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1. Mai

Der heilige Josef

Regionales "Hochfest Maria Schutzfrau Bayerns", Gedenktag "Joseph des Arbeiters" & Tag der Arbeit.

Im deutschsprachigen Raum ist der 1. Mai ein Feiertag, an dem Arbeiterkundgebungen durchgeführt werden. Die Idee den 1. Mai als "Tag der Arbeit" zu feiern, stammt aus Amerika! Dort beschloss eine Arbeitervereinigung 1888, einen sozialen Feiertag einzuführen. Mit dem Ruhetag wollten sie zudem demonstrieren, dass die Maschinen ohne sie still stehen würden. 1933 machten die Nationalsozialisten in Deutschland den 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag.

Er ist gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Teilen der Schweiz und vielen weiteren Staaten, wie zum Beispiel Italien, Russland, VR China, Griechenland, Frankreich, Schweden, Finnland, Türkei, Mexiko, Thailand, Nordkorea, Portugal, Vietnam und Brasilien.

Maimonat: Gilt in der kath. Kirche als Marienmonat, es finden Maiandachten statt.

"Hochfest Mariä, Schutzfrau Bayerns", Schutzfrau Bayerns: Wird regional in bayerischen Diözesen gefeiert. 1616 prägte Herzog Maximilian I. den Ehrentitel "Patrona Bavariae" und wurde als Festtag für das damalige Königreich Bayern für den 14. Mai eingeführt. Erst durch die nachvatikanische Neuordnung der Diözesenkalender wurde es auf den 1. Mai vorverlegt.

1. Mai ist auch der Gedenktag "Josef des Arbeiters": Der 1. Mai wird in der Kirche mit dem Gedenktag "Josef des Arbeiters" auch liturgisch gefeiert. Pius XII. führte 1955 als kirchliches Pendant zum weltweit begangenen Tag der Arbeit (1. Mai) den Gedenktag Josef der Arbeiter ein. Josef war in der biblischen Überlieferung als Bauhandwerker tätig und gilt so traditionell als Patron der Arbeiter, insbesondere der Zimmerleute und Holzfäller. Die Einfügung des Gedenktags in den liturgischen Kalender war eine Reaktion der Kirche auf die soziale Bewegung.

Maibaum - Brauch - Maibaum aufstellen:
Als "Maien" wurde ursprünglich die Birke erkoren. Weil diese als erster Baum aus ihrer Winterstarre erwacht. Die Birke gilt daher als Symbol für Kraft und Anmut, Lebenswillen und Trost, Licht sowie Heiterkeit. - Auch die Fichte wird als Maien, insbesondere in heutigen Tagen, gerne verwendet. Sie treibt im Wonnemonat Mai aus. Sie gilt daher als festliches Symbol für die Ankunft des Lichtes wie der Wärme. Ein schlanker, entrindeter Baum, dessen Krone geschmückt mit Kränzen u. Bändern ist, wird an einem markanten Ort im Ort aufgestellt.

In seiner heutigen hohen Form mit belassener grüner Spitze und dekorativem Kranz ist der Maibaum schon seit dem 16. Jh. bekannt, allerdings in anderen Funktionen, wie als Kirchweihbaum oder als mit Preisen behängte Kletterstange.

Tanz in den Mai
Vielerorts gibt es auch noch die Sitte des "Maitanzen" oder den "Tanz in den Mai" in der Nacht zum 1. Mai, der sog. "Walpurgisnacht".

Brauchtum/Aberglaube: Am 1. Mai darf man nicht backen, weil sonst der Regen ausbleibt.

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Ostern - Rund um Ostern Aberglauben in der Weihnachtszeit