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Sölle, D.: Poesie als Gebet

Dorothee Sölle wird, nach Jahrzehnten der Außenseiterrolle in der offiziellen Kirchenlandschaft, heute von vielen gefeiert und verehrt. Vor allem wird sie als Impulsgeberin genutzt. Ihre Gedichte eignen sich dafür ganz besonders. Sie haben nicht nur eine kritische Nachkriegsgeneration geprägt, sie begleiten auch viele der heute kirchenaktiven Menschen. Die Autorin selbst sah Theologie und Poesie eng verwandt.

Die Aktualität der Gedichte zeigt die prophetische Gabe der Autorin. Sowohl die Umweltzerstörung, als auch rechte Gewalt werden thematisiert.

Die ausgewählten Gedichte stehen in einem biografischen Zusammenhang.

Kindheitserinnerungen: von Beethoven, Krieg und Kirschbäumen.
Die 60-er Jahre – Für eine andere Theologie;
Die 70-er Jahre – Glaube, Hoffnung, Widerstand, u.a. aus Lateinamerika, Südafrika, Vietnam;
Die 80-er Jahre – Als Professorin in den USA, Verwundbarkeit und Sehnsucht, Liebe, Freundschaft, Familie;
Die Kraft der Mystik – das Große im Kleinen, das Gebet im Gedicht.
Die ersten und die letzten Dinge- Dankbarkeit, Gotteszweifel, Tod und Schöpfung.

Barbara Zillmann (Herausgeberin)
dorothee sölle
Poesie als Gebet
Eine Biografie in Gedichten

978-3-88981-450-0
20,00 Euro
192 Seiten gebunden mit Lesebändchen
12 Fotos

WICHERN

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Wallace-Wells, D.: Die unbewohnbare Erde Webb, A.: Die großen Neun