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Ayim, N.O.: Wir Gotteskinder

Die Verfasserin des von der Kritik hoch gelobten, 2019 zuerst auf englisch erschienenen Romans, wurde in Deutschland geboren, wuchs aber auch in Großbritannien auf und lebte später in Frankreich, Senegal, Äthiopien, Russland und in den USA. Ihr Lebensmittelpunkt ist seit 2011 Ghana. Dort war ihr Großvater König einer ghanaischen Region. Sie selber studierte Politikwissenschaft, Russisch und Kunstgeschichte und arbeitete bei der UNO in New York, lebte also schon immer ein internationales Leben auf einem sehr hohen Niveau. Ganz wichtig ist ihr, die Kultur und Gegenwartskunst Ghanas international sichtbar werden zu lassen.

In ihrem autobiographischen Roman begib sie sich in der Person Mayas in 28 kurzen Kapiteln auf die Suche nach ihren Wurzeln. Die Leser*innen begegnen fremden Welten; ein am Ende stehendes Glossar hilft, sich darin zurecht zu finden.

Erfuhren und erfahren sehr viele Flüchtlinge Rassismus, Hass und Feindschaft, Armut und Hintanstellung und dergleichen, so ist die Welt Ayims eine ganz andere, nämlich eher ein Teil der Oberschicht. Dazu gehört auch eine gepflegte Sprache, manchmal mit tiefgründigerem Inhalt. Bevor Ayim das Wort ergreift, steht beispielsweise der real und in übertragenem Sinn wahre Satz von Naggirah Waheed: „Meine Mutter war mein erstes Land, der erste Ort, an dem ich lebte.“ Und von Ayim selber: „Das Leben malt nicht die Muster, die ich mir selber wünsche, sondern seine eigenen.“ (S. 210) (gm)


Nana Oforiatta Ayim
Wir Gottes Kinder

2021
gebunden
267 S.
22,-- €

Pengiun-Verlag München

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