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Först, J.: Versöhnung mit der Moderne

Zumindest in Europa scheint das Verhältnis zwischen Kirche und Moderne „die Form einer Fundamentalopposition“ angenommen zu haben. So jedenfalls charakterisiert Oliver Wiertz im Vorwort seines Buchs Katholische Kirche und Moderne (2015) diese Beziehung. Und in der Tat hat sich die Vorstellung, wonach zwischen Religion und Kirche auf der einen Seite und Moderne auf der anderen ein tiefer Graben bestünde, tief in das Bewusstsein vieler Menschen eingegraben. Vor allem der auf den mathematisch exakten Naturwissenschaften basierende Rationalitätsanspruch der modernen Welt habe nicht allein die explizit religiösen, sondern auch die narrativen, metaphorischen, literarisch-fiktionalen oder mythischen Zugänge zur Wirklichkeit der so genannten ‘Vormoderne’ endgültig verschlossen. „Ein Problem, das wir nicht messen können, gibt es nicht.“ Dieser Satz wird sinngemäß Bill Gates zugeschrieben, dessen Firma Microsoft maßgeblich die Digitalisierung der Welt vorantreibt. Alle nicht exakt messbaren Dinge unseres Lebens, seien es religiöse Lebensweisen und Erfahrungen, Glaubensüberzeugungen und Hoffnungen, ja ganze Kulturen müssen seither unter diesem Vorbehalt der Moderne leben.

Först, Johannes
Versöhnung mit der Moderne
Rekonstruktionen kirchlicher Praxis

2017. 201 S. – 170 × 240 mm. Kartoniert.
ISBN 978-3-95650-236-1
32,00 EUR
Produkt-ID: 978-3-95650-236-1

Ergon

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