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I. Großbritanniens Kirche will gegen Sony klagen ...
Dem Elektronikkonzern stand Ärger
mit der Angelikanischen Kirche bevor. Denn in dem Videospiel "Resistance:
Fall of Man" jagen bewaffnete Monster durch eine Kirche - die aussieht wie
die Kathedrale von Manchester. Daher drohte unter Umständen eine Klage.
Eine Million Exemplare hat Sony von "Resistance: Fall of Man"
verkauft: Ein Science-Fiction-Ballerspiel mit vielen virtuellen Gemetzeln, von
denen sich eines in einem Kirchenbau abspielt. Nicht in irgendeinem: Dieser
sieht aus wie die Kathedrale von Manchester. Das geht so nicht, meint der
Bischof von Manchester, Nigel McCulloch.
II. ... Sony entschuldigt sich für "Kirchen-Level"
Nach längeren Verhandlungen und dem
Skandal um den PlayStation 3-Actiontitel Resistance: Fall of Men in der
vergangenen Woche (wir hatten berichtet), hat sich Sony nun bei der Kathedrale
von Manchester für ein Level des Spiels entschuldigt, das im Inneren des
Gotteshauses spielt.
"Es war nicht unsere Absicht, jemanden zu kränken", teilte das
japanische Unternehmen nun in einem Brief mit. Der Dekan der Kathedrale, Rogers
Govender, nahm die Entschuldigung und das Angebot eines Treffens mit Sony an.
Juni 2007: Quellen: Weltonline u. Chiponline
Prost und Amen
Im Dienste der Wissenschaft hatten
sich 50 Nonnen in drei Klöstern der nordspanischen Provinz León mehrere Monate
für eine Studie als Versuchskaninchen einspannen lassen. Und das bedeutete,
dass die Schwestern täglich einen halben Liter Bier trinken mussten.
Wie die spanische Zeitung "El País" berichtet, sollten mit der vom
Brauereiverband finanzierten Studie die Auswirkungen des im Bier enthaltenen
Hopfens auf den Stoffwechsel erforscht werden. "Wir haben uns zur Verfügung
gestellt, um der Menschheit einen Dienst zu erweisen", sagte Schwester
Almerinda Alvarez der Zeitung.
In einer ersten Versuchsphase nahmen die ausgewählten Schwestern ihre normale
Nahrung zu sich, durften aber keinen Tropfen Alkohol anrühren. Etwas, so wird
allgemein versichert, was sie ohnehin nie täten. In der zweiten Phase wurde
ihrem Speiseplan 45 Tage lang ein halber Liter Bier pro Tag hinzugefügt. Nach
sechs weiteren Monaten, wieder ohne Bier, mussten die Nonnen in der dritten
Phase täglich zwei Hopfen-Kapseln (400 Milligramm) schlucken.
Die Studie brachte das von den Brauern gewünschte Ergebnis: Bierkonsum in Maßen
fördert den Stoffwechsel und senkt den Cholesterinspiegel. Allerdings - und
jetzt kommt die große Enttäuschung für alle, die schon im Dienste der
Wissenschaft eine Kloster-Karriere anstreben wollten - allerdings spielt es der
Studie zufolge keine Rolle, ob es sich um normales oder alkoholfreies Bier
handelt. Die Schwestern wurden für das Experiment nämlich nur mit
alkoholfreiem Bier versorgt.
Warum aber waren die Wissenschaftler darauf gekommen, ausgerechnet Nonnen als
Probanden zu wählen? Schwester Alvarez, die wie auch die anderen
Teilnehmerinnen das Experiment eher desinteressiert verfolgte, weiß warum:
"Man hat gesagt, dass für die Studie verantwortungsbewusste Leute benötigt
wurden, die einen geregelten Tagesablauf haben und sich ausgewogen ernähren."
Juni 2007: Quelle: tagesschau.de
Schwedens Lutheraner wollen gefriertrocknen - Umweltfreundlich bis nach dem Tod
Schweden nimmt den Klimawandel
ernst. Und Schweden weiß, jeder Einzelne kann etwas tun, um die
Klimakatastrophe einzudämmen - bis über den Tod hinaus. Öko-Bestattung heißt
das Zauberwort, Gefriertrocknen ist die Methode. Die Idee dazu kam unter anderem
von Kulturministerin Lena Adelsohn Liljeroth.
Sie wolle sich für eine gesetzliche Erlaubnis dieser umweltfreundlicheren
Bestattungsform einsetzen, sagte sie der schwedischen Kirchenzeitung "Kyrkans
Tidning". Liljeroth ist überzeugt: Die neue Methode verspreche eine
geringere Belastung von Luft und Wasser als herkömmliche Bestattungsformen, bei
denen die Zersetzung der Leiche mehrere Jahre dauert. Bei minus 196 Grad Celsius
wird die Leiche in flüssigem Stickstoff gefriergetrocknet und durch mechanische
Vibrationen in grobes Pulver umgewandelt. Nach dem Trocknen und Entfernen von
Metallresten wiegen die Überreste eines 75 Kilogramm schweren Menschen nur noch
25 Kilogramm.
Die Lutheranische Kirche von Schweden setzt sich schon seit Jahren für die
Legalisierung der neuen Bestattungsmethode ein. Sie ist mit fünf Prozent an dem
Unternehmen Promessa der schwedischen Biologin Susanne Wiigh beteiligt, das sich
auf das Gefriertrocknen von Leichen spezialisiert hat. Promessa sicherte sich
bereits in 35 Ländern ein Patent für die Methode.
Mai 2007, Quelle: tagesschau.de
Katholische Religionslehrerin gab auch evangelischen Religionsunterricht: Fristlose Kündigung
An der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule ist der katholischen Religionslehrerin Angelika Lünig fristlos gekündigt worden. Absender des Kündigungsschreibens: das Bistum Hildesheim. Der Vorwurf: Die Lehrerin habe auch Religionsunterricht für evangelische Kinder erteilt.
Auf Grund der Tatsache, dass eine katholische Religionslehrerin wegen eines personalen Engpasses an einer Gesamtschule auch evangelische Religion unterrichtete, wurde ihr nun vom Bistum Hildesheim die Missio Canonica, die Erlaubnis kath. Religionsunterricht zu erteilen, entzogen.
Das Kollegium der Gesamtschule ist empört über das Vorgehen des Bistums und fordert in einer einstimmig beschlossenen Erklärung eine sofortige Rücknahme der Kündigung. Auf keinen Fall dürfe Frau Lünig in die Arbeits- und Mittellosigkeit entlassen werden. >>>
Mai 2007, Quelle: newsclick.de
Playmo-Bibel
Biblische Szenen mit Playmobil-Figuren
Die Playmo-Bibel ist keine neue Bibelübersetzung für
Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, sondern ein Projekt eines
hessischen Pfarrers, der das Playmobil-Spielzeug seiner Kinder dazu benutzt,
biblische Geschichten in Szene zu setzen. Dabei wird das Kinderspielzeug
umgebaut, der Fachausdruck dafür ist "Customizing". Dies hat nichts
mit Kostüm-Verleih zu tun, auch wenn das Playmobil durchaus
"verkleidet" wird. So wurde Seeleuten mit Knete zu den biblischen
Figuren Adam und Eva umgearbeitet. Wer Kindern - und auch Erwachsenen -
biblische Geschichten erzählen will oder Playmobil-Fan ist, findet interessante
Anregungen unter:
http://www.playmo-bibel.de
April 2007, Quelle: www.playmo-bibel.de
Leiden Sie auch noch heute unter dem Osterfeuer-Feinstaub?
Bis
zum Zehnfachen wurden die EU-Grenzwerte durch den Brauch überschritten!
Seit 1559 gibt es erwiesenermaßen das Brauchtum des Osterfeuers. Rund 450 Jahre
später wird es möglicher Weise ein EU-Opfer. Bekanntlich hat die Europäische
Union die Grenzwerte für Feinstaub so angesetzt, dass sogar und insbesondere
durch den Straßensplitt bereits lange vor Winterende die meisten Städte ihr
Jahreskontingent an Feinstaub überschritten haben. Wie unsinnig der Grenzwert
sein muss, ist wohl am besten daran dokumentiert, dass die Osterfeuer nunmehr in
Graz das erlaubte Limit um das Dreifache, in Klagenfurt gar um das Zehnfache überschritten
haben. Irgendwo können wir da nicht mehr ganz normal sein - mutmaßt man da im
Österreichischen Gewerbeverein (ÖGV). ...>>>
April 2007, Quelle: pressetext
austria
"Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande" - ... und Pastorin Eliza Zikmane musste nach London
Ihre Landsleute kommen gern zu ihr in die Rowfant House Chappel nach Londons. Die Pastorin Eliza Zikmane, 32, kam vor zwei Jahren auf die Insel, denn in ihrer Heimat Lettland verbietet die Evangelisch Lutherische Kirche Frauen dieses Amt.
Quelle: STERN 13/2007
Beerdigungen live per Stream erleben
In Nordirland bietet das Bestattungsunternehmen Clarke & Son einen
besonderen Service für Hinterbliebene: Wer nicht zur Beerdingung kommen kann,
erhält die Möglichkeit, live per Webcast dabei zu sein, berichtet die Webseite
Scifi.com.
Geschäftsführer Jim Clarke kam auf die Idee, nachdem ihn Angehörige um
Videoaufnahmen von Beerdigungen baten – für Verwandte oder Freunde, die bei
der Zeremonie nicht dabei sein konnten. Im nächsten Schritt entwickelte Clarke
den Live-Stream per Internet.
Der Dienst ist nicht öffentlich, Angehörige und Freunde müssen sich über ein
Passwort einloggen. Speichern lässt sich der Stream nicht.
Quelle: CHIP-online
Päpstin Johanna II. besucht Peking: "Ich bin nicht unfehlbar"
Himmlisch friedlich: Auf dem
Tiananmen-Platz wehten die gelb-weißen Fahnen des Vatikan neben den
dunkelgelben Chinas. Der Wind spielte mit den Seiten der Bibel ebenso, wie mit
den Haaren der Päpstin. Präsident, Premierministerin, Bischöfe, Künstler,
Manager - und Pilger aus aller Welt hatten sich auf dem Platz versammelt.
Vorsichtige Schätzungen gehen von drei Millionen Menschen aus, die zur ersten
Messe von Johanna II. in die chinesische Hauptstadt geströmt waren. Und sie
wurden Zeuge einer Sensation. Weit weg von seinem Sitz in Rom räumte das
Kirchenoberhaupt mit einem dogmatischen Relikt aus dem 19. Jahrhundert auf. mehr...
Quelle: Spiegel Online bzw. "L'OSSERVATORE ROMANO", 19.01.2067
PÄPSTLICHES RUNDSCHREIBEN
Vatikan lehnt Wiedereinführung des Zölibats ab
Die Initiative einer Gruppe internationaler Bischöfe zur Wiedereinführung des Zölibats stößt im Vatikan auf Ablehnung. Die Abschaffung der Ehelosigkeit für Priester vor vierzig Jahren habe ebenso wie die Frauenordination zehn Jahre später den Kirchenapparat vor dem Kollaps gerettet, heißt es in einem päpstlichen Rundschreiben an alle Diözesen. Päpstin Johanna II. erinnert in dem Brief an den extremen Priestermangel, der vor dem Fall des Zölibats nahezu die Existenz der Kirche bedroht hätte. mehr...
Quelle: Spiegel Online bzw. "L'OSSERVATORE ROMANO", 19.01.2067
EIGENHEIM
Papstfamilie bezieht neues Domizil
Johanna II. ist mit ihrer Familie umgezogen. Nachdem die Gemächer im Apostolischen Palast für die Päpstin, ihren Mann und die fünf gemeinsamen Kinder deutlich zu klein waren, hatte der Heilige Stuhl in den Vatikanischen Gärten ein bescheidenes Einfamilienhaus mit sechs Schlafzimmern und einer kleinen Kapelle errichten lassen. mehr...
Quelle: Spiegel Online bzw. "L'OSSERVATORE ROMANO", 19.01.2067
Eklat nach Hostiendiebstahl
Ein Gottesdienstbesucher hat in
der Wiesbadener Bonifatiuskirche die geweihte Hostie in die Tasche gesteckt,
statt sie zu essen. Der Pfarrer und Gläubige sollen daraufhin handgreiflich
geworden sein. Nun prüft die Staatsanwaltschaft ein Verfahren.
Mehrere Gläubige hätten ihm die Arme auseinandergezogen und festgehalten. Der
Pfarrer habe an seinen Schultern gerüttelt und gerufen: "Wo ist die
Oblate, wo ist die Oblate", sagt der Wiesbadener Thomas R. Stadtdekan
Johannes zu Eltz, 49, beschreibt die Szene anders: "Als er mit der Hostie
die Kirche verlassen wollte, habe ich ihn am Arm festgehalten." Danach habe
der Gottesdienstbesucher nach ihm getreten. Aus Notwehr, sagt der Geistliche,
habe er sich dann hinter ihn gestellt und seine Hände festgehalten.
Wie sich die Szene tatsächlich abgespielt hat, muss die Staatsanwaltschaft
Wiesbaden klären. Sie prüft ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen gefährlicher
Körperverletzung, Nötigung und Störung der Religionsausübung.
Am Mittwochabend war Thomas R. in den Eucharistie-Gottesdienst in die
Bonifatiuskirche gegangen. Eher aus Zufall, wie er sagt. Er ist protestantisch
getauft, aber mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Eucharistie ist das
katholische Abendmahl. Als zu Eltz die Hostie ausgab, ließ auch R. sich eine
der geweihten Oblaten geben. Schon das ist ein Sakrileg. Statt sie zu essen,
knabberte der 55-Jährige sie nur an und steckte sie in seine Innentasche.
"Ich wollte sie mir zu Hause mal näher angucken", sagt er.
"Im katholischen Kirchenrecht ist das die schwerste Straftat, die man
begehen kann", sagt Thomas Schüller, Kirchenrechtler der Diözese Limburg.
In dem geweihten Brot aus Weizen und Wasser ist für gläubige Katholiken der
Leib Christi real gegenwärtig. "Das ist, als würde man vor gläubigen
Muslimen den Koran zerschneiden", erläutert Schüller. Von
kirchenrechtlicher Seite sei zu Eltz' Eingreifen notwendig gewesen. Der
Geistliche habe die Pflicht, einem Hostienraub nachzugehen, betont Schüller -
wenn auch nicht mit körperlichem Kontakt.
"Ich habe mehrmals angeboten, mich dafür zu entschuldigen", sagt
Stadtdekan zu Eltz, der 2006 die Nachfolge von Ernst-Ewald Roth, Bürgermeister-Kandidat
der SPD, antrat. Thomas R. sieht seine Bürgerrechte verletzt und bleibt bei
seiner Anklage. Wo die Hostie ist und was damit geschieht, möchte er nicht
sagen. Zu Eltz bittet um die Rückgabe.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Weihnachtsbäume dienen als Futter für Elefanten
Weihnachtsbaumhändler liefern
ihren Restbestand an Weihnachtsbäumen seit nunmehr 20 Jahren an den Rostocker
Zoo, wo die sich Elefantendamen Sara und Dzomba die Bäume schmecken lassen.
Etwa 300 Bäume wurden in diesem Jahr von den Händlern geliefert. 200 von den Bäumen
werden den Elefanten, Bären und Huftieren als Essen serviert. Öle in den
Nadeln verbessern die Verdauung der Tiere.
Die restlichen 100 Bäumen dienen als Dekoration in den Gehegen, so Zoodirektor
Udo Nagel.
Quelle: de.news.yahoo.com
Teure Tote: Erde zu Erde, Asche zu
Asche, Asche zu Diamant
Aus Asche von verstorbenen Menschen
Diamanten machen
Beerdigungen überlassen den Leichnam dem Zerfall, Feuerbestattungen lassen staubige und unansehnliche Asche entstehen. Seit zwei Monaten besteht eine dritte, eine "saubere" Lösung: Als europäische Premiere bietet ein Unternehmen in Chur (Kanton Graubünden in der Schweiz) an, aus der Asche Verstorbener Diamanten herzustellen.
Das Verfahren zur Herstellung der Diamanten ist aufwendig. 18 Monate brauchten die Ingenieure der Firma Algordanza (was auf Rätoromanisch "Erinnerung" bedeutet), um die chemischen und physikalischen Methoden der Herstellung von Diamanten aus menschlicher Asche zu optimieren. Die in den Standardgrößen 0,5 und 1 Karat produzierten Diamanten haben sofort in ganz Europa Beachtung gefunden.
Die erste Kundin ist eine Frau, die aus der Asche ihres verstorbenen Mannes einen Diamanten hat herstellen lassen. Sie beabsichtigt, den Diamanten in den Ehering einarbeiten zu lassen, den ihr der Bräutigam vor 16 Jahren schenkte. Der Mann ruht nun im Ehering, der etwas über 3.000 Euro gekostet.
Dein Billy geschehe
Ehrlich und vertrauenswürdig: Billy lässt einen nicht hängen
Eine Marktdurchdringung von 80
Prozent - viele Unternehmen können davon nur träumen. Die protestantische
Kirche in Schweden kann solche Zahlen aufbieten - gut 80 Prozent der neun
Millionen Bürger im größten Land Skandinaviens gehören der
Religionsgemeinschaft an.
Was die Kundenzufriedenheit angeht, hat die Kirche allerdings noch ein Problem.
So wurde sie, ausgerechnet, von einem anderen weltumspannenden Unternehmen
deutlich überflügelt: Wie die Stockholmer Wirtschaftszeitung "Dagens
Industri" berichtete, erklärten bei einer Erhebung 80 Prozent der
Befragten, sie hätten "viel oder sehr großes Vertrauen" in die von
dem Schweden Ingvar Kamprad gegründete größte Möbelkette der Welt: Ikea.
Die Schwedische Kirche fanden
hingegen nur ganze 46 Prozent der 800 Befragten sehr vertrauenswürdig. Mit
Volvo (69 Prozent), Ericsson (59), Saab (57) und Astra Zeneca (47) lagen zudem
vier weitere heimische Großkonzerne in der Vertrauensskala vor der Kirche. Sie
erreichte insgesamt nur den 14. Platz und wurde unter anderem auch vom öffentlich-rechtlichen
Rundfunksender SR, den Universitäten, dem Kleingewerbe, der Reichsbank und der
Zeitung "Dagens Nyheter" überflügelt.
Zumindest in einem Punkt kann die Schwedische Kirche aber entspannt bleiben. Sie
ist offenbar immer noch seriöser als die Politik. In die konservative Partei
von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt haben nur 30 Prozent der Befragten
Vertrauen.
Quelle: tagesschau.de
Proteste gegen Brautkleid-Show in Kapelle
Brautkleider von Modeschöpfers Christian Lacroix erzürnen derzeit die katholische Kirche in Frankreich. Die Designerstücke sollten ausgerechnet in der Kapelle des Schlosses von Versailles zu sehen sein. Bischof Eric Aumonier von Versailles will, dass die Schlossverwaltung die Ausstellung verlegt. Die Schau vertrage sich nicht mit dem religiösen Charakter des Gotteshauses, sagte der Bischof. Die Brautkleider sollen aus Anlass einer langen Museumsnacht in der Kapelle gezeigt werden.
Quelle: Netzeitung
Todesstrafe ja, Seitensprung nein
Das Meinungsforschungsinstitut
Gallup hat US-Bürger nach ihrem moralischen Urteil zu 16 Themen befragt. Das
verblüffendste Ergebnis sind die Spitzenreiter im Positiven wie im Negativen:
71 Prozent halten die Todesstrafe für moralisch akzeptabel (22 Prozent für
moralisch falsch). Aber nur vier Prozent sagen das über einen Seitensprung
verheirateter Frauen und Männer (93 Prozent: moralisch falsch). Aus der Abfolge
hat Gallup einen „moralischen Kompass“ der Amerikaner erstellt, den die
„Washington Post“ am Donnerstag veröffentlichte.
Im Einzelnen lauteten die Ergebnisse für die 16 Fragen in der absteigenden
Reihenfolge der positiven Bewertungen: Todesstrafe 71 Prozent moralisch
akzeptabel / 22 Prozent moralisch falsch; Scheidung 67/24; Kleidung aus
Naturpelz tragen 62/32; Medizinische Forschung mit Stammzellen, die aus
menschlichen Embryonen gewonnen wurden 61/30; Tierexperimente 61/32; Glücksspiele
60/34; Unehelicher Sex 59/37; ein uneheliches Kind bekommen 51/43; Selbstmord
mit Hilfe eines Arztes 50/41.
Die ablehnenden moralischen Bewertungen überwiegen die zustimmenden ab dem
Thema Abtreibung: 43 Prozent akzeptabel / 44 nicht akzeptabel; homosexuelle
Beziehung 44/51; Klonen von Tieren 29/65; Selbstmord 15/78; Klonen von Menschen
8/88; Polygamie in der Ehe (ein Mann mit mehreren Ehefrauen, wie früher bei den
Mormonen) 5/93; und Seitensprung Verheirateter 4/93.
Quelle: Tagesspiegel Online
Streit um die "Schlüsselgewalt" in der Geburtskirche Jesu
Der Streit um die Schlüsselgewalt
zur Bethlehemer Geburtskirche scheint beendet. In einer feierlichen Zeremonie
wurde jetzt das uralte Türschloss der ebenso uralten Eisenpforte am nur rund
einen Meter hohen Haupteingang der Basilika wieder eingesetzt.
Was wie eine Selbstverständlichkeit wirken mag, ist im komplizierten Mit- und
Gegeneinander der Christen im Heiligen Land aber eine Sensation: Denn nach
jahrelangem Streit passen nun wieder die alten Schlüssel, welche die
verschiedenen Kirchen seit Jahrhunderten besitzen. Dass die Tür nur tief gebückt
durchquert werden kann, sie zudem laut allgemein anerkannten Statuten nur von
den Griechisch-Orthodoxen geöffnet werden darf, ist dabei zweitrangig.
Bei der Zeremonie waren der lateinische und der armenische Patriarch zugegen.
Leiter der Festzeremonie war der seit Monaten gewählte, aber von Israel noch
nicht anerkannte griechische Patriarch Theophilos. Die anwesenden Vertreter der
palästinensischen Autonomiebehörde lobten sich nachher selbst für ihre
Vermittlungstätigkeit.
Anlass zu Streitigkeiten
Das besagte Schloss hat große historische Bedeutung und war immer wieder Anlass
für Streitigkeiten. Im August 2002, kurz nachdem die Belagerung der
festungsartigen Kirche durch die israelische Armee aufgehoben worden war, als
die darin verschanzten palästinensischen Aktivisten und Kämpfer ins Ausland
gebracht worden waren, hatten die orthodoxen Griechen das alte Schloss ausgebaut
und durch ein neues ersetzt. Damit wollten sie erreichen, dass die anderen in
der Geburtsbasilika vertretenen Kirchen, also Lateiner und Armenier, dieses Tor
nicht öffnen könnten. Denn die Schlüssel zum neuen Tor gaben sie nicht
heraus.
Die Idee zum unfreundlichen Akt kam offenbar vom damaligen griechischen
Patriarchen Irinaios, der sich in der Grabeskirche aus nichtigen Anlässen
regelrechte Prügeleien mit Franziskanerpatern lieferte, bei denen die Polizei
wiederholt eingreifen musste.
Recht allein der Griechen
Dabei ist die Schlüsselfrage für eine der ältesten Kirchen der Christenheit
eigentlich seit langem vertraglich geregelt: Denn im 1929 unter den Briten
schriftlich festgehaltenen "Status quo" für die Heiligen Stätten im
Heilige Land, wie ihn der osmanische Sultan von Istanbul schon hundert Jahre
zuvor verhängt hatte, wird auch das betreffende Schloss erwähnt: Allein die
Griechen haben demnach das Recht - aber auch die Pflicht - das Tor am frühen
Morgen "nach dem Gebet und Glockengeläut der Lateiner" zu öffnen und
eine Stunde nach Sonnenuntergang wieder zu schliessen.
Zusätzliche Öffnungszeiten sind an katholischen oder armenischen Feiertagen
verzeichnet, zumal alle drei christlichen Kirchen unterschiedliche Kalender
verwenden und deshalb Weihnachten, Ostern und andere Feste an verschiedenen
Tagen begehen.
Auf Anfrage bei den Franziskaner in Jerusalem, sagte deren Sekretär, dass in
der Tat bis heute nur die Griechen das Recht hätten, den Schlüssel zu dem Tor
auch zu benutzen. "Aber die anderen Kirchen besitzen alle eine Kopie des
Schlüssels und auf diesem Recht haben wir bestanden." Auf die Frage, wozu
denn ein Schlüssel gut sei, der nicht benutzt werden dürfe, lautete die
lakonische Antwort: "Nur für Notfälle."
Da es aber noch andere normale Tore zu der Basilika gibt, während ausgerechnet
der Haupteingang nur mühsam, tief gebückt oder auf den Knien rutschend,
passiert werden kann, klingt das Notfall-Argument nicht besonders glaubwürdig.
Doch wenn die anderen Kirchen erst einmal ein Anrecht gewonnen haben, und sei es
nur auf einen Schlüssel, den sie gar nicht benutzen dürfen, streiten die
Christen untereinander so lange, bis der "Status quo" wieder
hergestellt ist.
Autor: Ulrich W. Sahm
Quellen: Kipa u. lievenet.ch
Open-Air-Entbindung zur Papstmesse
Zur Regensburger Papstmesse im September soll
nicht nur Benedikt XVI. für Aufregung sorgen. Einige Schwangere blockierten
sich den Termin in ihren Kalendern.
Die Papstwiese als Kreißsaal: In Regensburg wollen Schwangere ihre Kinder während
der geplanten Messe von Benedikt XVI. auf dem Islinger Feld zur Welt bringen.
Vier bis fünf Frauen hätten entsprechende Wünsche geäußert, sagte der
Planungsbeauftragte des Bistums Peter Kittel und bestätigte damit einen Bericht
der Münchner Zeitung «tz». Auch direkt bei der Diözese erkundigte sich eine
schwangere Frau, ob eine Geburt am 12. September auf der Papstwiese möglich
sei.
Tatsächlich schließt die medizinische Versorgung während der Papstmesse auch
Geburten in unmittelbarer Nähe des Pontifex mit ein. «Wenn das jemand
unbedingt will, sind wir auf jeden Fall gerüstet», sagte Peter Kittel. Mit
zahlreichen Ärzten und Hilfestationen sei man auf jede Eventualität
vorbereitet. Die Organisatoren des Papstbesuches raten schwangeren Frauen, die
auf ihre Wehen warten, im Ernstfall die Rettungsdienste zu rufen. Für
Privatautos sei am Tag der Messe kein Durchkommen. (nz)
Quelle: netzeitung.de
Pfarrer will übers Wasser laufen ... und ertrinkt
Libreville - Der Pfarrer einer Pfingstkirche sei an einem Strand der Hauptstadt Libreville ertrunken, als er die Mündung des Flusses Komo überqueren wollte, berichtete die Regierungszeitung "L'Union". Der aus Kamerun stammende Mann sei einer vermeintlichen Offenbarung gefolgt, wonach er das raue Gewässer, dessen Durchquerung mit einem Boot rund 20 Minuten dauert, unbeschadet durchschreiten könne. Ein Fotograf, der das wundersame Ereignis hatte bezeugen sollen, sowie einige Gläubige, denen der Pfarrer die Heilung von ihren Beschwerden versprochen hatte, mussten zusehen, wie der Mann schon bald in den Fluten versank.
Quelle: DIE ZEIT
Rücktrittsversicherung für Hochzeiten
Eine Hochzeit gehört zu den schönsten
Erlebnissen, - und vielleicht auch zu den teuersten. So bietet die Hansemerkur
eine Hochzeits-Rücktrittskostenversicherung an. Fällt die Hochzeitsfeier aus,
weil Braut, Bräutigam oder enge Angehörige schwer erkranken oder einen Unfall
haben, bezahlt die Versicherung die Stornokosten. Sie zahlt auch, wenn ein Feuer
oder ein Rohrbruch die Wohnung der Brautleute schwer beschädigt.
Der Preis für die Rücktrittversicherung hängt vom Wert der Hochzeitsfeier ab.
Für ein Fest im Wert von 2 500 Euro sind 47 Euro fällig, für eine Feier für
25 000 Euro sind es 510 Euro. Im Versicherungsfall muss das Paar einen
Selbstbehalt von 250 Euro zahlen.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Vielleicht lässt die Versicherung
Brautleute ruhiger schlafen, die eine aufwendige Feier gebucht haben und bei
Stornierung viel zahlen müssten.
Aber auch die Nachteile sind zu berücksichtigen: Die Kunden bekommen
kein Geld, wenn für sie „der Versicherungsfall bei Abschluss der Versicherung
voraussehbar war“. Die Versicherung zahlt auch nicht bei Erkrankungen, die in
den letzten sechs Monaten behandelt wurden, zum Beispiel, wenn sich eine
langwierige Krankheit so verschlimmert, dass jemand nicht zur Hochzeit kommen
kann.
Versichert ist zudem nur das mit einem Hotel oder Restaurant getroffene
Hochzeitsarrangement. Weitere Kosten, beispielsweise für Einladungskarten,
Mietauto oder Kirchenschmuck, werden nicht erstattet.
Fazit von Stiftung Wartentest: Das Angebot ist eher ein Werbegag als ein sinnvoller Schutz. Die Hansemerkur hat es offenbar überstürzt auf den Markt geworfen. Dies zeigt auch der Definitionsfehler in den Versicherungsbedingungen. Dort heißt es: „Als Hochzeitsfeier werden definiert: a) unerwartet schwere Erkrankung; b) Tod, schwerer Unfall.
Quelle: Stiftung Warentest
Der verlorene Bischof kehrt zurück ... zu seiner Frau
Ein Erzbischof tritt vor den Traualtar - der Skandal erschütterte vor fünf Jahren den Vatikan. Nur knapp entging der abtrünnige Hirte der Exkommunikation und kehrte in den Schoß der Kirche zurück. Doch jetzt tauchte der Problembischof wieder auf - und will den Zölibat abschaffen.
Es war eine herrliche Sommerposse im Jahr 2001 - gespickt mit spannenden Zutaten wie Sex, Exorzismus, einer Sekte, einer Entführung und dem Papst. Hauptperson: Emmanuel Milingo. Der sambische Erzbischof, der zuvor schon durch Exorzismen und eigenartige Heilungsgottesdienste aufgefallen war, sorgte im Sommer 2001 für große Aufregung in der katholischen Kirche, als er sich bei einer Massentrauung der Mun-Sekte in New York mit der fast 30 Jahre jüngeren koreanischen Akupunkteurin Maria Sung vermählen ließ.
Jetzt ist Milingo, 76, rückfällig geworden. Die Rückkehr in den sicheren Hafen der Kirche nach einem zweistündigen Gespräch mit Papst Johannes Paul II. war offensichtlich doch nicht von Dauer. Der fröhliche Rundling im Bischofsornat, der nach Intervention des Vatikans sowohl seiner Frau als auch der Mun-Sekte abgeschworen hatte, verschwand vor einem Monat plötzlich aus einem Kloster südlich von Rom, wo er in den vergangenen Jahren auf Wunsch des Vatikans in Zurückgezogenheit gelebt hatte.
Nun tauchte der Bischof plötzlich in Washington auf und berief eine Überraschungspressekonferenz im National Press Club ein. Den Journalisten erklärte Milingo, er sei auf einer neuen Mission: Den Vatikan wolle er überreden, Priestern künftig das Heiraten zu erlauben. Zu seiner eigenen Hochzeit bekannte er sich nun plötzlich auch wieder. "Maria ist immer noch meine Frau und wird es bleiben, bis der Tod uns scheidet", zitiert der "Corriere della Sera" den Kirchenrebellen. Es gebe keine wichtigere Versöhnung als die von 150.000 verheirateten Priestern mit der katholischen Kirche. "Freiheit der Ehe für die Priester, sofort", forderte Milingo gemeinsam mit anderen Kirchenmännern und erklärte außerdem, er sei zur Mun-Sekte zurückgekehrt.
Die Kirche ist über den neuerlichen Ungehorsam ihres Bischofs freilich wenig erbaut. Man sei schockiert, ist aus dem Vatikan zu vernehmen, schon bald könnten disziplinarische Maßnahmen verhängt werden. Dem Pontifex könnte die Affäre Milingo jetzt den gerade angetretenen Sommerurlaub im Aosta-Tal verderben.
Quelle: spiegel.de
Hochzeit auf playmobilisch
Na, haben Sie auch mit diesen kleinen Plastikpüppchen gespielt, denen man leicht den Kopf verdrehen kann und die sich mit den entsprechenden Utensilien vom Feuerwehrmann zur Indianerin wandeln? Dass sie nicht nur als Zeitvertreib für Kinder und Sammler zu gebrauchen sind, beweist eine Seite der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die bayerischen Protestanten haben sich die Playmobils als Statisten für die Inszenierung einer Kasualie ausgeguckt und beantworten damit Fragen zur Trauung. Nett gemacht und informativ!
Quelle: www.bayern-evangelisch.de
Pfarrertest ... getestet
Wissen Sie eigentlich, was für ein Modell an Pfarrer Sie haben? Wie bei Autos, Flugzeugen und Schuhen etc. gibt es auch Parrer-Modelle. An erster Stelle steht natürlich das „Starmodell“ dicht gefolgt vom „Innovationsmodell“. Ganz hinten in der Rangskala gibt es das „Verwaltungsmodell“ und zum Schluss das „Verlierermodell“. Und woher weiß man, was für ein Modell man in der Gemeinde hat? Ganz einfach: Man füllt einen Fragebogen aus, zählt am Schluss die mit den Antworten verbundenen Punkte zusammen, - und schwups weiß man, was für ein Modell von Pfarrer/in man so hat.
Aufschlussreich sind die insg. 25 Fragen und deren Bewertung. Um als Starmodell dazustehen, ist es unter anderem wichtig, die Geistlichkeit „mehr als 3x die Woche“ wahrzunehmen, positiv ist es auch, sich „Ihre Pfarrerin / Ihren Pfarrer angeheitert auf dem Gemeindefest vorstellen“ zu können. Die Antwort „Aber sicher“ bringt die volle Punktzahl! Natürlich zählt auch „das Äußere“ und wie die Nachbarn über den Pfarrer reden. Aber es kommt auch auf die inneren Werte an,- so klärt die 12. Frage: „Würden Sie Ihrer Pfarrerin / Ihrem Pfarrer anvertrauen, wie oft Sie fremd gehen?“ Für „auf jeden Fall“ gibt es die volle Punktzahl, - blöd ist nur, wenn man nie fremdgegangen ist und daher nichts zu beichten hat.
Ich habe mal den Test für unseren EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber und unseren Papst Benedikt XVI. gemacht. Da ich mir beide nicht angeheitert beim Gemeindefest vorstellen konnte, meine muslimischen Nachbarn von beiden nicht überzeugt sind und ich nicht fremdgegangen bin, scheiden leider beide als „Starmodelle“ aus. Aber so ist das mit Tests.
Wer selber den Test testen möchte: http://www.pfarrertest.de/test.htm
Bei St. Hilda: (bisher) "Keine Männer!"
Seit 1893 sind am St. Hilda's
College in Oxford die Frauen unter sich. Doch das soll sich nun im 21.
Jahrhundert ändern. Das College wird künftig auch Männer als Studierende
zulassen, auch männliche Lehrende sollen so bald als möglich herbeigeschafft
werden. Die Entscheidung wurde von der Sorge beeinflusst, dass immer weniger
Studentinnen Lust hatten, in einer reinen Fraueninstitution zu lernen. Es war
auch nicht immer einfach, Wissenschaftlerinnen zu finden, die in St. Hilda's
(Spitzname "Vergin Megastore") lehren wollten. Zudem geriet das
College mit dem britischen Anti - Diskriminierungs - Gesetzen in Konflikt.
Zu den bekannteren Schülerinnen gehört die spätere Premierministerin Margaret
Thatcher, - die "Eiserene Lady". Übrigens: "Hilda" ist der
Name der germanischen Göttin des Krieges. ... und die Schlacht haben die Männer
erst 2008 gewonnen, - erst dann dürfen sie in St. Hilda studieren.
Quelle: Frankfurter Rundschau vom 10.06.2006.
Die "Evangelische Salbe"
In der Reformationszeit wurde der Begriff evangelisch als evangeliumsgemäß
verwandt und auf die Bibel verwiesen. Evangelisch waren und sind Menschen und
Kirchen, - nun auch Salben: Die sog. "Evangelische Salbe". Da
bekanntermaßen eine Schönheitscreme schöner macht, stellt sich die Frage, ob
die "Evangelische Salbe" evangelisch macht?!
Nach Angaben des Herstellers handelt es sich um ein Einreibemittel aus Rotwein und Olivenöl. Das Rezept geht auf J. Lorber zurück, der es 1844 seinem nervlich beanspruchten Freund mitgeteilt hat mit dem Hinweis: "Gebrauche morgens und abends die evangelische Kur". Und er warnte auch: "Doch sollst du in der Zeit dich vom Kaffee und vom schlechten Weine enthalten, weil darinnen arge und unreine Geister hausen, die da stürmisch und sehr unruhig sind." Für ihn war es die "sog. nervenstärkende 'evangelische Salbe'".
Ob mit der "Evangelischen Salbe" aus einem Katholiken ein Evangelischer wird, - war - noch - nicht festzustellen. Und dass theology.de sie Papst Benedikt XVI. zum Geburtstag geschenkt hat, … wurde von keiner Seite dementiert. Die derzeitigen theologische Korrekturen bzw. das Umdenken des Vatikan in Bezug auf die Benutzung von Kondome für HIV-Infizierte sollen – nach Aussage des Vatikan - damit nicht in Zusammenhang stehen, - aber laufen „wie geschmiert“!
Quelle: http://www.j-lorber.de/shm/mittel/evang-salbe.htm
Gerechte Sprache – „Schlange hat wenig
an"
Die von Mitarbeiterinnen der EKHN mit vorbereitete Übersetzung „Bibel in
gerechter Sprache“ wollte Frauen und Männern offenbar allzu sehr gerecht
werden. Martin Luther übersetzt die Sündenfallgeschichte so: „Aber die
Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott gemacht
hatte…“. Die ÜbersetzerInnen wollten vielleicht das sexistische Wort
„nackt“ vermeiden oder „listig“ als feminines Attribut. Deshalb
transponieren sie: “Die Schlange hatte weniger an, aber mehr drauf als alle
anderen Tiere des Feldes.“
Wegen rassistischen Äußerungen zu Kirchenbesuch verurteilt
Wegen rassistischen Äußerungen und Drohgebärden gegen einen schwarzen Taxifahrer ist ein Amerikaner aus Cincinnati zu sechs Wochen Kirchenbesuch verurteilt worden. Der selbst farbige Richter William Mallory gab dem 36-jährigen Brett Haines die Chance, zwischen dieser Strafe oder 30 Tagen Haft zu entscheiden. Er sei sicher, dass die Teilnahme am Gottesdienst in einer überwiegend von Schwarzen besuchten Gemeinde von Cincinnati das Bewusstsein des Angeklagten positiv verändern werde, sagte der Richter. Haines wurde im vergangenen November festgenommen, nachdem er in betrunkenem Zustand einen Taxifahrer bedroht und mit rassistischen Parolen beschimpft hatte. Letzterer zeigte sich allerdings nicht sonderlich erfreut über das Urteil. Er glaube nicht, dass Kirchenbesuche einen Menschen verändern könnten. Deshalb hätte er eine Gefängnisstrafe für Haines bevorzugt, sagte der Taxifahrer.
Quelle: ap
US-Christen wollen "Jesus-Park"
bauen
Die israelische Regierung hat Pläne für einen «Jesus-Park». Ein etwa 50
Hektar großes, bisher weitgehend naturbelassenes Hügelgelände am Seeufer
zwischen Kapernaum, Korazim und dem Berg der Seligpreisungen könnte dafür
genutzt werden, berichtete die israelische Zeitung «Haaretz».
Mit dem Park solle an authentischen Stätten veranschaulicht werden, wie Jesus
gelebt und gelehrt hat, sagte Projektleiter Uri Dagul. Israels Tourismusminister
Abraham Hirchson erwartet eine Million Touristen mehr im Jahr. Im vergangen Jahr
besuchten 1,5 Millionen Touristen das Land.
Der Park wird der Zeitung zufolge von US-amerikanischen evangelikalen
Organisationen entwickelt und unterhalten werden. Diese wollen umgerechnet 60
Millionen Euro in das Projekt investieren. Andere christliche Gruppen
kritisierten die bevorzugte Beteiligung der Evangelikalen. Laut Hirchson steht
der Park jedoch für alle Christen offen und wird lediglich von Evangelikalen
verwaltet.
Auch die israelische Organisation Jad le-Achim protestierte gegen das Vorhaben
und warnte vor der Missionierungsgefahr durch evangelikale Kreise in Israel. Ein
Sprecher des Tourismusministeriums stellte daraufhin klar, der Ort sei nur für
christliche Pilger bestimmt.
Quelle: Netzeitung
»Frau heiratet Delphin«
So geschehen - laut Associated Press - in der israelischen Hafenstadt
Eilat.
Überbordende Tierliebe trieb eine Britin dort in die Arme (äh: Flossen) eines
Meeressäugers der Gattung Tursiops truncatus (Großer Tümmler). Das Ja-Wort
wechselte die 41-Jährige kniend am Beckenrand; für den Gatten gab es den üblichen
Brautkuss - und einen Hering. Womit bewiesen wäre, dass (zumindest für
Delphine) die Liebe doch durch den Magen geht. Zur Beruhigung aufgebrachter Gemüter:
Es handelte sich nicht um eine Spontan-Hochzeit. Immerhin gewährte sich das »Paar«
eine Verlobungszeit von nahezu 15 Jahren, nachdem Sharon Tendler zum ersten Mal
ein Auge auf ihren Angebeteten warf. Auch ist die »Hochzeit« rechtlich nicht
anerkannt, versichert eilfertig die Agentur.
Was sich der Delphin, der - gleichwohl männlichen Geschlechts - auf den Namen
»Cindy« hört, dabei dachte? Als wahrscheinlich zweitintelligenteste
Lebensform auf diesem Planeten? Natürlich will Frau Tendler auch irgendwann
einen richtigen Mann heiraten. Wie wär's mit Neptun?
Quelle: Gert Buttler (Evangelische Sonntagszeitung)
Vatikan: Ablass zum Konzilsende
Die katholische Kirche wird zum 40. Jahrestag des Konzilsendes am 8. Dezember
einen vollkommenen Ablass gewähren. Das erklärte heute der Apostolischen Großpönitentiar,
Kardinal James Francis Stafford. Voraussetzungen für den Ablass, also den
Erlass der zeitlichen Sündenstrafen seien die Beichte, der Kommunionempfang,
ein Gebet im Sinne des Papstes und die Teilnahme an einer Feier zum Hochfest
Mariä Empfängnis oder ein Gebet vor einem Marienbild. Auch wer wegen Krankheit
oder "anderen berechtigten Gründen" diese Bedingungen nicht am 8.
Dezember erfüllen kann, soll ebensolden vollständigen Ablass erhalten. Die
Gebete und die Teilnahme an den Sakramenten müssten aber so schnell wie möglich
nachgeholt werden.
Quelle: Radio
Vatikan 29/11/2005 15.27.01
Zum Umfallen ... nur nicht so
komisch
Die geplante Änderung der Versetzungsrichtlinie für Grabsteine und die
daraus resultierende neue Prüfrichtlinie.
Der Steinmetz soll zukünftig
eine Messkurve erstellen, die nachweisen soll, dass der aufgestellte Grabstein
auch standsicher ist, obwohl es bisher keinerlei Beantstandungen gab. Trotz
Umsatzrückgänge, auf Grund der vielen Feuerbestattungen, soll nun dazu ein
teures Prüfgerät (1200 - 6000 €) angeschafft werden. Der Steinmetz
soll auch noch einen Lehrgang absolvieren, um nachzuweisen, dass er das
Fachwissen hat, Grabsteine auf ihre Standsicherheit zu prüfen. Wozu hat er
eigentlich die Meisterprüfung gemacht? Der zusätzliche Aufwand für das
Erstellen einer Standsicherheitsmesskurve wird den Grabstein um ca. 200 €
teurer macht. Die Abschreibungskosten und die jährlichen Kalibrierkosten für
sein Prüfgerät hat er noch gar nicht bedacht.
Ein anderes Problem ist, dass es derzeit überhaupt noch kein
elektronisches Grabsteinprüfgerät gibt, das eine fehlerfrei Grabsteinprüfung
garantiert.
Außerdem soll die Friedhofsverwaltungen zukünftig auch einen Nachweis über
die Befähigung zur Grabsteinprüfung beibringen, so die Gartenbau-BG. Bei ca.
50.000 Friedhöfen in Deutschland dürfte diese Schulungsmaßnahme wohl einige
Jahre in Anspruch nehmen. Hat da vielleicht jemand nicht so richtig
nachgedacht?
Quelle u. weitere Informationen: http://kipp-tester.de
Holland: «Christus» künftig klein geschrieben
Nach einer Rechtschreibreform muss im Niederländischen «Christus» künftig mit kleinen «c» am Wortanfang geschrieben werden.
Die Änderung der Gross- und Kleinschreibung im Niederländischen ist Teil einer Reform, deren Ergebnisse in dem am Freitag in Belgien und den Niederlanden veröffentlichten «Grünen Büchlein» («Het Groene Boekje») mitgeteilt wurden. Der neuen Regelung zufolge wird «Christus» künftig mit kleinen «c» am Wortanfang geschrieben. Probleme dürfte eine weitere Neuregelung verursachen, wonach das niederländische Wort für Juden («joden») mit Grossbuchstaben am Anfang geschrieben wird, wenn eine Bevölkerungsgruppe gemeint ist. Geht es dagegen um die Religionszugehörigkeit, soll ein kleines «j» am Anfang stehen. Die Änderungen sollen ab August 2006 verbindlich sein.
Quellen: RNA/kipa/WELT
Kongress verheirateter Priester: "Zölibat
ist ein unmenschliches, überholtes Kirchenrecht"
Verheiratete Priester fordern Abschaffung, rechnen aber kaum mit Erfolg / Zum
Kongress kamen Teilnehmer aus 30 Ländern nach Naurod
"Wir sind Deserteure und Abtrünnige jedenfalls werden wir von der
katholischen Kirche so behandelt", moniert Damian Sassin, Teilnehmer des
internationalen Kongresses der Föderation verheirateter Priester und ihrer
Frauen. Nicht etwa der Papstwechsel und die damit einhergehende Hoffnung auf
eine liberalere Haltung der katholischen Kirche zu Zölibat und
Frauenpriestertum gaben den Anlass zum Treffen in Naurod. Die Föderation tagt
regelmäßig, um sich über ihre Ziele zu verständigen. "Von den 70
Teilnehmern glauben nur etwa vier an die Abschaffung des Pflichtzölibats",
sagt Sassin. Mit dieser Einschätzung dämpft er Optimismus, der im Umfeld der
Tagung durch Medien verbreitet worden sei.
"Faktisch gibt es keine Argumente für die Pflicht zur Ehelosigkeit eines
Priesters", erklärt Sassin, der vor sieben Jahren aus dem Jesuitenorden
ausgeschieden ist, "um heute mit einer tollen Frau und unserem tollen Kind
zu leben." So glücklich er über die Entscheidung zugunsten seiner Familie
sein mag, gegen die Kirche hegt er offenbar Groll. " Zölibat ist ein
unmenschliches, überholtes Kirchenrecht und keinesfalls ein theologisch begründetes
Dogma."
Die Bibel kennt das Priesteramt in der heutigen Form nicht. Somit bieten weder
das Alte noch das Neue Testament deutliche Hinweise auf das Gebot der
Ehelosigkeit für kirchliche Amtsträger. Im Gegenteil: In 1. Timotheus 3,2
werden verheiratete Bischöfe erwähnt. >>>
Quelle: Wiesbadener Kurier vom 20.09.2005
Trojaner zitiert Koran bei Sexseiten
Yusufali-A zitiert Koran und zwingt User zum Neustart
Yusufali-A heißt das kürzlich entdeckte trojanische Pferd, das die
Titelanzeige des gerade aktiven Webbrowsers absucht. Der Trojaner wird tätig
sobald er eines von vorgegebenen einschlägigen Worten, wie sex, xxx und
exibitionism, entdeckt.
Sobald Yusufali-A eine Webseite auf diese Weise als pornographisch identifiziert
hat, wird das Browserfenster minimiert und stattdessen eine Koransure angezeigt.
Wird die Seite des Anstoßes nicht umgehend geschlossen, erscheint ein Button
mit dem Text "For Exit Click Here". Bewegt man jedoch den Mauszeiger
auf diesen Knopf, so wird der Coursor in dem Fenster eingefroren und der User
wird gezwungen den PC neu zu starten. Aufgrund der Programmierung von Yusufali-A
werden jedoch auch harmlose Webseiten blockiert, teilte das Unternehmen mit.
Quelle: Sophos
Forscher wollen Palast Davids entdeckt haben
Bei Ausgrabungen haben israelische Archäologen angeblich Reste des Palasts von König David entdeckt. Der Fund liege in der so genannten Stadt Davids, einem uralten Hügel südlich der Altstadt Jerusalems, hat die Tageszeitung «Jedijot Achronot» berichtet.
Die Archäologen glauben, anhand von Keramik aus dem 11. vorchristlichen Jahrhundert in mächtigen Gemäuern der Davidsstadt einen Beweis für den Regierungspalast des Königs entdeckt zu haben.
Die Berichte haben bei den Palästinensern heftige Proteste hervorgerufen. Das palästinensische Ministerium für Altertümer sprach am Wochenende von «wertlosen, unbegründeten» Berichten, die nichts mit der Wahrheit zu tun hätten.
Quelle: RNA/kipa
Religiöse «Teekanne» in Malaysia zerstört
Mehrere Gebäude der synkretistischen Gruppierung Sky Kingdom in Malaysia, darunter eine «Teekanne», sind auf Anordnung von Behörden abgerissen worden. Menschenrechtsorganisationen protestierten gegen die Zerstörung.
Rund 40 Arbeiter erschienen mit Bulldozern vor dem so genannten Sky Kingdom des synkretistischen Predigers Ayah Pin und zerstörten nacheinander die Gebäude seines zwei Hektar großen Geländes, wie die malaysische Presse berichtete. Anhänger des 65-Jährigen, der sich für die Wiedergeburt mehrerer Religionsgründer hält, seien verhaftet worden.
Malaysische Menschenrechtsorganisationen protestierten gegen den Abriss. Der Regierungschef des Staates, Datuk Seri Idris Jusoh, rechtfertigte dagegen das Vorgehen der Behörden. Das Grundstück sei für landwirtschaftliche Zwecke bestimmt.
Das in den 80-er Jahren gegründete und seit 1998 ausgebaute Gelände des Sky Kingdom hatte neben religiösen Suchern auch zahlreiche westliche Touristen angezogen. Zerstört wurden neben der «Teekanne» auch Gebäude in Form einer Vase, eines Regenschirms und eines Schiffs. Der Prediger, der mit bürgerlichem Namen Ariffin Mohammed heisst, lehrt im muslimisch geprägten Malaysia, dass alle Religionen gleich bedeutend seien. Mehrfach war er bereits in Haft. Der Islam in Malaysia gilt als traditionell liberal. In den vergangenen Jahren haben jedoch strengere islamische Strömungen und Parteien an Einfluss gewonnen.
Quelle: RNA/kipa
Hexerei nach 200 Jahren legalisiert
Nach fast 200 Jahren hat der australische Bundesstaat Victoria Zauberei und Hexenhandwerk legalisiert. In Melbourne wird dieses Ereignis mit einer Vollmondfeier bedacht.
Das Parlament in Melbourne hob das so genannte Landstreicher-Gesetz auf, demzufolge Hexerei und Zauberei vorboten waren. «Die Zeiten sind lange vorbei, in denen Hexerei und Wahrsagerei eine Gefahr für Recht und Ordnung waren oder im Zentrum krimineller Aktivität standen», führte Generalstaatsanwalt Rob Hulls zur Begründung an, wie australische Medien meldeten. Freunde des Okkulten in Victoria begrüßten die Gesetzesänderung. «Das werden heute Nacht mehrere tausend Heiden in Melbourne im Schein des Vollmonds feiern», sagte Gavin Andrew vom «Netzwerk für heidnisches Bewusstsein».
Quelle: RNA/sda Juli/2005
600 Jahre alte Papst-Siegel in «Plumpsklo» entdeckt
Bei Ausgrabungen auf dem Gelände der deutschen Universität Greifswald haben Archäologen vier rund 600 Jahre alte Papstsiegel in einem Latrinenschacht gefunden.
Der Fund von vier Papstsiegel am gleichen Ort ist nach Angaben des deutschen Landesamtes für Bodendenkmalpflege «sensationell». Im vergangenen Jahrzehnt seien trotz intensiver Ausgrabungstätigkeit in Deutschland nur vereinzelt vergleichbare Siegel gefunden worden.
Die vier runden Bleisiegel sind etwa 3,5 Zentimeter groß und wiegen etwas mehr als 50 Gramm. Sie stammen aus dem Pontifikat von Papst Bonifatius IX., der von 1389 bis 1404 Oberhaupt der katholischen Kirche war. Darauf verweist die Inschrift auf der Vorderseite «BONIFATIUS VIIII.». Auf der Rückseite befinden sich Abbildungen der Apostel Petrus und Paulus.
Die Fundstücke lagen in einem hölzernen, rund drei Meter tiefen Latrinenschacht, der um die Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut worden war.
Quelle: RNA/sda Juli/2005
Die Jesus-Diät
So sicher wie das Amen in der Kirche ist alle Jahre wieder die Diät-Welle. Auch dieses Jahr gibt es neue Diäten. Eine macht derzeit in den USA Furore: „Was würde Jesus essen?“ Die Grundidee des Autors Don Colbert ist: " Wer Jesus wirklich nachfolgen will, kann seine Ernährungsgewohnheiten nicht ignorieren ... Vor jedem Essen soll man sich immer fragen: Was würde Jesus wohl essen?"
Grundlage für dieses Kochbuch sind Informationen aus der Bibel, sowie die bäuerliche Ernährung im Heiligen Land. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Gaben des letzen Abendmahls, zu dem Jesus seinen Jüngern Wein und Brot auftischte. Nach den Recherchen des Autors bevorzugte Jesus vor allem Bohnen und Linsen. - Mahlzeit!
Don, M.D. Colbert, What Would Jesus Eat Cookbook
Katholisches Heiratsportal
Man mag sich fragen: Warum also eine katholische
Ehevermittlung? Der österreichische Weihbischof Dr. Laun hat auch dazu eine
vage Antwort: " Weil es zu jeder Zeit und an jedem Ort Menschen gibt, die
sich nach Liebe, Ehe und Kindern sehnen, aber aus irgendeinem Grund
Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden. Und besonders schwierig ist es,
einen zu finden, der in der wichtigsten Frage des Lebens, der Frage nach Gott,
ähnlich denkt.
Da sich die Gnade Gottes natürlicher „Mittel“ zu bedienen pflegt, sind wir
Menschen aufgefordert, diese auch einzusetzen. Um vielen Heiratswilligen zu
helfen, sollte die „himmlische Regie“ in unseren Zeiten auch das Internet zu
nützen wissen – wer weiß das schon!" ... hoffentlich Gott und
katholisch Gläubige. - ProtestantInnenen haben da keine Chance.
So kann jeder mitmachen, der katholisch ist oder in der Vorbereitung katholisch zu werden, von der Lehre der Katholischen Kirche zum Thema Ehe und Familie überzeugt ist und so leben möchte, kirchenrechtlich in der Lage ist, das Sakrament der Ehe zu empfangen ... und die allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert.
Weitere Informationen:
www.kathtreff.org - Heiratsportal für Katholiken.
Nord-Süd-Gefälle des Glaubens
Der Glaube an einen Gott ist in der EU in Malta am größten, in Frankreich am kleinsten, wie die EU-Kommission zu der von ihr in Auftrag gegebenen Eurobarometer-Untersuchung mitteilte.
In Malta gaben 95 der Befragten an, an Gott zu glauben, in Zypern waren es 90 Prozent. Griechenland und Portugal folgten mit 81, Polen mit 80 Prozent. Laut einer von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Untersuchung glauben 47 Prozent der Deutschen an Gott. Das sind deutlich mehr als in Großbritannien (38 Prozent) oder Frankreich (34 Prozent), aber weniger als in Italien (74 Prozent) und Österreich (54 Prozent). Der Durchschnitt derjenigen, die angaben, sie glaubten an Gott, lag in der EU bei 52 Prozent. Die geringsten Werte wurden in Estland (16 Prozent) und der Tschechischen Republik (19 Prozent) gemessen.
Rund 27 Prozent der EU-Bürger erklärten, sie glaubten an eine «Kraft» oder eine «höhere Macht». In Deutschland äußerten sich 25 Prozent entsprechend. Am stärksten Zuspruch fand der Glaube an eine spirituelle Kraft in Estland, Schweden und der Tschechische Republik. An gar keine übernatürliche Macht glauben in Frankreich 33 Prozent, in der Tschechischen Republik 30 Prozent und in den Niederlanden 27 Prozent. Auch in Estland (26 Prozent) und Deutschland (25 Prozent) lag der Anteil derjenigen, die an keine übernatürliche Macht glauben, deutlich über dem EU-Durchschnitt von 18 Prozent. Unter den Beitritts- und Kandidatenländern der EU ist der Glaube an Gott in der Türkei mit 95 Prozent stark präsent, gefolgt von Rumänien mit 90 Prozent.
Quelle: RNA / kipa
«Reality Soap» im Kloster
Eine «Reality Soap» auf BBC erfreut sich grosser Beliebtheit: Fünf Ungläubige werden 40 Tage und Nächte lang im Kloster beobachtet.
Nach dem Start einer «Reality Soap» über fünf Atheisten im Kloster hat die Webseite der britischen Benediktiner-Abtei Worth Abbey Tausende Besucher verzeichnet. Der Internetdienst «Catholic Ireland» berichtete am Sonntag über begeisterte Reaktionen auch nichtchristlicher Zuschauer auf die BBC-Produktion. «Wir wollten durch die Kameras im Kloster auch Kirchenfernen bei der Suche nach Gott helfen», zitiert die Seite einen der Mönche, Mark Barrett.
Die dreiteilige Serie «The Monastery» (Das Kloster) begleitet fünf Männer unterschiedlichster Herkunft während ihrer 40 Tage und Nächte in der Abtei. Sie waren laut BBC aus Hunderten Bewerbern ausgesucht worden. Einer der fünf, ein früherer Softporno-Produzent, bekehrte sich nach eigenen Angaben nach dem Aufenthalt zu Gott und gab seinen Beruf auf. Ein anderer Teilnehmer hatte zuvor mehrere Jahre im Gefängnis verbracht.
Quellen: RNA / comm
"Josef Kardinal Ratzinger neuer Papst Benedikt XVI. - Teufel hat Rücktritt erklärt"
Schlagzeilen der Hörfunknachrichten des Bayerischen Rundfunks am 19.04.2005:
Zum Vergrößern auf die Grafik klicken >>>
So wusste dies nur der Bayerische Rundfunk ... und woher?
Da traut man seinen Augen nicht:
KIPP-Tester - Die Grabsteinprüfung mit Mini-PC
"Mit dem KIPP-TESTER kann die ordnungsgemäße Grabsteinprüfung schnell und sicher durchgeführt werden. Wenn jedoch bei der Standsicherheitsprüfung viele lose Grabsteine erkannt werden, kann der Arbeitsaufwand für das Anschreiben der Grabstellennutzungsberechtigen erheblich sein. Eine preiswerte und flexible Lösung bietet in diesem Fall ein PDA (Palm). Diese Mini-PC's passen in jede Hemdtasche und erlauben, neben der Erfassung der Ergebnisse der Grabsteinkontrolle auch das Registrieren anderer friedhofsrelevanten Daten vor Ort. Je nach Geräte-Typ, sind sie auch gleichzeitig Handy und Fotokamera. Teure und zweckgebundene Sonderelektroniken, nur zur Grabsteinprüfungen, sind somit nicht mehr erforderlich. In Kooperation mit der Firma girona kommunale software, bietet SSI Udo Peters Instrumente jetzt auch PDA's und die erforderliche Software für die Grabsteinprüfung an."
Quelle: Pfarrer & PC
Die Britische Bibelverbesserung: «stoned» heißt nicht «zugedröhnt»
Eine neue britische Bibelübersetzung soll Missverständnissen vorbeugen, in der Heiligen Schrift werde über Drogenmissbrauch berichtet. Statt dem englischen «stoned» (gesteinigt) steht dort nun «stoned to death» (zu Tode gesteinigt), um eine Verwechslung mit dem für Jugendliche geläufigeren «stoned» (zugekifft) zu vermeiden, wie die anglikanische Wochenzeitung «The Church Times» berichtete.
Der für die Neufassung der weltweit meistverbreiteten englischen Bibelübersetzung zuständige Professor Ronald Youngblood sagte dem Blatt, die heutige Generation brauche eine Sprache, die sie verstehe und zu der sie eine Beziehung habe. Auch Zugeständnisse an die «politische Korrektheit» wurden den Angaben zufolge gemacht. Statt dem maskulinen
«he» (er) oder «man» (Mann) für den Menschen oder die Menschheit stehe nun «person». Insgesamt seien sieben Prozent der ursprünglichen Übersetzung ersetzt worden.
Quellen: WELT, RNA/kipa
Erstes Satanismus-Seminar an katholischer Uni in Rom
An der katholischen Universität Regina Apostolorum in Rom hat am Donnerstag das weltweit erste Seminar über Satanismus und Exorzismus begonnen. Rund 100 Priester verfolgten die Premiere der Veranstaltung unter dem Titel «Exorzismus und Befreiungsgebet». Das jeweils dreistündige Seminar findet bis zum 14. April insgesamt 7 Mal statt.
Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich Priester und Theologiestudenten, das Seminar kostet 180 Euro. Der Kurs solle die Teilnehmer darauf vorbereiten, «die wahren Fälle von Teufelsbesessenheit von psychischen Störungen» unterscheiden zu können, sagte Universitätsrektor Pater Paolo Scafaroni. Das Seminar sei vor dem Hintergrund der «Entwicklung der Satanismus-Mode in der Musik, bei der Bekleidung und bei Gegenständen, aber auch durch den Aufschwung des Okkultismus, der Magie und der mystischen Erfahrungen» angeboten worden, so Pater Scafaroni.
Viele der Zuhörer sind nach eigenen Angaben Exorzismus-Priester oder streben diesen Beruf an. Er sei glücklich über den Kurs, weil so ein Tabu der Kirche gebrochen werde, sagte der Student Don Luigi Maria: «Ich erwarte von der Kirche, dass sie die Aufgabe des Exorzisten künftig ernster nimmt.» Nach Schätzungen von Geistlichen sind in Italien rund 400 Exorzisten tätig.
Einer der Lehrkräfte, der Journalist und Autor Carlo Climati, sagte, das Seminar werde mit den Erfahrungsberichten zweier Teufelsaustreiber enden. Sie würden unter anderem Auskunft darüber geben, wie zu unterscheiden sei zwischen einem Kranken, der ärztlich behandelt werden müsse, und einer "vom Dämon besessenenPerson".
Quelle: WELT/RNA/sda
Beichte-Online: Parkuhr.net
"Du kannst hier alles erzählen, fang einfach an, was dir in den Sinn kommt," motivieren die Macher von Parkuhr.net. Bei dieser Aufforderung und diesem Namen, fällt einem der Hilferuf eines genervten Zuhörers ein: "Das kannst du einer Parkuhr erzählen!" ... und so sind auch Inhalt und Stil der "Beichten". Damit es nicht zu schlimm wird, haben die Betreiber ein paar Regeln aufgestellt:
-
Keine Namen / Spitznamen
-
Keine URLs oder EMail-Adressen
-
Keine offensichtlichen Lügen
-
Kein Prahlen
-
Nicht zuviele Rechtschreibfehler
-
Keine Antworten/Bezüge auf andere Beichten
Manche der Regeln gelten wohl auch für Beichte bei einem Pfarrer, - doch hat die christliche Beichte Bedeutendes mehr zu bieten: Vergebung.
"TelefonEngel" - Trauerbewältigung via Handy im Grab
"Die trauernden Angehörigen eines Verstorbenen haben sehr häufig das Bedürfnis am Grab mit dem Verstorbenen zu reden, man hat dann das Gefühl, dem Verstorbenen ganz nah zu sein. Doch wie oft ist ein persönlicher Besuch am Grab wegen Zeitmangel oder Krankheit nicht möglich. Um auch in solchen Fällen jederzeit mit dem Verstorbenen sprechen zu können, gibt es jetzt den... TelefonEngel" Soweit der Originaltext der Website. Angeboten wird hier ein Gehäuse für ein Handy mit Lautsprecher: "Der TelefonEngel besteht aus einem Gehäuse, in dem sich ein Handy mit Lautsprecher und einer Stromversorgung befindet. Die Anrufzeit beträgt bis zu 12 Monate. Das Gehäuse wird in der Grabstelle oder in der Urnengrabstelle zirka 30cm unter der Erdoberfläche eingeerdet, so dass vor der Grabstelle weder das Telefonklingeln noch die Stimme des Anrufers zu hören ist. Die Anwendung ist ganz einfach, man wählt die Handynummer und nach kurzem Klingeln kann man sprechen. Die eigene Stimme ist jetzt untererdig in der Grabstelle zu hören." ... (Un-)erhört!
Quelle: http://www.telefonengel.com
Ablass
Eschwege - Die Polizei im nordhessischen Eschwege hat vor Betrug mit so
genannten Ablassbriefen gewarnt. Bislang seien zwei Schreiben eines angeblichen
Bistums Mitteldeutschland, Bischöfliche Simonie mit Sitz in Weimar bei der
Polizei abgegeben worden. Darin werden die Empfänger aufgefordert, Ablassbriefe
zu bestellen. So könnten sie für zehn bis 30 Euro sündenfrei in das Jahr 2005
gehen, wird in diesem Schreiben beteuert.
Quelle: Saarbrücker Zeitung v. 24.12.2004
"Meister Lampe"
Das Fell des Hasen Alba leuchtet unter UV-Licht grün wie eine Disco-Leuchte!
Der brasilianische Künstler Eduardo Kac fügte eine Quallen-DNS zu den Genen
des Albino-Karnickels. Als "Leuchtdiode" fungiert ein Protein, das
asiatische Tiefseequallen haben ... und benötigen, - aber kein brasilianische
Albino-Hasen! Angeblich plant er nun fluoreszierende Hunde. Dass man so
etwas darf?
Quelle: www.ekac.org/gfpbunny.html
Wer wird der nächste Papst?
Das irische Wettbüro Padday Power bietet eine interessante Wette. Es laufen dort bereits online Wetten auf den nächsten Papst: "Who Will Be The Next Pope?" Auch Josef Ratzinger ist einer der möglichen Kandidaten auf den Stuhl Petri. - Das Makabre an der Sache ist, dass diese Führungsfunktion erst nach dem Tot des Vorgängers besetzt werden kann, - und die Wette läuft am 25.12.2004, 9.00 Uhr, aus.
Quelle: Paddy Power
Werden Sie Bischof!?
In York ist noch eine Stelle frei! Möchten Sie in einem Palast aus dem
Jahr 1214 leben? Wollen Sie einen Sitz im britischen Oberhaus und einen
Chauffeur? Und dazu mit jährlich umgerechnet 77.000 Euro bezahlt werden? Dann
werden Sie Bischof! - Genauer: Erzbischof von York.
Eine Stellenanzeige besonderer Art fand sich am Oktober in britischen Kirchenzeitungen. Die anglikanische Staatskirche von England sucht eine neue Nummer zwei. Erstmals schrieb die Erzdiözese York die Stelle ihres Erzbischofs aus. - Eine neue Chance?
Quelle: taz Nr. 7488 vom 15.10.2004
Tempelwächter steigt bei religiösem Fest
in Malaysia in einen Wok
Schon zum vierten Mal hat ein taoistischer Tempelwächter sich in Malaysia auf
einem Holzbrett über einem Wok «kochen lassen» und sich so symbolisch den Göttern
geopfert.
Während eines religiösen taoistischen Festes in Malaysia ist einer der Tempelwächter
in einen riesigen Wok mit dampfenden Knödeln und Mais gestiegen. Der 56-jährige
Lim Boon Hwa habe sich «kochen lassen» und sich damit symbolisch den Göttern
geopfert, berichtete die Zeitung «The Star» am Mittwoch. Lim harrte eine halbe
Stunde lang mit gekreuzten Beinen auf einem Holzbrett über dem Wok in einem
Tempel im nördlichen Bundesstaat Kedah aus.
Der Tempelsprecher Goon Fook Theong sagte: «Lims Vorführung zeigt die Macht
der taoistischen Götter, ihre Anhänger vor Schaden zu bewahren.» Rund tausend
Menschen schauten dem 56-jährigen Lim zu, der die Wok-Aktion bereits zum
vierten Mal vorführte. Anschliessend wurde das gekochte Essen an die Zuschauer
verteilt.
Quelle: ref.ch
Second-hand Grabsteine in Norwegen
Um ein bisschen Geld in die Kassen zu bekommen und Platz für neue Grabstätten
zu schaffen, hat der Kirchenrat von Bergen/Norwegen laut Radiosender NRK
beschlossen, den Bürgern ab sofort günstig gebrauchte Grabsteine zu verkaufen.
Vor mehr als 25 Jahren aufgestellte und von Hinterbliebenen nicht mehr gepflegte
Grabsteine werden nun entfernt und Interessenten zum Kauf angeboten. Die Steine
seien recht billig, berichtete NRK nach einem Ortstermin von den Friedhöfen
Solheim und Mllendal.
Ein Kirchensprecher meinte zu Protesten von Bürgern, durch den Weiterverkauf
werde einerseits ein Umweltproblem gelöst, andererseits beschaffe man Geld, um
den Rasen auf den Friedhöfen ordentlich zu mähen und Blumen zu pflanzen.
Quelle: ref.ch
"Unbefleckte Empfängnis" ... oder Kinderhandel
Schwangerschaft ohne Sex ist ein bekanntes Motiv
in der Bibel. Auch die Empfängnis in den Wechseljahren kommt darin vor.
Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn sich ein Prediger dieses Themas öffentlich
annimmt. Problematisch wird es jedoch, wenn hinter zahlreichen wundersamen
Geburten in Wirklichkeit ein raffinierter Kinderhandel steckt. Die kenianische
Polizei ist derzeit einem Ring auf der Spur, der illegale Machenschaften mit
Hinweis auf religiöse Wunder decken soll.
Eddah Odera, eine 56 Jahre alte Kenianerin, steht im Zentrum des Skandals.
Obwohl sie ihr fruchtbares Alter längst überschritten hat, behauptet sie, in
den vergangenen Jahren 13 Kinder zur Welt gebracht zu haben, jeweils im Abstand
von vier Monaten. Ihr Ehemann habe damit nichts zu tun, sagt sie. Allein der
Glaube habe ihr geholfen, genauer gesagt eine Dämonenaustreibung durch einen
Prediger, der aus Kenia stammt und in Großbritannien lebt.
Der Prediger nennt sich Erzbischof Gilbert Deya, und seine Glaubensgemeinschaft
hat nach Medienberichten 36000 Mitglieder in Großbritannien. In London lässt
er gerade eine neue Kirche für Millionen Euro errichten. Bei unfruchtbaren
Frauen könne er durch seine Gebete Wunder wirken, meinen seine
Gemeindemitglieder. Zahlreiche Frauen, die Probleme hatten, schwanger zu werden,
seien auf seinen Rat hin nach Kenia gereist und mit einem Säugling zurückgekehrt.
In einem Fall ordneten die britischen Behörden bereits einen DNA-Test an, und
es konnte keine Verwandtschaft zwischen dem Kind und seinen angeblichen Eltern
nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis ficht Deya jedoch nicht an. "Diese
Wunderkinder entsprechen eben nicht menschlichen Maßstäben", sagte er.
"Sie stammen von Gott, und göttliche Dinge können von Menschen nicht erklärt
werden."
Die Behörden wurden durch einen Bericht der BBC
auf den Wunderprediger aufmerksam. Jetzt stürmten kenianische Beamte das Haus
der Oderas in Nairobi und fanden dort elf Kleinkinder, die anschließend in
Kinderheimen untergebracht wurden. Die lokale Presse veröffentlichte Bilder der
Kinder auf den Titelseiten. Tags darauf meldeten sich bereits die ersten Eltern,
die angaben, ihre verschwundenen Kinder wiederzuerkennen.
Die Hinweise auf einen Kinderhandel im großen Stil verdichteten sich. Auch
Eddah Odera wurde verhaftet. Die Polizei brachte sie zu einem
Gesundheitszentrum, wo sie eine Urinprobe abgeben musste. In Gedanken versunken
wartete sie auf das Ergebnis. Fest steht: Schwanger ist sie im Moment nicht.
Anschließend soll sie sich nach London abgesetzt haben.
Quelle: dpa
Über 100 Jahre Mord und Totschlag
Im elektronischen Museum der schwedischen Nobel-Stiftung kann man sich auf einer "Conflict Map" einen Überblick über die schwersten kriegerischen Konflikte der Zeit zwischen den Jahren 1900 und 2001 verschaffen. Über eine Zeitskala kann man sich die Kriege in bestimmten Regionen anzeigen lassen. .. von wegen früher war alles besser und friedlicher ...
http://www.nobel.se/peace/educational/conflictmap/conflictmap.html
Aids-Hilfe Schweiz schreibt offenen Brief an den Papst
Papst Johannes Paul II. soll unwahre Behauptungen des Vatikans über Kondome korrigieren. Das forderte die Aids-Hilfe Schweiz in einem offenen Brief kurz vor dem Papst-Besuch in Bern.
«Heiliger Vater», schreibt die Aids-Hilfe Schweiz höflich, «wir erlauben uns, Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch zu nehmen.» Aussagen über Kondome des vatikanischen Kardinals Alfonso Lòpez Trujillo müssten korrigiert werden. Trujillo, der Präsident des päpstlichen Rates für Familie, hat vom Gebrauch von Präservativen abgeraten.
Trujillo habe fälschlicherweise behauptet, dass Präservative wegen kleinster Poren im Gummi für HI-Viren durchlässig seien und daher keinen Schutz böten, so die Aids-Hilfe Schweiz. Diese Behauptung sei nicht nur wissenschaftlich falsch, sondern habe auch einen katastrophalen Einfluss auf die weltweite HIV-Prävention.
«Weltweit gehören Ihrer Kirche eine Milliarde Menschen an, davon 100 Millionen in Afrika, das von der Aids-Pandemie am schlimmsten betroffen ist», schreibt die Organisation weiter. Auch aus diesem Grund sei eine klärende Aussage über die Rolle des Präservativs in der Aids-Prävention ein Gebot der Stunde.
Quelle: http://www.ref.ch/rna/meldungen/8122.html
Died Online.com - Nichts zum Todlachen
Der moderne Mensch stirbt nicht mehr
vor Langeweile,- er stirbt vor dem PC. Der Anbieter "Die
Online.com" macht's möglich.
Damit es nicht schon zu Lebzeiten sterbenslangweilig wird, kann man dort sein
Persönlichkeitsprofil hinterlegen,- Chatten und spätere Heirat - mit und ohne
Kinder - nicht ausgeschlossen. Damit es nicht tod-trist wird kann man auch
Bilder hochladen und nach dem Ableben eine E-Mail verschicken lassen.
Selbstkritisch stellt der Anbieter fest: "A great way to waste time before
you die." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
The Death Clock - Die Todesglocke
Auf der Internetseite von www.deathclock.com
können Sie sich Ihr - theoretisches - Sterbedatum ausrechnen lassen,- natürlich
ohne Gewähr.
Bei dieser Gelegenheit können Sie sich auch dort gleich um Testament, letzter
Brief und Predigt kümmern, - zugegeben etwas amerikanisch ... und nichts für
sanfte Gemüter.
Nachtodliche Belehrungen
Hintergründiges gibt es nicht nur vor dem Tod, - sondern auch nach dem Tod,- so Prof. Mercks "Nachtodliche Belehrungen" zur Theologie, Philosophie etc.
Erfolgreich bewerben
- Florian Gerstner bewirbt sich beim Papst
An den Papst
Vatikan, Rom
Sehr geehrter Herr Papst,
hiermit bewerbe mich bei Ihnen als Vorsitzender der Katholischen Kirche in
Deutschland. Nach meiner langen Tätigkeit als Vorsitzender der Bundesagentur für
Arbeit suche ich eine neue berufliche Herausforderung und möchte Ihnen meine
Erfahrung mit dem Umbau großer Behörden zur Verfügung stellen, um Ihr
Unternehmen zukunftsfähig zu machen.
Ich habe deshalb schon einmal einen Sieben-Punkte-Plan zur Modernisierung der
Kirche entworfen, den ich im Folgenden kurz darstellen will:
1. Um die Verwaltung effizienter zu gestalten, fusionieren zunächst die
katholische und die evangelische Kirche zur Bundesagentur für Beten.
2. Die so freigesetzten Mittel werden zur Modernisierung der Gotteshäuser
eingesetzt. Um den neuen Service-Charakter zu unterstreichen, wird am Eingang
jeder Kirche eine Beratungs - Theke installiert.
3. Gläubige dürfen im Pastoren-Jargon nicht mehr als Kirchgänger oder Schäfchen
wahrgenommen werden, sondern als Kunden. Für die individuellen Bedürfnisse
dieser Kunden muss das Angebot erweitert werden, das heißt zum Beispiel:
Messwein in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Liedwünsche während des
Gottesdienstes, Oblaten auch mit Schokostreusell) anbieten, etc.
4. Der Beichtstuhl wird zur Individual Life Consulting Box umgewidmet. Diese
Dienstleistung wird ausgelagert (Outsourcing!), die Lebens-Beratung übernimmt
die Firma Roland Berger.
5. Kirchensteuer und Kollekte werden zur Kollekte 11 zusammengelegt.
6. Die Aufgaben von Kirchenchor, Messdienern und Pastor werden in dem Berufsbild
des Faith-Managers vereint.
7. Weihnachten und Ostern werden zum Geschenkefest 11 zusammengelegt, Vater
Unser und Ave Maria fusionieren ebenfalls. Das Gleiche geschieht mit Taufe,
Kommunion, Firmung, Hochzeit und Beerdigung.
Überdies werde ich dafür sorgen, dass die Gesetzespakete Matthäus I-IV zügig
umgesetzt werden. Ich freue mich darauf, Ihnen meine Vorstellungen bei einer
persönlichen Vorstellungsaudienz näher zu erläutern.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Gerster
Quelle: Philip Schwenke u. Horst Buttler, in: Frankfurter Rundschau, Magazin, 31.01.2004, S. 2
Die "Zehn Gebote"
Nackte Tatsachen in der Kirche verpönt
Das wegen geplanter Nacktszenen umstrittene Theaterstück "Die zehn Gebote" wird jetzt doch in einer Bremer Kirche aufgeführt. Besonders die Ankündigung von Nacktszenen hatte kurz nach Beginn der Proben Mitte Dezember im altehrwürdigen St.-Petri-Dom zum Eklat geführt. Eine nicht unwesentliche Rolle hatte dabei die Berichterstattung der Bild-Zeitung gespielt, die titelte: »Dieses Schock-Drehbuch besudelt unseren Dom.« Bürger drohten mit Kirchenaustritt. In der Stadt wuchs eine Hysterie, die in Schmähanrufen und Morddrohungen gegen Pastoren und Kirchenmitarbeiter gipfelte. Der Kirchenvorstand des Doms sah schließlich die Würde des Raumes verletzt und setzte das Ensemble vor die Tür. Nach der Absage der Domgemeinde hat die Friedensgemeinde der Bremischen Evangelischen Kirche den Proben und der Aufführung zugestimmt. Er berichtete, er habe bereits zahlreiche Protestschreiben bis hin zu Morddrohungen erhalten. Und es gab auch Kirchenaustritte, weil das Stück nicht aufgeführt werden sollte.
Erster "elektronischer Opferstock" in einer
Kirche! - Bezahlt wird per Bankomat- oder Kreditkarte in Linz / Österreich
Dass die Elektronik Einzug in alle Lebensbereiche gehalten hat, ist nicht neu.
Neu ist aber, dass das auch für die "Innenräume" der Kirchen gilt:
Erstmals gibt es jetzt auch einen "elektronischen Opferstock",
eingerichtet als Pilotprojekt der OÖ. Raiffeisenlandesbank in der Basilika auf
dem Linzer Pöstlingberg. Das Pilotprojekt in der Pöstlingberg-Kirche soll neun
Monate laufen, bewährt sich die Sache, so ist der Einsatz auch in anderen viel
besuchten Gotteshäusern geplant.
Nachtrag: ... das gibt es schon seit 1998 in der Evang. Petrus-Kirche Bernhausen. Es hat sich dort bewährt!
Quelle: www.kirchenweb.at
Hat Jesus Buddhismus, Veda und Yoga studiert?
Die Frage ist alt: Was hat Jesus in den 12 Jahren
seiner Jugend gemacht, über die die Bibel keine Auskunft gibt? Derzeit
untersucht ein Team des deutschen Dr. H. J. Trebst im indischen Puri
entsprechende Texte in alten Bibliotheken des Landes. Sie möchten belegen, dass
Jesus in dieser Zeit in Indien war, um dort Buddhismus, Veda und Yoga zu
studieren.
... die Antwort ist abzuwarten.
"Church of Fear" - "Kirche der Angst"
Mal keine Kirche der Erlösung, sondern eine
Kirche der Angst. Der Theater- und Filmregisseur Christoph Schlingensief ist
immer für eine Provokation gut. Sein neuestes Projekt "Church of Fear"
(COF) soll eine Kirche der Angst sein, die alle Terrorgeschädigten versammeln
will, auf dass die Ängste produktiv werden. Die Botschaft lautet: Habt Angst! Fürchtet
euch! Ein Kunstspektakel in Zeiten von Terror und Angst. Und Schlingensief zieht
alle Register, spielt mit Begriffen und Symbolen. Glauben werde - nach
Schlingensief - dort nämlich am effektivsten produziert, "wo nichts
dringlicher ist als Unglaube in den Parlamenten, an den Börsen und in den
Fernsehstudios". Ausgangspunkt der COF sei daher das Angstbekenntnis das
Bekenntnis zur eigenen Unvollkommenheit und Verletzlichkeit, aus denen
Propagandisten in allen Lagern und Systemen Profit schlagen wollten.
... aber wozu man da eine Kirche und dazu noch eine der Angst braucht, erschließt
sich einem nicht. Und so bekommt man seine Angst nicht wirklich los. ... sondern
vielleicht noch mehr.
Formel für die Ehe
Professor findet Scheidungs-Formel
Ein
amerikanischer Mathematik-Professor hat Formeln entwickelt, mit denen er die
Scheidungswahrscheinlichkeit von Ehen noch vor der Heirat vorhersagen kann. Nach
Professor James Murray haben die zwei Formeln eine Erfolgsquote von 94 Prozent.
Murray habe sie während einer zehnjährigen Studie berechnet, in der er 700
Paare in den USA betreut habe.
Mit einem Psychologen habe er die Paare während einer 15-minütigen
Unterhaltung kurz vor der Hochzeit befragt. Auf einer Skala sei die Fähigkeit
der Partner gemessen worden, über Themen wie Sex, Kindererziehung oder Geld
sprechen zu können. Pluspunkte wurden dabei für positive Signale wie etwa Lächeln
oder herzliche Gesten vergeben. Minuspunkte gab es für das Rollen mit den Augen
oder Spotten. ... schön, dass es so einfach geht!
Quelle: n-tv.de
Altweiber Sommer
- eine alte lutherische Übersetzung für "Jahreszeit betagter Damen"?
Der Altweiber Sommer
beginnt stets in der letzten Septemberwoche. Der "Altweiber Sommer"
ist die Übergangszeit von sommerlicher zur winterlicher Witterung.
Woher stammt der Name?
Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen von Spinnweben
bezeichnet. Vor allem im Spätsommer und Herbst, wenn es draußen noch warm und
die Sonne scheint, sieht man besonders viele Spinnweben herumweben.
Der Altweiber Sommer ist also keine Übersetzung Martin Luthers, der zwar - zeitgemäß - vom Weib spricht,- aber für diese sprachliche Wortwahl ist er nicht verantwortlich!.
Neu-Delhi: Neunjähriges Mädchen ist mit einem Hund verheiratet
Die Eltern eines neunjährigen Mädchens aus
Indien haben Ihr Kind mit einem Hund verheiratet. Angeblich soll sie dadurch vor
einem schlechten Omen geschützt werden.
Dem Kind war im Gaumen ein Zahn gewachsen, dies bedeutet in im Glauben einer
Volksgruppe ein schlechtes Omen. Um Unheil von dem Kind abzuwenden musste es
schnell verheiratet werden. Da aber eine Hochzeit mit einem Jungen für den
Vater zu teuer gewesen wäre, entschied man sich für den Straßenhund. Einer späteren
Heirat mit einem Mann steht aber nichts im Wege, es ist nicht mal eine Scheidung
von dem Hund notwendig.
Quelle: www.rp-online.de
Neuer Job: Heiligenschein-Bewacher
Der Kirchentag schafft einen neuen Job: den Heiligenschein-Bewacher. Pfadfinder bewachen die Ankerplätze der überdimensionalen Symbole.
Die orangen Heiligenscheine mit 25 Metern Durchmesser schweben in der Luft und sind im Boden verankert. Damit sich die Befestigung nicht löst und die aufgeblasenen Heiligenscheine davonfliegen, werden sie bewacht; uns so sieht's aus: >>>
Die Weltneuheit aus England:
Eine aufblasbare Kirche
Wenn Ihnen eine Kirche fehlt,- dann können Sie
sich eine "pumpen"! Die erste aufblasbare Kirche der Welt hat der Engländer
Michael Gill entwickelt. Inklusive Turm ist sie etwa 16 Meter hoch, genauso lang
und ca. acht Meter breit. In ihr haben sogar rund 60 Gottesdienstbesucher Platz.
Selbstverständlich gehören auch Orgel, Altar, Kanzel, Kirchenbänke, Kerzen
und Kirchenfenster dazu.
Das luftige Haus wird auf der Messe für Kirchenutensilien vom 13. bis 16. Mai
in Esher (Südengland) zu sehen sein. Seine Erfindung erlaube Kirchengemeinden
eine größere geographische Flexibilität, so Gill gegenüber. Gill hat bereits
Miet- und Kaufanfragen aus mehr als 20 Ländern. Weitere Informationen unter http://www.inflatablechurch.com
, - incl. Bild mit Traupaar.
Hier können Sie Ihr Geständnis abgeben,- schwarz auf weiß und so, dass es jeder lesen kann ;-))
Christen-Front für Tugend, Sitte und Moral:
"Wir wenden uns hiermit hoffnungsfroh gerade an junge Menschen, die den täglichen Verfall unserer Sitten nicht länger ertragen können. Nur Sitte und Moral sind ein Anker im Strom der Verrohung! Unterstützen Sie unsere Bewegung für Anstand, Sitte und Moral deshalb tatkräftig!" ... auch mit Christ-Check ...
Nahm Jesus Cannabis?
Immer
wieder haben Wissenschaftler die Möglichkeit propagiert, religiöse, oder
vorsichtiger: pseudospirituelle Erlebnisse wären durch die missbräuchliche
Verwendung von Drogen zu erklären. Soweit der medizinische Verstand gefragt
ist, kann dagegen solange nichts eingewandt werden, solange man sich im Unklaren
ist, was man unter "religiösen Erfahrungen" versteht.
Wer das bloße Bestehen von Visionen und Halluzinationen schon als religiöse
Erfahrung bezeichnen mag, der tut sich freilich selbst einen Bärendienst, da er
den von ihm erwarteten Aufschrei dadurch verhindert, dass er den Gegenstand
seines provokativen Blicks herabwürdigt.
Den bösartig großen Wurf zu machen haben sich insofern erst wenige getraut. Jüngst
aber hat sich Chris Bennet für die Liebhaber der klerikalen Provokation mutig
in die Bresche geworfen. Dabei griff die amerikanische Forscherin eine bekannte
Theorie auf, die für sich genommen selbst einem reaktionären Geistlichen keine
Schauer über den Rücken jagen würde: Laut antiken Quellen war es bei religiösen
Riten der verschiedensten Kulturen üblich, ein Ölgemisch namens Kaneh-Bosum
als spiritualisierendes Salböl zu verwenden. Nun legt die Wissenschaftlerin
nahe, dass dies auch die Hebräer und in weiterer Folge Jesus höchst persönlich
getan haben soll.
Der pikante Knackpunkt der aufgeflammten Kontroverse besteht darin, dass
Kaneh-Bosum als etymologisches Grundwort für das heute so bezeichnete Kannabis
verstanden werden kann. So erwähnt Chris Bennet, dass schon 1936 die polnische
Sprachforscherin Sula Benet die linguistische Verwandtheit der beiden Worte
herleiten konnte und gießt damit - bildlich gesprochen - selbst Öl ins Feuer.
Beruht die christliche ("christos" bedeutet zu deutsch
"Gesalbter") Religion wirklich auf der erhebenden Wirksamkeit von
Cannabis-Ölen? Bennet sagt: ja. Ob aus Medienwirksamkeit oder aus reinem
Forschergeist: Es klingt alles in allem mehr als merkwürdig. Quelle: freenet.de
RTL-Bibelclip bringt Bibelclips
zu aktuellen Themen
- Mordserie in Washington für Real Player (1,2 MB)
- Steuererhöhung
Liveübertragung von Begräbnissen im Internet
Da in Australien die Wege zu Begräbnissen
von Verwandten weit und somit teuer sind, hat man sich etwas besonderes
einfallen lassen. Bis zu 50 Angehörige können über eine passwortgeschützte
Liveübertragung gleichzeitig die Zeremonie verfolgen. Die Friedhofsverwaltung
von Western Australia bietet diesen Service ab ca. 60 €. Des Weiteren kann man
eine 'elektronische Gedenkstätte' im Internet oder sogar ein VHS oder DVD-Video
kaufen. Die 'e-ternal Memories' (elektronische Gedenkstätte) soll je nach
Anzahl der Bilder, Worte, Video- und Audioclips zwischen 30 und 660 € kosten.
Diese Daten sollen dann für die Dauer von 25 Jahren online bleiben.
Quelle: http://www.web-netz.de
Die LEGO-Bibel (aus den USA)
Biblische Szenen in Lego: Paradies, Kain und Abel, Noah, die Flut, usw.
"Bibel-BLATT"
Der Weltbestseller in Schlagzeilen (humorvoller Einstieg in die Lektüre der Bibel).
W-AKTEN.DE
... Bildung, die (k)einer braucht!
"In den W-Akten sammle ich Wissen, das keiner braucht. Abgelegte Informationen, vergessene Fakten, Unglaubliches und Unglaubwürdiges aus den vergessenen Akten der geheimen und nicht ganz so geheimen Dienste",- so der Autor selbstkritisch. ... aber die Akten sind wirklich lesenswert,- auch im Bereich Christentum, Bibel, Islam, Andere Religionen.
"Sprücheklopfer"
Wer weiß schon, daß "Schwerter zu Pflugscharen" in der Bibel steht
und nicht von der sozialistischen Jugend der DDR erfunden wurde, bzw. der Spruch
"alle Kreter lügen" von Paulus stammt.
In seiner Rubrik "Sprücheklopfer"
zitiert Werner Röpke bekannte und unbekannte Sprüche aus der Bibel und
kommentiert sie. Der Sprücheklopfer kann auch abonniert werden, jede Woche
kommt dann ein Bibeltext ins Haus.
"Ein gutes Wort beim Big Boss
einlegen"
Das Gebetsradio "bigPray"
"Meine Großtante leidet an einer schweren Krankheit..." - "Ich
habe gerade echt miese Probleme in der Schule..." - "Mein Freund wohnt
in den USA und ich vermisse ihn sehr..." - Das sind Gebetsanliegen, die
Pater Ernst und Heiko Bruening dreimal in der Woche in "bigPray", dem
Gebetsradio, aufnehmen. Dann schicken sie Gebete über den Äther und
legen ein gutes Wort beim "Big Boss" ein.
Daß der Stoff den Beiden nicht ausgeht, dafür sorgen Jugendliche, die auf der
Internetseite von "bigPray" ihre Anliegen anmelden können. Das
einzigartige Angebot stößt auf große Akzeptanz. Wenn man das Archiv der
Webseite durchschaut, merkt man dies schnell. Hinter der Webseite steht das
Evangelische Medienhaus Württemberg und die katholische Kirche im Privatfunk.
Ermöglicht wurde diese Idee in Zusammenarbeit mit "bigFM", einem
Privatsender in Württemberg. Neben Informationen zur Trägerschaft und den
Moderatoren lassen sich auf der Seite auch vergangene Sendungen anhören - und
natürlich besteht die Möglichkeit, seine Gebetsanliegen abzuschicken.
Was ist gefragter: Gott oder Sex?
Über 28 Millionen Amerikaner haben 2001 spirituelle Informationen im Internet
gesucht. Nach einer Studie des Pew Instituts ist die Suche nach Gott im Internet
interessanter gewesen als Online-Casinos, Online-Banken, Online - Auktionen oder
Online-Aktienhandel.
Über drei Millionen Menschen suchten in diesem Jahr täglich religiöses oder
spirituelles Material im Internet, gegenüber zwei Millionen in der Umfrage im
vorhergegangenen Jahr.
Zirka 67 Prozent der Surfer haben sich für Informationen über ihre eigene
Religion interessiert. Über fünfzig Prozent der User gaben in der Umfrage an,
sich mit anderen Religionen im Internet beschäftigt zu haben. Nach dem 11.
September haben 23 Prozent der Surfer mehr über den Islam wissen wollen.
In der Umfrage gaben 62 Prozent an, dass sie denken, das Internet habe eher
einen positiven Einfluss auf die Toleranz zwischen den Religionen.
http://www.pewinternet.org/
Mal nicht He-Man, sondern mal Jesus oder
Moses?
Mal mit Biblischen Action Figuren spielen?
Alles möglich,- man kann sogar wählen, ob Jesus eine helle oder dunkle Haut
hat.
Liebes Scheidungspaar, liebe Freunde und
Anwälte des scheidenden Paares, ...
... eine Scheidungsagende
für kirchliche Scheidungen von "Charlie" Friedemann Jung; Pfarrer und
Kabarettist aus Würzburg. ![]()
Der Gebetsgenerator
Der Gebetsgenerator möchte
auf humorvolle Art zum Beten einladen.
Unter Neurologe fotografiert die Präsenz Gottes? -
Forscher suchen biologische Erklärung der Transzendenz
Der Neurologe Andrew Newberg macht in einem Labor Fotos von dem, was Gläubige
die Gegenwart Gottes nennen. Er lädt Buddhisten und Franziskaner-Nonnen zu
Gebet und Meditation an deren Höhepunkt er einen Isotopenindikator injiziert,
um die Hirnaktivität im Moment des Transzendierens festzustellen. Auf diese
Weise soll Religion biologisch erklärbar gemacht werden. Newberg ist
Assistenzprofessor an der University of Pennsylvania http://www.upenn.edu
, sein Fachgebiet nennt sich "Neuroimaging". Er hat
herausgefunden, dass es an der Hinterseite des Gehirns einen kleinen Bereich
gibt, der kontinuierlich die räumliche Orientierung eines Menschen berechnet,
also den Sinn dafür, wo der eigene Körper aufhört. Während intensiver Gebete
oder Meditation verfällt dieser Bereich aus bisher unbekanntem Grund in völlige
Inaktivität. "Das bewirkt ein Verschwimmen der Grenzen zwischen dem Selbst
und der Welt", erklärte Newberg. Er fügte hinzu: "Wenn man weit
genug geht, löst sich das Selbst komplett auf, und man spürt ein Gefühl der
Einheit, der unendlichen Grenzenlosigkeit." Nun wollen sich Forscher an der
John Hopkins University http://www.jhu.edu in
Baltimore die Tatsache zunutze machen, dass sich Körper und Gehirn in Phasen
intensiven Meditierens oder Betens verändern. In solchen Zuständen scheinen
Menschen ihr Bewusstsein auszuschalten. Eine von der nationalen
Gesundheitsorganisation in Auftrag gegebene Studie soll die Auswirkungen von
Gruppengebeten auf schwarze Frauen mit Brustkrebs testen. Die Forscher hoffen,
letztendlich einen gemeinsamen Kern zu finden, der sämtliche Glaubensrichtungen
der Welt biologisch erklärt.
![]() |
Kein Gerücht: Ja, es ist wahr:
Gott schickt seinen Sohn JESUS nach |
Er hat die Nase voll vom Lotterleben des Heilands, von seinen ständigen Eskapaden und seiner tagtäglichen Faulheit. JESUS soll sich bewähren, soll den Menschen zeigen, dass sich Glauben wieder lohnt, soll 7 Wunder tun und anschließend in den Himmel zurückkehren. All das geschieht auch. Nur passieren nebenbei ein paar unvorhergesehene Kleinigkeiten. JESUS gerät, sagen wir mal, in Schwierigkeiten. Er will helfen und braucht am Ende selbst jede Menge Hilfe. .... so das neue Comic
Im Konflikt Vatikan - Galilei ging offenbar um
theologische Ansichten...
Aufsehen erregender Aktenfund im vatikanischen Geheimarchiv hat
neue Erkenntnisse über die Vorgeschichte der Verurteilung des italienischen
Naturwissenschaftlers Galileo Galilei (1564-1642) erbracht. Laut ital.
Presseberichten hat der span. Historiker Mariano Artigas in den vatikanischen
Akten eine anonyme Anzeige entdeckt, in der Galilei bereits um 1628, also 5
Jahre vor seiner endgültigen Verurteilung, beschuldigt wird, er verbreite
theologische Irrlehren. Die Entdeckung des Dokuments sorgte bei einer derzeit an
der Universität von Florenz laufenden Galilei-Vorlesungsreihe für Furore.
In dem Schriftstück legt ein unbekannter Denunziant dar, dass Galilei in seinem 1623 veröffentlichten Werk "Il Saggiatore" (Der Prüfer mit der Goldwaage) die Irrlehre des "Atomismus" vertrete. Diese aus der klassischen Antike bereits bekannte Theorie ist ein Vorläufer der späteren Theorien der Atomphysik. Der Atomismus widersprach der Substanz-Lehre des Aristoteles, auf der wiederum wichtige kirchliche Dogmen wie die Lehre von der Verwandlung von Brot und Wein bei der Eucharistie (Transsubstantiation) aufbauten. Die jetzt aufgefundene Anzeige unterstützt die seit längerem in der historischen Forschung bekannte These, dass Galilei von der Inquisition weniger wegen seiner naturwissenschaftlichen Beobachtungen, als vielmehr wegen philosophisch-theologischer Abweichungen verurteilt wurde.
BILD-reich
"Ach Du lieber Gott!" Bruder Paulus aus der Frankfurter Liebfrauen-Gemeinde kommentiert täglich die BILD-Titelstory
Jesus kommt wieder - als Klon aus der Pipette?
Zweitausend Jahre
warten auf die Wiederkunft des Herrn ,- und das ist manchen zu viel. Deshalb
will eine Initiative im kalifornischen Berkeley die Sache mittels Gentechnik
erzwingen. Die Aktivisten setzen ihre Hoffnung auf so genannte
"Kontaktreliquien", wie etwa das Turiner Grabtuch oder Nägel vom
Kreuze Jesu. An diesen Gegenständen, die angeblich mit dem Körper Jesu in Berührung
gekommen sind, klebe noch dessen DNA. Dieses Erbgut gelte es zu extrahieren und
in menschliche Eizellen einzusetzen. Ein schlechter Scherz? Nein! Was nach
Schabernack mit religiösen Gefühlen klingt, wird in den USA ernsthaft
diskutiert. Die Initiatoren haben schon zahlreiche Jungfrauen gefunden, die ein
mit Jesus - Erbgut befruchtetes Ei austragen wollen sozusagen als die Maria des
21. Jahrhunderts.
"Alles Unsinn", beruhigt jedoch Hendrik Wenigerkind, Molekularforscher
an der Universität München. Aus uraltem, vertrockneten Erbgut könne man kein
Leben schaffen. Bleibt anzumerken: Selbst wenn dies gelänge - welche DNA
hat der Geist Gottes?
E-MAIL VON EINEM TOTEN !
Wer nach dem Dahinscheiden sicherstellen möchte, dass bei den Hinterbliebenen keine Fragen offen bleiben, hat jetzt die Möglichkeit, E-Mails speichern zu lassen, die nach dem Ableben an Freunde und Bekannte automatisch versendet werden! Bereits mehr als 12.000 User aus 80 Ländern haben sich bereits auf der Website eingeschrieben. Nach der Registrierung muss ein "Schutzengel" bestimmt werden, der den Betreiber im Todesfall benachrichtigt. Zusätzlich gibt's auch noch eine Testamentberatung, Ratschläge für die Trauerfeier und einen Chatroom.
Glaubensportal verkündet Halleluja aus dem Web - Kirche erobert Online-Markt mit Devotionalien
Mitte Februar wird die
Fellowship-Church ihren Namen in "Fellowshipchurch.com"
ändern, denn ab diesem Zeitpunkt geht das Glaubensportal online. Der neue
Domainname prangt vom Dach der Kirche und im eigenen Internet-Shop werden
Devotionalien, religiöse Gegenstände, verkauft. "Die Website soll so
etwas wie das Yahoo! des Glaubens werden", erklärte Preston Mitchell,
Pastor der Fellowship Church. Da die Domain bereits eine andere Kirche hielt,
handelte man sich mit den Kollegen ein Tauschgeschäft mit Video-Equipment für
den Einsatz im Gottesdienst aus. Die Fellowship Church der bereits 13.000
Mitglieder zählenden texanischen Baptisten Gemeinde überträgt bereits
Weihnachtsgottesdienste und Massentaufen per Video-Stream ins Internet.
Gegrüßt wird der Surfer bereits an der Vorab-Seite mit dem Werbespruch "Innnertainment
for the heart", der Auftrag der Kirche, wie die Initiatoren meinen.
Fellowship Church beschäftigt zudem einen Technologie-Pastor, der den
reibungslosen Online-Betrieb garantieren soll.
Christliches Online-Game:
Hier heißt es wieder mal, nomen es
omen: Mission possible! Sehr schön gemacht!
http://www.mission-possible.de
Kerze und Stoßgebet
Entzünden Sie eine
Web-Kerze vor der Web-Madonna und tippen Sie ein Web-Gebet:
http://www.kath.de/liebfrauen/gast/frame.htm
Beichte im Internet?
Wer's testen will: http://www.beichte.de
Satire und Lifestyle
Ein satirisches
Magazin für Kirche und Lifestyle
http://www.dogmen.de
Christliche Werbe-Slogans
Wer christliche
Werbe-Slogans sucht und diese auch als Postkarte versenden möchte, ist hier
richtig:
http://www.jesusnow.de/
Stoßgebet per Email
Ein Stoßgebet zum
Himmel kann nun ach formlos per Email verschickt werden. "Bitte tippen Sie
Ihr Gebet in den Kasten und klicken Sie auf 'Senden', heißt es auf der
Internetseite den Nonnenkonvents Tyburn in London. Die Gebete werden dann von
den Schwestern ausgedruckt und neben dem Grabmal der Ordensgründerin Marie
Adele Garnier (1838-1924) auf eine Pinnwand gesteckt. Dieser himmlische Service
ist kostenlos.
http://www.tyburnconvent.org.uk/foundress/foundress.html
Mords-Geschichten aus der Bibel
Wo werden Menschen erschlagen, erstochen, zerstückelt, etc.? ... auch in der Bibel: mordsgeschichten.html


