54,99 €

Vandenhoeck & Ruprecht

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