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I. Großbritanniens Kirche will gegen Sony klagen ...

Dem Elektronikkonzern stand Ärger mit der Angelikanischen Kirche bevor. Denn in dem Videospiel "Resistance: Fall of Man" jagen bewaffnete Monster durch eine Kirche - die aussieht wie die Kathedrale von Manchester. Daher drohte unter Umständen eine Klage.
Eine Million Exemplare hat Sony von "Resistance: Fall of Man" verkauft: Ein Science-Fiction-Ballerspiel mit vielen virtuellen Gemetzeln, von denen sich eines in einem Kirchenbau abspielt. Nicht in irgendeinem: Dieser sieht aus wie die Kathedrale von Manchester. Das geht so nicht, meint der Bischof von Manchester, Nigel McCulloch. 

II. ... Sony entschuldigt sich für "Kirchen-Level"

Nach längeren Verhandlungen und dem Skandal um den PlayStation 3-Actiontitel Resistance: Fall of Men in der vergangenen Woche (wir hatten berichtet), hat sich Sony nun bei der Kathedrale von Manchester für ein Level des Spiels entschuldigt, das im Inneren des Gotteshauses spielt.

"Es war nicht unsere Absicht, jemanden zu kränken", teilte das japanische Unternehmen nun in einem Brief mit. Der Dekan der Kathedrale, Rogers Govender, nahm die Entschuldigung und das Angebot eines Treffens mit Sony an. 

Juni 2007: Quellen: Weltonline u. Chiponline

Prost und Amen

Im Dienste der Wissenschaft hatten sich 50 Nonnen in drei Klöstern der nordspanischen Provinz León mehrere Monate für eine Studie als Versuchskaninchen einspannen lassen. Und das bedeutete, dass die Schwestern täglich einen halben Liter Bier trinken mussten.

Wie die spanische Zeitung "El País" berichtet, sollten mit der vom Brauereiverband finanzierten Studie die Auswirkungen des im Bier enthaltenen Hopfens auf den Stoffwechsel erforscht werden. "Wir haben uns zur Verfügung gestellt, um der Menschheit einen Dienst zu erweisen", sagte Schwester Almerinda Alvarez der Zeitung.

In einer ersten Versuchsphase nahmen die ausgewählten Schwestern ihre normale Nahrung zu sich, durften aber keinen Tropfen Alkohol anrühren. Etwas, so wird allgemein versichert, was sie ohnehin nie täten. In der zweiten Phase wurde ihrem Speiseplan 45 Tage lang ein halber Liter Bier pro Tag hinzugefügt. Nach sechs weiteren Monaten, wieder ohne Bier, mussten die Nonnen in der dritten Phase täglich zwei Hopfen-Kapseln (400 Milligramm) schlucken.

Die Studie brachte das von den Brauern gewünschte Ergebnis: Bierkonsum in Maßen fördert den Stoffwechsel und senkt den Cholesterinspiegel. Allerdings - und jetzt kommt die große Enttäuschung für alle, die schon im Dienste der Wissenschaft eine Kloster-Karriere anstreben wollten - allerdings spielt es der Studie zufolge keine Rolle, ob es sich um normales oder alkoholfreies Bier handelt. Die Schwestern wurden für das Experiment nämlich nur mit alkoholfreiem Bier versorgt. 
Warum aber waren die Wissenschaftler darauf gekommen, ausgerechnet Nonnen als Probanden zu wählen? Schwester Alvarez, die wie auch die anderen Teilnehmerinnen das Experiment eher desinteressiert verfolgte, weiß warum: "Man hat gesagt, dass für die Studie verantwortungsbewusste Leute benötigt wurden, die einen geregelten Tagesablauf haben und sich ausgewogen ernähren."

Juni 2007: Quelle: tagesschau.de

Schwedens Lutheraner wollen gefriertrocknen - Umweltfreundlich bis nach dem Tod

Schweden nimmt den Klimawandel ernst. Und Schweden weiß, jeder Einzelne kann etwas tun, um die Klimakatastrophe einzudämmen - bis über den Tod hinaus. Öko-Bestattung heißt das Zauberwort, Gefriertrocknen ist die Methode. Die Idee dazu kam unter anderem von Kulturministerin Lena Adelsohn Liljeroth.

Sie wolle sich für eine gesetzliche Erlaubnis dieser umweltfreundlicheren Bestattungsform einsetzen, sagte sie der schwedischen Kirchenzeitung "Kyrkans Tidning". Liljeroth ist überzeugt: Die neue Methode verspreche eine geringere Belastung von Luft und Wasser als herkömmliche Bestattungsformen, bei denen die Zersetzung der Leiche mehrere Jahre dauert. Bei minus 196 Grad Celsius wird die Leiche in flüssigem Stickstoff gefriergetrocknet und durch mechanische Vibrationen in grobes Pulver umgewandelt. Nach dem Trocknen und Entfernen von Metallresten wiegen die Überreste eines 75 Kilogramm schweren Menschen nur noch 25 Kilogramm.

Die Lutheranische Kirche von Schweden setzt sich schon seit Jahren für die Legalisierung der neuen Bestattungsmethode ein. Sie ist mit fünf Prozent an dem Unternehmen Promessa der schwedischen Biologin Susanne Wiigh beteiligt, das sich auf das Gefriertrocknen von Leichen spezialisiert hat. Promessa sicherte sich bereits in 35 Ländern ein Patent für die Methode.

Mai 2007, Quelle: tagesschau.de

Katholische Religionslehrerin gab auch evangelischen Religionsunterricht: Fristlose Kündigung

An der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule ist der katholischen Religionslehrerin Angelika Lünig fristlos gekündigt worden. Absender des Kündigungsschreibens: das Bistum Hildesheim. Der Vorwurf: Die Lehrerin habe auch Religionsunterricht für evangelische Kinder erteilt.

Auf Grund der Tatsache, dass eine katholische Religionslehrerin wegen eines personalen Engpasses an einer Gesamtschule auch evangelische Religion unterrichtete, wurde ihr nun vom Bistum Hildesheim die Missio Canonica, die Erlaubnis kath. Religionsunterricht zu erteilen, entzogen.

Das Kollegium der Gesamtschule ist empört über das Vorgehen des Bistums und fordert in einer einstimmig beschlossenen Erklärung eine sofortige Rücknahme der Kündigung. Auf keinen Fall dürfe Frau Lünig in die Arbeits- und Mittellosigkeit entlassen werden. >>>

Mai 2007, Quelle: newsclick.de 

 

Playmo-Bibel
Biblische Szenen mit Playmobil-Figuren

Die Playmo-Bibel ist keine neue Bibelübersetzung für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, sondern ein Projekt eines hessischen Pfarrers, der das Playmobil-Spielzeug seiner Kinder dazu benutzt, biblische Geschichten in Szene zu setzen. Dabei wird das Kinderspielzeug umgebaut, der Fachausdruck dafür ist "Customizing". Dies hat nichts mit Kostüm-Verleih zu tun, auch wenn das Playmobil durchaus "verkleidet" wird. So wurde Seeleuten mit Knete zu den biblischen Figuren Adam und Eva umgearbeitet. Wer Kindern - und auch Erwachsenen - biblische Geschichten erzählen will oder Playmobil-Fan ist, findet interessante Anregungen unter:
http://www.playmo-bibel.de 

April 2007, Quelle: www.playmo-bibel.de 

 

Leiden Sie auch noch heute unter dem Osterfeuer-Feinstaub?

Bis zum Zehnfachen wurden die EU-Grenzwerte durch den Brauch überschritten!

Seit 1559 gibt es erwiesenermaßen das Brauchtum des Osterfeuers. Rund 450 Jahre später wird es möglicher Weise ein EU-Opfer. Bekanntlich hat die Europäische Union die Grenzwerte für Feinstaub so angesetzt, dass sogar und insbesondere durch den Straßensplitt bereits lange vor Winterende die meisten Städte ihr Jahreskontingent an Feinstaub überschritten haben. Wie unsinnig der Grenzwert sein muss, ist wohl am besten daran dokumentiert, dass die Osterfeuer nunmehr in Graz das erlaubte Limit um das Dreifache, in Klagenfurt gar um das Zehnfache überschritten haben. Irgendwo können wir da nicht mehr ganz normal sein - mutmaßt man da im Österreichischen Gewerbeverein (ÖGV). ...>>>

April 2007, Quelle: pressetext austria

 

"Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande" - ... und Pastorin Eliza Zikmane musste nach London

Ihre Landsleute kommen gern zu ihr in die Rowfant House Chappel nach Londons. Die Pastorin Eliza Zikmane, 32, kam vor zwei Jahren auf die Insel, denn in ihrer Heimat Lettland verbietet die Evangelisch Lutherische Kirche Frauen dieses Amt.

Quelle: STERN 13/2007

 

Beerdigungen live per Stream erleben 

In Nordirland bietet das Bestattungsunternehmen Clarke & Son einen besonderen Service für Hinterbliebene: Wer nicht zur Beerdingung kommen kann, erhält die Möglichkeit, live per Webcast dabei zu sein, berichtet die Webseite Scifi.com.

Geschäftsführer Jim Clarke kam auf die Idee, nachdem ihn Angehörige um Videoaufnahmen von Beerdigungen baten – für Verwandte oder Freunde, die bei der Zeremonie nicht dabei sein konnten. Im nächsten Schritt entwickelte Clarke den Live-Stream per Internet.

Der Dienst ist nicht öffentlich, Angehörige und Freunde müssen sich über ein Passwort einloggen. Speichern lässt sich der Stream nicht.

Quelle: CHIP-online 

Päpstin Johanna II. besucht Peking: "Ich bin nicht unfehlbar"

Himmlisch friedlich: Auf dem Tiananmen-Platz wehten die gelb-weißen Fahnen des Vatikan neben den dunkelgelben Chinas. Der Wind spielte mit den Seiten der Bibel ebenso, wie mit den Haaren der Päpstin. Präsident, Premierministerin, Bischöfe, Künstler, Manager - und Pilger aus aller Welt hatten sich auf dem Platz versammelt.

Vorsichtige Schätzungen gehen von drei Millionen Menschen aus, die zur ersten Messe von Johanna II. in die chinesische Hauptstadt geströmt waren. Und sie wurden Zeuge einer Sensation. Weit weg von seinem Sitz in Rom räumte das Kirchenoberhaupt mit einem dogmatischen Relikt aus dem 19. Jahrhundert auf. mehr...

Quelle: Spiegel Online bzw. "L'OSSERVATORE ROMANO", 19.01.2067

PÄPSTLICHES RUNDSCHREIBEN
Vatikan lehnt Wiedereinführung des Zölibats ab

Die Initiative einer Gruppe internationaler Bischöfe zur Wiedereinführung des Zölibats stößt im Vatikan auf Ablehnung. Die Abschaffung der Ehelosigkeit für Priester vor vierzig Jahren habe ebenso wie die Frauenordination zehn Jahre später den Kirchenapparat vor dem Kollaps gerettet, heißt es in einem päpstlichen Rundschreiben an alle Diözesen. Päpstin Johanna II. erinnert in dem Brief an den extremen Priestermangel, der vor dem Fall des Zölibats nahezu die Existenz der Kirche bedroht hätte. mehr...

Quelle: Spiegel Online bzw. "L'OSSERVATORE ROMANO", 19.01.2067

EIGENHEIM
Papstfamilie bezieht neues Domizil

Johanna II. ist mit ihrer Familie umgezogen. Nachdem die Gemächer im Apostolischen Palast für die Päpstin, ihren Mann und die fünf gemeinsamen Kinder deutlich zu klein waren, hatte der Heilige Stuhl in den Vatikanischen Gärten ein bescheidenes Einfamilienhaus mit sechs Schlafzimmern und einer kleinen Kapelle errichten lassen. mehr... 

Quelle: Spiegel Online bzw. "L'OSSERVATORE ROMANO", 19.01.2067

 

Eklat nach Hostiendiebstahl

Ein Gottesdienstbesucher hat in der Wiesbadener Bonifatiuskirche die geweihte Hostie in die Tasche gesteckt, statt sie zu essen. Der Pfarrer und Gläubige sollen daraufhin handgreiflich geworden sein. Nun prüft die Staatsanwaltschaft ein Verfahren.

Mehrere Gläubige hätten ihm die Arme auseinandergezogen und festgehalten. Der Pfarrer habe an seinen Schultern gerüttelt und gerufen: "Wo ist die Oblate, wo ist die Oblate", sagt der Wiesbadener Thomas R. Stadtdekan Johannes zu Eltz, 49, beschreibt die Szene anders: "Als er mit der Hostie die Kirche verlassen wollte, habe ich ihn am Arm festgehalten." Danach habe der Gottesdienstbesucher nach ihm getreten. Aus Notwehr, sagt der Geistliche, habe er sich dann hinter ihn gestellt und seine Hände festgehalten.

Wie sich die Szene tatsächlich abgespielt hat, muss die Staatsanwaltschaft Wiesbaden klären. Sie prüft ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Störung der Religionsausübung.

Am Mittwochabend war Thomas R. in den Eucharistie-Gottesdienst in die Bonifatiuskirche gegangen. Eher aus Zufall, wie er sagt. Er ist protestantisch getauft, aber mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Eucharistie ist das katholische Abendmahl. Als zu Eltz die Hostie ausgab, ließ auch R. sich eine der geweihten Oblaten geben. Schon das ist ein Sakrileg. Statt sie zu essen, knabberte der 55-Jährige sie nur an und steckte sie in seine Innentasche. "Ich wollte sie mir zu Hause mal näher angucken", sagt er.

"Im katholischen Kirchenrecht ist das die schwerste Straftat, die man begehen kann", sagt Thomas Schüller, Kirchenrechtler der Diözese Limburg. In dem geweihten Brot aus Weizen und Wasser ist für gläubige Katholiken der Leib Christi real gegenwärtig. "Das ist, als würde man vor gläubigen Muslimen den Koran zerschneiden", erläutert Schüller. Von kirchenrechtlicher Seite sei zu Eltz' Eingreifen notwendig gewesen. Der Geistliche habe die Pflicht, einem Hostienraub nachzugehen, betont Schüller - wenn auch nicht mit körperlichem Kontakt.

"Ich habe mehrmals angeboten, mich dafür zu entschuldigen", sagt Stadtdekan zu Eltz, der 2006 die Nachfolge von Ernst-Ewald Roth, Bürgermeister-Kandidat der SPD, antrat. Thomas R. sieht seine Bürgerrechte verletzt und bleibt bei seiner Anklage. Wo die Hostie ist und was damit geschieht, möchte er nicht sagen. Zu Eltz bittet um die Rückgabe.

Quelle: Frankfurter Rundschau

 

Weihnachtsbäume dienen als Futter für Elefanten

Weihnachtsbaumhändler liefern ihren Restbestand an Weihnachtsbäumen seit nunmehr 20 Jahren an den Rostocker Zoo, wo die sich Elefantendamen Sara und Dzomba die Bäume schmecken lassen.
Etwa 300 Bäume wurden in diesem Jahr von den Händlern geliefert. 200 von den Bäumen werden den Elefanten, Bären und Huftieren als Essen serviert. Öle in den Nadeln verbessern die Verdauung der Tiere.
Die restlichen 100 Bäumen dienen als Dekoration in den Gehegen, so Zoodirektor Udo Nagel.

Quelle: de.news.yahoo.com 

 

Teure Tote: Erde zu Erde, Asche zu Asche, Asche zu Diamant
Aus Asche von verstorbenen Menschen Diamanten machen

Beerdigungen überlassen den Leichnam dem Zerfall, Feuerbestattungen lassen staubige und unansehnliche Asche entstehen. Seit zwei Monaten besteht eine dritte, eine "saubere" Lösung: Als europäische Premiere bietet ein Unternehmen in Chur (Kanton Graubünden in der Schweiz) an, aus der Asche Verstorbener Diamanten herzustellen.

Das Verfahren zur Herstellung der Diamanten ist aufwendig. 18 Monate brauchten die Ingenieure der Firma Algordanza (was auf Rätoromanisch "Erinnerung" bedeutet), um die chemischen und physikalischen Methoden der Herstellung von Diamanten aus menschlicher Asche zu optimieren. Die in den Standardgrößen 0,5 und 1 Karat produzierten Diamanten haben sofort in ganz Europa Beachtung gefunden.

Die erste Kundin ist eine Frau, die aus der Asche ihres verstorbenen Mannes einen Diamanten hat herstellen lassen. Sie beabsichtigt, den Diamanten in den Ehering einarbeiten zu lassen, den ihr der Bräutigam vor 16 Jahren schenkte. Der Mann ruht nun im Ehering, der etwas über 3.000 Euro gekostet.

 

Dein Billy geschehe
Ehrlich und vertrauenswürdig: Billy lässt einen nicht hängen

Eine Marktdurchdringung von 80 Prozent - viele Unternehmen können davon nur träumen. Die protestantische Kirche in Schweden kann solche Zahlen aufbieten - gut 80 Prozent der neun Millionen Bürger im größten Land Skandinaviens gehören der Religionsgemeinschaft an.
Was die Kundenzufriedenheit angeht, hat die Kirche allerdings noch ein Problem. So wurde sie, ausgerechnet, von einem anderen weltumspannenden Unternehmen deutlich überflügelt: Wie die Stockholmer Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" berichtete, erklärten bei einer Erhebung 80 Prozent der Befragten, sie hätten "viel oder sehr großes Vertrauen" in die von dem Schweden Ingvar Kamprad gegründete größte Möbelkette der Welt: Ikea. 

Die Schwedische Kirche fanden hingegen nur ganze 46 Prozent der 800 Befragten sehr vertrauenswürdig. Mit Volvo (69 Prozent), Ericsson (59), Saab (57) und Astra Zeneca (47) lagen zudem vier weitere heimische Großkonzerne in der Vertrauensskala vor der Kirche. Sie erreichte insgesamt nur den 14. Platz und wurde unter anderem auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunksender SR, den Universitäten, dem Kleingewerbe, der Reichsbank und der Zeitung "Dagens Nyheter" überflügelt.

Zumindest in einem Punkt kann die Schwedische Kirche aber entspannt bleiben. Sie ist offenbar immer noch seriöser als die Politik. In die konservative Partei von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt haben nur 30 Prozent der Befragten Vertrauen.

Quelle: tagesschau.de

 

Proteste gegen Brautkleid-Show in Kapelle

Brautkleider von Modeschöpfers Christian Lacroix erzürnen derzeit die katholische Kirche in Frankreich. Die Designerstücke sollten ausgerechnet in der Kapelle des Schlosses von Versailles zu sehen sein. Bischof Eric Aumonier von Versailles will, dass die Schlossverwaltung die Ausstellung verlegt. Die Schau vertrage sich nicht mit dem religiösen Charakter des Gotteshauses, sagte der Bischof. Die Brautkleider sollen aus Anlass einer langen Museumsnacht in der Kapelle gezeigt werden.

Quelle: Netzeitung 

 

Todesstrafe ja, Seitensprung nein

Das Meinungsforschungsinstitut Gallup hat US-Bürger nach ihrem moralischen Urteil zu 16 Themen befragt. Das verblüffendste Ergebnis sind die Spitzenreiter im Positiven wie im Negativen: 71 Prozent halten die Todesstrafe für moralisch akzeptabel (22 Prozent für moralisch falsch). Aber nur vier Prozent sagen das über einen Seitensprung verheirateter Frauen und Männer (93 Prozent: moralisch falsch). Aus der Abfolge hat Gallup einen „moralischen Kompass“ der Amerikaner erstellt, den die „Washington Post“ am Donnerstag veröffentlichte.

Im Einzelnen lauteten die Ergebnisse für die 16 Fragen in der absteigenden Reihenfolge der positiven Bewertungen: Todesstrafe 71 Prozent moralisch akzeptabel / 22 Prozent moralisch falsch; Scheidung 67/24; Kleidung aus Naturpelz tragen 62/32; Medizinische Forschung mit Stammzellen, die aus menschlichen Embryonen gewonnen wurden 61/30; Tierexperimente 61/32; Glücksspiele 60/34; Unehelicher Sex 59/37; ein uneheliches Kind bekommen 51/43; Selbstmord mit Hilfe eines Arztes 50/41.

Die ablehnenden moralischen Bewertungen überwiegen die zustimmenden ab dem Thema Abtreibung: 43 Prozent akzeptabel / 44 nicht akzeptabel; homosexuelle Beziehung 44/51; Klonen von Tieren 29/65; Selbstmord 15/78; Klonen von Menschen 8/88; Polygamie in der Ehe (ein Mann mit mehreren Ehefrauen, wie früher bei den Mormonen) 5/93; und Seitensprung Verheirateter 4/93.

Quelle: Tagesspiegel Online

 

Streit um die "Schlüsselgewalt" in der Geburtskirche Jesu

Der Streit um die Schlüsselgewalt zur Bethlehemer Geburtskirche scheint beendet. In einer feierlichen Zeremonie wurde jetzt das uralte Türschloss der ebenso uralten Eisenpforte am nur rund einen Meter hohen Haupteingang der Basilika wieder eingesetzt.

Was wie eine Selbstverständlichkeit wirken mag, ist im komplizierten Mit- und Gegeneinander der Christen im Heiligen Land aber eine Sensation: Denn nach jahrelangem Streit passen nun wieder die alten Schlüssel, welche die verschiedenen Kirchen seit Jahrhunderten besitzen. Dass die Tür nur tief gebückt durchquert werden kann, sie zudem laut allgemein anerkannten Statuten nur von den Griechisch-Orthodoxen geöffnet werden darf, ist dabei zweitrangig.

Bei der Zeremonie waren der lateinische und der armenische Patriarch zugegen. Leiter der Festzeremonie war der seit Monaten gewählte, aber von Israel noch nicht anerkannte griechische Patriarch Theophilos. Die anwesenden Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde lobten sich nachher selbst für ihre Vermittlungstätigkeit.

Anlass zu Streitigkeiten
Das besagte Schloss hat große historische Bedeutung und war immer wieder Anlass für Streitigkeiten. Im August 2002, kurz nachdem die Belagerung der festungsartigen Kirche durch die israelische Armee aufgehoben worden war, als die darin verschanzten palästinensischen Aktivisten und Kämpfer ins Ausland gebracht worden waren, hatten die orthodoxen Griechen das alte Schloss ausgebaut und durch ein neues ersetzt. Damit wollten sie erreichen, dass die anderen in der Geburtsbasilika vertretenen Kirchen, also Lateiner und Armenier, dieses Tor nicht öffnen könnten. Denn die Schlüssel zum neuen Tor gaben sie nicht heraus.

Die Idee zum unfreundlichen Akt kam offenbar vom damaligen griechischen Patriarchen Irinaios, der sich in der Grabeskirche aus nichtigen Anlässen regelrechte Prügeleien mit Franziskanerpatern lieferte, bei denen die Polizei wiederholt eingreifen musste.

Recht allein der Griechen
Dabei ist die Schlüsselfrage für eine der ältesten Kirchen der Christenheit eigentlich seit langem vertraglich geregelt: Denn im 1929 unter den Briten schriftlich festgehaltenen "Status quo" für die Heiligen Stätten im Heilige Land, wie ihn der osmanische Sultan von Istanbul schon hundert Jahre zuvor verhängt hatte, wird auch das betreffende Schloss erwähnt: Allein die Griechen haben demnach das Recht - aber auch die Pflicht - das Tor am frühen Morgen "nach dem Gebet und Glockengeläut der Lateiner" zu öffnen und eine Stunde nach Sonnenuntergang wieder zu schliessen.

Zusätzliche Öffnungszeiten sind an katholischen oder armenischen Feiertagen verzeichnet, zumal alle drei christlichen Kirchen unterschiedliche Kalender verwenden und deshalb Weihnachten, Ostern und andere Feste an verschiedenen Tagen begehen.

Auf Anfrage bei den Franziskaner in Jerusalem, sagte deren Sekretär, dass in der Tat bis heute nur die Griechen das Recht hätten, den Schlüssel zu dem Tor auch zu benutzen. "Aber die anderen Kirchen besitzen alle eine Kopie des Schlüssels und auf diesem Recht haben wir bestanden." Auf die Frage, wozu denn ein Schlüssel gut sei, der nicht benutzt werden dürfe, lautete die lakonische Antwort: "Nur für Notfälle."

Da es aber noch andere normale Tore zu der Basilika gibt, während ausgerechnet der Haupteingang nur mühsam, tief gebückt oder auf den Knien rutschend, passiert werden kann, klingt das Notfall-Argument nicht besonders glaubwürdig. Doch wenn die anderen Kirchen erst einmal ein Anrecht gewonnen haben, und sei es nur auf einen Schlüssel, den sie gar nicht benutzen dürfen, streiten die Christen untereinander so lange, bis der "Status quo" wieder hergestellt ist.

Autor: Ulrich W. Sahm
Quellen: Kipa u. lievenet.ch

 

Open-Air-Entbindung zur Papstmesse

Zur Regensburger Papstmesse im September soll nicht nur Benedikt XVI. für Aufregung sorgen. Einige Schwangere blockierten sich den Termin in ihren Kalendern.

Die Papstwiese als Kreißsaal: In Regensburg wollen Schwangere ihre Kinder während der geplanten Messe von Benedikt XVI. auf dem Islinger Feld zur Welt bringen. Vier bis fünf Frauen hätten entsprechende Wünsche geäußert, sagte der Planungsbeauftragte des Bistums Peter Kittel und bestätigte damit einen Bericht der Münchner Zeitung «tz». Auch direkt bei der Diözese erkundigte sich eine schwangere Frau, ob eine Geburt am 12. September auf der Papstwiese möglich sei.

Tatsächlich schließt die medizinische Versorgung während der Papstmesse auch Geburten in unmittelbarer Nähe des Pontifex mit ein. «Wenn das jemand unbedingt will, sind wir auf jeden Fall gerüstet», sagte Peter Kittel. Mit zahlreichen Ärzten und Hilfestationen sei man auf jede Eventualität vorbereitet. Die Organisatoren des Papstbesuches raten schwangeren Frauen, die auf ihre Wehen warten, im Ernstfall die Rettungsdienste zu rufen. Für Privatautos sei am Tag der Messe kein Durchkommen. (nz)

Quelle: netzeitung.de

 

Pfarrer will übers Wasser laufen ... und ertrinkt

Libreville - Der Pfarrer einer Pfingstkirche sei an einem Strand der Hauptstadt Libreville ertrunken, als er die Mündung des Flusses Komo überqueren wollte, berichtete die Regierungszeitung "L'Union". Der aus Kamerun stammende Mann sei einer vermeintlichen Offenbarung gefolgt, wonach er das raue Gewässer, dessen Durchquerung mit einem Boot rund 20 Minuten dauert, unbeschadet durchschreiten könne. Ein Fotograf, der das wundersame Ereignis hatte bezeugen sollen, sowie einige Gläubige, denen der Pfarrer die Heilung von ihren Beschwerden versprochen hatte, mussten zusehen, wie der Mann schon bald in den Fluten versank.

Quelle: DIE ZEIT

 

Rücktrittsversicherung für Hochzeiten

Eine Hochzeit gehört zu den schönsten Erlebnissen, - und vielleicht auch zu den teuersten. So bietet die Hansemerkur eine Hochzeits-Rücktrittskostenversicherung an. Fällt die Hochzeitsfeier aus, weil Braut, Bräutigam oder enge Angehörige schwer erkranken oder einen Unfall haben, bezahlt die Versicherung die Stornokosten. Sie zahlt auch, wenn ein Feuer oder ein Rohrbruch die Wohnung der Brautleute schwer beschädigt.
Der Preis für die Rücktrittversicherung hängt vom Wert der Hochzeitsfeier ab. Für ein Fest im Wert von 2 500 Euro sind 47 Euro fällig, für eine Feier für 25 000 Euro sind es 510 Euro. Im Versicherungsfall muss das Paar einen Selbstbehalt von 250 Euro zahlen.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Vielleicht lässt die Versicherung Brautleute ruhiger schlafen, die eine aufwendige Feier gebucht haben und bei Stornierung viel zahlen müssten.
Aber auch die Nachteile sind zu berücksichtigen: Die Kunden bekommen kein Geld, wenn für sie „der Versicherungsfall bei Abschluss der Versicherung voraussehbar war“. Die Versicherung zahlt auch nicht bei Erkrankungen, die in den letzten sechs Monaten behandelt wurden, zum Beispiel, wenn sich eine langwierige Krankheit so verschlimmert, dass jemand nicht zur Hochzeit kommen kann.
Versichert ist zudem nur das mit einem Hotel oder Restaurant getroffene Hochzeitsarrangement. Weitere Kosten, bei­spielsweise für Einladungskarten, Mietauto oder Kirchenschmuck, werden nicht erstattet.

Fazit von Stiftung Wartentest: Das Angebot ist eher ein Werbegag als ein sinnvoller Schutz. Die Hansemerkur hat es offenbar überstürzt auf den Markt geworfen. Dies zeigt auch der Definitionsfehler in den Versicherungsbedingungen. Dort heißt es: „Als Hochzeitsfeier werden definiert: a) unerwartet schwere Erkrankung; b) Tod, schwerer Unfall.

Quelle: Stiftung Warentest

 

Der verlorene Bischof kehrt zurück ... zu seiner Frau

Ein Erzbischof tritt vor den Traualtar - der Skandal erschütterte vor fünf Jahren den Vatikan. Nur knapp entging der abtrünnige Hirte der Exkommunikation und kehrte in den Schoß der Kirche zurück. Doch jetzt tauchte der Problembischof wieder auf - und will den Zölibat abschaffen.

Es war eine herrliche Sommerposse im Jahr 2001 - gespickt mit spannenden Zutaten wie Sex, Exorzismus, einer Sekte, einer Entführung und dem Papst. Hauptperson: Emmanuel Milingo. Der sambische Erzbischof, der zuvor schon durch Exorzismen und eigenartige Heilungsgottesdienste aufgefallen war, sorgte im Sommer 2001 für große Aufregung in der katholischen Kirche, als er sich bei einer Massentrauung der Mun-Sekte in New York mit der fast 30 Jahre jüngeren koreanischen Akupunkteurin Maria Sung vermählen ließ.

Jetzt ist Milingo, 76, rückfällig geworden. Die Rückkehr in den sicheren Hafen der Kirche nach einem zweistündigen Gespräch mit Papst Johannes Paul II. war offensichtlich doch nicht von Dauer. Der fröhliche Rundling im Bischofsornat, der nach Intervention des Vatikans sowohl seiner Frau als auch der Mun-Sekte abgeschworen hatte, verschwand vor einem Monat plötzlich aus einem Kloster südlich von Rom, wo er in den vergangenen Jahren auf Wunsch des Vatikans in Zurückgezogenheit gelebt hatte.

 

Nun tauchte der Bischof plötzlich in Washington auf und berief eine Überraschungspressekonferenz im National Press Club ein. Den Journalisten erklärte Milingo, er sei auf einer neuen Mission: Den Vatikan wolle er überreden, Priestern künftig das Heiraten zu erlauben. Zu seiner eigenen Hochzeit bekannte er sich nun plötzlich auch wieder. "Maria ist immer noch meine Frau und wird es bleiben, bis der Tod uns scheidet", zitiert der "Corriere della Sera" den Kirchenrebellen. Es gebe keine wichtigere Versöhnung als die von 150.000 verheirateten Priestern mit der katholischen Kirche. "Freiheit der Ehe für die Priester, sofort", forderte Milingo gemeinsam mit anderen Kirchenmännern und erklärte außerdem, er sei zur Mun-Sekte zurückgekehrt.

Die Kirche ist über den neuerlichen Ungehorsam ihres Bischofs freilich wenig erbaut. Man sei schockiert, ist aus dem Vatikan zu vernehmen, schon bald könnten disziplinarische Maßnahmen verhängt werden. Dem Pontifex könnte die Affäre Milingo jetzt den gerade angetretenen Sommerurlaub im Aosta-Tal verderben.

 

Quelle: spiegel.de

 

Hochzeit auf playmobilisch

Na, haben Sie auch mit diesen kleinen Plastikpüppchen gespielt, denen man leicht den Kopf verdrehen kann und die sich mit den entsprechenden Utensilien vom Feuerwehrmann zur Indianerin wandeln? Dass sie nicht nur als Zeitvertreib für Kinder und Sammler zu gebrauchen sind, beweist eine Seite der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die bayerischen Protestanten haben sich die Playmobils als Statisten für die Inszenierung einer Kasualie ausgeguckt und beantworten damit Fragen zur Trauung. Nett gemacht und informativ!

Quelle: www.bayern-evangelisch.de

 

Pfarrertest ... getestet

Wissen Sie eigentlich, was für ein Modell an Pfarrer Sie haben? Wie bei Autos, Flugzeugen und Schuhen etc. gibt es auch Parrer-Modelle. An erster Stelle steht natürlich das „Starmodell“ dicht gefolgt vom „Innovationsmodell“. Ganz hinten in der Rangskala gibt es das „Verwaltungsmodell“ und zum Schluss das „Verlierermodell“. Und woher weiß man, was für ein Modell man in der Gemeinde hat? Ganz einfach: Man füllt einen Fragebogen aus, zählt am Schluss die mit den Antworten verbundenen Punkte zusammen, - und schwups weiß man, was für ein Modell von Pfarrer/in man so hat.

Aufschlussreich sind die insg. 25 Fragen und deren Bewertung. Um als Starmodell dazustehen, ist es unter anderem wichtig, die Geistlichkeit „mehr als 3x die Woche“ wahrzunehmen, positiv ist es auch, sich „Ihre Pfarrerin / Ihren Pfarrer angeheitert auf dem Gemeindefest vorstellen“ zu können. Die Antwort „Aber sicher“ bringt die volle Punktzahl! Natürlich zählt auch „das Äußere“ und wie die Nachbarn über den Pfarrer reden. Aber es kommt auch auf die inneren Werte an,- so klärt die 12. Frage: „Würden Sie Ihrer Pfarrerin / Ihrem Pfarrer anvertrauen, wie oft Sie fremd gehen?“ Für „auf jeden Fall“ gibt es die volle Punktzahl, - blöd ist nur, wenn man nie fremdgegangen ist und daher nichts zu beichten hat.

Ich habe mal den Test für unseren EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber und unseren Papst Benedikt XVI. gemacht. Da ich mir beide nicht angeheitert beim Gemeindefest vorstellen konnte, meine muslimischen Nachbarn von beiden nicht überzeugt sind und ich nicht fremdgegangen bin, scheiden leider beide als „Starmodelle“ aus. Aber so ist das mit Tests.

Wer selber den Test testen möchte: http://www.pfarrertest.de/test.htm

 

Bei St. Hilda: (bisher) "Keine Männer!"

Seit 1893 sind am St. Hilda's College in Oxford die Frauen unter sich. Doch das soll sich nun im 21. Jahrhundert ändern. Das College wird künftig auch Männer als Studierende zulassen, auch männliche Lehrende sollen so bald als möglich herbeigeschafft werden. Die Entscheidung wurde von der Sorge beeinflusst, dass immer weniger Studentinnen Lust hatten, in einer reinen Fraueninstitution zu lernen. Es war auch nicht immer einfach, Wissenschaftlerinnen zu finden, die in St. Hilda's (Spitzname "Vergin Megastore") lehren wollten. Zudem geriet das College mit dem britischen Anti - Diskriminierungs - Gesetzen in Konflikt.
Zu den bekannteren Schülerinnen gehört die spätere Premierministerin Margaret Thatcher, - die "Eiserene Lady". Übrigens: "Hilda" ist der Name der germanischen Göttin des Krieges. ... und die Schlacht haben die Männer erst 2008 gewonnen, - erst dann dürfen sie in St. Hilda studieren.

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 10.06.2006.

 

Die "Evangelische Salbe"

In der Reformationszeit wurde der Begriff evangelisch als evangeliumsgemäß verwandt und auf die Bibel verwiesen. Evangelisch waren und sind Menschen und Kirchen, - nun auch Salben: Die sog. "Evangelische Salbe". Da bekanntermaßen eine Schönheitscreme schöner macht, stellt sich die Frage, ob die "Evangelische Salbe" evangelisch macht?!

Nach Angaben des Herstellers handelt es sich um ein Einreibemittel aus Rotwein und Olivenöl. Das Rezept geht auf J. Lorber zurück, der es 1844 seinem nervlich beanspruchten Freund mitgeteilt hat mit dem Hinweis: "Gebrauche morgens und abends die evangelische Kur". Und er warnte auch: "Doch sollst du in der Zeit dich vom Kaffee und vom schlechten Weine enthalten, weil darinnen arge und unreine Geister hausen, die da stürmisch und sehr unruhig sind." Für ihn war es die "sog. nervenstärkende 'evangelische Salbe'".

Ob mit der "Evangelischen Salbe" aus einem Katholiken ein Evangelischer wird, - war - noch - nicht festzustellen. Und dass theology.de sie Papst Benedikt XVI. zum Geburtstag geschenkt hat, … wurde von keiner Seite dementiert. Die derzeitigen theologische Korrekturen bzw. das Umdenken des Vatikan in Bezug auf die Benutzung von Kondome für HIV-Infizierte sollen – nach Aussage des Vatikan - damit nicht in Zusammenhang stehen, - aber laufen „wie geschmiert“!

Quelle: http://www.j-lorber.de/shm/mittel/evang-salbe.htm

 

Gerechte Sprache – „Schlange hat wenig an"

Die von Mitarbeiterinnen der EKHN mit vorbereitete Übersetzung „Bibel in gerechter Sprache“ wollte Frauen und Männern offenbar allzu sehr gerecht werden. Martin Luther übersetzt die Sündenfallgeschichte so: „Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott gemacht hatte…“. Die ÜbersetzerInnen wollten vielleicht das sexistische Wort „nackt“ vermeiden oder „listig“ als feminines Attribut. Deshalb transponieren sie: “Die Schlange hatte weniger an, aber mehr drauf als alle anderen Tiere des Feldes.“

 

Wegen rassistischen Äußerungen zu Kirchenbesuch verurteilt

Wegen rassistischen Äußerungen und Drohgebärden gegen einen schwarzen Taxifahrer ist ein Amerikaner aus Cincinnati zu sechs Wochen Kirchenbesuch verurteilt worden. Der selbst farbige Richter William Mallory gab dem 36-jährigen Brett Haines die Chance, zwischen dieser Strafe oder 30 Tagen Haft zu entscheiden. Er sei sicher, dass die Teilnahme am Gottesdienst in einer überwiegend von Schwarzen besuchten Gemeinde von Cincinnati das Bewusstsein des Angeklagten positiv verändern werde, sagte der Richter. Haines wurde im vergangenen November festgenommen, nachdem er in betrunkenem Zustand einen Taxifahrer bedroht und mit rassistischen Parolen beschimpft hatte. Letzterer zeigte sich allerdings nicht sonderlich erfreut über das Urteil. Er glaube nicht, dass Kirchenbesuche einen Menschen verändern könnten. Deshalb hätte er eine Gefängnisstrafe für Haines bevorzugt, sagte der Taxifahrer. 

Quelle: ap

 

US-Christen wollen "Jesus-Park" bauen

Die israelische Regierung hat Pläne für einen «Jesus-Park». Ein etwa 50 Hektar großes, bisher weitgehend naturbelassenes Hügelgelände am Seeufer zwischen Kapernaum, Korazim und dem Berg der Seligpreisungen könnte dafür genutzt werden, berichtete die israelische Zeitung «Haaretz».

Mit dem Park solle an authentischen Stätten veranschaulicht werden, wie Jesus gelebt und gelehrt hat, sagte Projektleiter Uri Dagul. Israels Tourismusminister Abraham Hirchson erwartet eine Million Touristen mehr im Jahr. Im vergangen Jahr besuchten 1,5 Millionen Touristen das Land.

Der Park wird der Zeitung zufolge von US-amerikanischen evangelikalen Organisationen entwickelt und unterhalten werden. Diese wollen umgerechnet 60 Millionen Euro in das Projekt investieren. Andere christliche Gruppen kritisierten die bevorzugte Beteiligung der Evangelikalen. Laut Hirchson steht der Park jedoch für alle Christen offen und wird lediglich von Evangelikalen verwaltet.

Auch die israelische Organisation Jad le-Achim protestierte gegen das Vorhaben und warnte vor der Missionierungsgefahr durch evangelikale Kreise in Israel. Ein Sprecher des Tourismusministeriums stellte daraufhin klar, der Ort sei nur für christliche Pilger bestimmt.

Quelle: Netzeitung

 

»Frau heiratet Delphin«
 So geschehen - laut Associated Press - in der israelischen Hafenstadt Eilat. 

Überbordende Tierliebe trieb eine Britin dort in die Arme (äh: Flossen) eines Meeressäugers der Gattung Tursiops truncatus (Großer Tümmler). Das Ja-Wort wechselte die 41-Jährige kniend am Beckenrand; für den Gatten gab es den üblichen Brautkuss - und einen Hering. Womit bewiesen wäre, dass (zumindest für Delphine) die Liebe doch durch den Magen geht. Zur Beruhigung aufgebrachter Gemüter: Es handelte sich nicht um eine Spontan-Hochzeit. Immerhin gewährte sich das »Paar« eine Verlobungszeit von nahezu 15 Jahren, nachdem Sharon Tendler zum ersten Mal ein Auge auf ihren Angebeteten warf. Auch ist die »Hochzeit« rechtlich nicht anerkannt, versichert eilfertig die Agentur. 
Was sich der Delphin, der - gleichwohl männlichen Geschlechts - auf den Namen »Cindy« hört, dabei dachte? Als wahrscheinlich zweitintelligenteste Lebensform auf diesem Planeten? Natürlich will Frau Tendler auch irgendwann einen richtigen Mann heiraten. Wie wär's mit Neptun?

Quelle: Gert Buttler (Evangelische Sonntagszeitung)

 

Vatikan: Ablass zum Konzilsende

Die katholische Kirche wird zum 40. Jahrestag des Konzilsendes am 8. Dezember einen vollkommenen Ablass gewähren. Das erklärte heute der Apostolischen Großpönitentiar, Kardinal James Francis Stafford. Voraussetzungen für den Ablass, also den Erlass der zeitlichen Sündenstrafen seien die Beichte, der Kommunionempfang, ein Gebet im Sinne des Papstes und die Teilnahme an einer Feier zum Hochfest Mariä Empfängnis oder ein Gebet vor einem Marienbild. Auch wer wegen Krankheit oder "anderen berechtigten Gründen" diese Bedingungen nicht am 8. Dezember erfüllen kann, soll ebensolden vollständigen Ablass erhalten. Die Gebete und die Teilnahme an den Sakramenten müssten aber so schnell wie möglich nachgeholt werden.

Quelle: Radio Vatikan 29/11/2005 15.27.01

 Zum Umfallen ... nur nicht so komisch
Die geplante Änderung der Versetzungsrichtlinie für Grabsteine und die daraus resultierende neue Prüfrichtlinie.

Der Steinmetz  soll zukünftig eine Messkurve erstellen, die nachweisen soll, dass der aufgestellte Grabstein auch standsicher ist, obwohl es bisher keinerlei Beantstandungen gab. Trotz Umsatzrückgänge, auf Grund der vielen Feuerbestattungen, soll nun dazu ein teures Prüfgerät  (1200 - 6000 €) angeschafft werden. Der Steinmetz soll auch noch einen Lehrgang absolvieren, um  nachzuweisen, dass er das Fachwissen hat, Grabsteine auf ihre Standsicherheit zu prüfen. Wozu hat er eigentlich die Meisterprüfung gemacht? Der zusätzliche Aufwand für das Erstellen einer Standsicherheitsmesskurve wird den Grabstein um ca. 200 € teurer macht. Die Abschreibungskosten und die jährlichen Kalibrierkosten für sein Prüfgerät hat er noch gar nicht bedacht.
Ein anderes Problem ist, dass es derzeit überhaupt  noch kein elektronisches Grabsteinprüfgerät gibt,  das eine fehlerfrei Grabsteinprüfung garantiert.
Außerdem soll die Friedhofsverwaltungen zukünftig auch einen Nachweis über die Befähigung zur Grabsteinprüfung beibringen, so die Gartenbau-BG. Bei ca. 50.000 Friedhöfen in Deutschland dürfte diese Schulungsmaßnahme wohl einige Jahre in  Anspruch nehmen. Hat da vielleicht jemand nicht so richtig nachgedacht?

Quelle u. weitere Informationen:  http://kipp-tester.de

 

Holland: «Christus» künftig klein geschrieben

Nach einer Rechtschreibreform muss im Niederländischen «Christus» künftig mit kleinen «c» am Wortanfang geschrieben werden.

Die Änderung der Gross- und Kleinschreibung im Niederländischen ist Teil einer Reform, deren Ergebnisse in dem am Freitag in Belgien und den Niederlanden veröffentlichten «Grünen Büchlein» («Het Groene Boekje») mitgeteilt wurden. Der neuen Regelung zufolge wird «Christus» künftig mit kleinen «c» am Wortanfang geschrieben. Probleme dürfte eine weitere Neuregelung verursachen, wonach das niederländische Wort für Juden («joden») mit Grossbuchstaben am Anfang geschrieben wird, wenn eine Bevölkerungsgruppe gemeint ist. Geht es dagegen um die Religionszugehörigkeit, soll ein kleines «j» am Anfang stehen. Die Änderungen sollen ab August 2006 verbindlich sein.

Quellen: RNA/kipa/WELT

 

Kongress verheirateter Priester: "Zölibat ist ein unmenschliches, überholtes Kirchenrecht"

Verheiratete Priester fordern Abschaffung, rechnen aber kaum mit Erfolg / Zum Kongress kamen Teilnehmer aus 30 Ländern nach Naurod

"Wir sind Deserteure und Abtrünnige jedenfalls werden wir von der katholischen Kirche so behandelt", moniert Damian Sassin, Teilnehmer des internationalen Kongresses der Föderation verheirateter Priester und ihrer Frauen. Nicht etwa der Papstwechsel und die damit einhergehende Hoffnung auf eine liberalere Haltung der katholischen Kirche zu Zölibat und Frauenpriestertum gaben den Anlass zum Treffen in Naurod. Die Föderation tagt regelmäßig, um sich über ihre Ziele zu verständigen. "Von den 70 Teilnehmern glauben nur etwa vier an die Abschaffung des Pflichtzölibats", sagt Sassin. Mit dieser Einschätzung dämpft er Optimismus, der im Umfeld der Tagung durch Medien verbreitet worden sei.

"Faktisch gibt es keine Argumente für die Pflicht zur Ehelosigkeit eines Priesters", erklärt Sassin, der vor sieben Jahren aus dem Jesuitenorden ausgeschieden ist, "um heute mit einer tollen Frau und unserem tollen Kind zu leben." So glücklich er über die Entscheidung zugunsten seiner Familie sein mag, gegen die Kirche hegt er offenbar Groll. " Zölibat ist ein unmenschliches, überholtes Kirchenrecht und keinesfalls ein theologisch begründetes Dogma."

Die Bibel kennt das Priesteramt in der heutigen Form nicht. Somit bieten weder das Alte noch das Neue Testament deutliche Hinweise auf das Gebot der Ehelosigkeit für kirchliche Amtsträger. Im Gegenteil: In 1. Timotheus 3,2 werden verheiratete Bischöfe erwähnt. >>>

Quelle: Wiesbadener Kurier vom 20.09.2005

 

Trojaner zitiert Koran bei Sexseiten
Yusufali-A zitiert Koran und zwingt User zum Neustart

Yusufali-A heißt das kürzlich entdeckte trojanische Pferd, das die Titelanzeige des gerade aktiven Webbrowsers absucht. Der Trojaner wird tätig sobald er eines von vorgegebenen einschlägigen Worten, wie sex, xxx und exibitionism, entdeckt.

Sobald Yusufali-A eine Webseite auf diese Weise als pornographisch identifiziert hat, wird das Browserfenster minimiert und stattdessen eine Koransure angezeigt. Wird die Seite des Anstoßes nicht umgehend geschlossen, erscheint ein Button mit dem Text "For Exit Click Here". Bewegt man jedoch den Mauszeiger auf diesen Knopf, so wird der Coursor in dem Fenster eingefroren und der User wird gezwungen den PC neu zu starten. Aufgrund der Programmierung von Yusufali-A werden jedoch auch harmlose Webseiten blockiert, teilte das Unternehmen mit.

Quelle: Sophos

 

Forscher wollen Palast Davids entdeckt haben

Bei Ausgrabungen haben israelische Archäologen angeblich Reste des Palasts von König David entdeckt. Der Fund liege in der so genannten Stadt Davids, einem uralten Hügel südlich der Altstadt Jerusalems, hat die Tageszeitung «Jedijot Achronot» berichtet.

Die Archäologen glauben, anhand von Keramik aus dem 11. vorchristlichen Jahrhundert in mächtigen Gemäuern der Davidsstadt einen Beweis für den Regierungspalast des Königs entdeckt zu haben.

Die Berichte haben bei den Palästinensern heftige Proteste hervorgerufen. Das palästinensische Ministerium für Altertümer sprach am Wochenende von «wertlosen, unbegründeten» Berichten, die nichts mit der Wahrheit zu tun hätten.

Quelle: RNA/kipa

 

Religiöse «Teekanne» in Malaysia zerstört

Mehrere Gebäude der synkretistischen Gruppierung Sky Kingdom in Malaysia, darunter eine «Teekanne», sind auf Anordnung von Behörden abgerissen worden. Menschenrechtsorganisationen protestierten gegen die Zerstörung.

Rund 40 Arbeiter erschienen mit Bulldozern vor dem so genannten Sky Kingdom des synkretistischen Predigers Ayah Pin und zerstörten nacheinander die Gebäude seines zwei Hektar großen Geländes, wie die malaysische Presse berichtete. Anhänger des 65-Jährigen, der sich für die Wiedergeburt mehrerer Religionsgründer hält, seien verhaftet worden.

Malaysische Menschenrechtsorganisationen protestierten gegen den Abriss. Der Regierungschef des Staates, Datuk Seri Idris Jusoh, rechtfertigte dagegen das Vorgehen der Behörden. Das Grundstück sei für landwirtschaftliche Zwecke bestimmt.

Das in den 80-er Jahren gegründete und seit 1998 ausgebaute Gelände des Sky Kingdom hatte neben religiösen Suchern auch zahlreiche westliche Touristen angezogen. Zerstört wurden neben der «Teekanne» auch Gebäude in Form einer Vase, eines Regenschirms und eines Schiffs. Der Prediger, der mit bürgerlichem Namen Ariffin Mohammed heisst, lehrt im muslimisch geprägten Malaysia, dass alle Religionen gleich bedeutend seien. Mehrfach war er bereits in Haft. Der Islam in Malaysia gilt als traditionell liberal. In den vergangenen Jahren haben jedoch strengere islamische Strömungen und Parteien an Einfluss gewonnen.

Quelle: RNA/kipa

 

Hexerei nach 200 Jahren legalisiert

Nach fast 200 Jahren hat der australische Bundesstaat Victoria Zauberei und Hexenhandwerk legalisiert. In Melbourne wird dieses Ereignis mit einer Vollmondfeier bedacht.

Das Parlament in Melbourne hob das so genannte Landstreicher-Gesetz auf, demzufolge Hexerei und Zauberei vorboten waren. «Die Zeiten sind lange vorbei, in denen Hexerei und Wahrsagerei eine Gefahr für Recht und Ordnung waren oder im Zentrum krimineller Aktivität standen», führte Generalstaatsanwalt Rob Hulls zur Begründung an, wie australische Medien meldeten. Freunde des Okkulten in Victoria begrüßten die Gesetzesänderung. «Das werden heute Nacht mehrere tausend Heiden in Melbourne im Schein des Vollmonds feiern», sagte Gavin Andrew vom «Netzwerk für heidnisches Bewusstsein».

Quelle: RNA/sda Juli/2005

 

600 Jahre alte Papst-Siegel in «Plumpsklo» entdeckt

Bei Ausgrabungen auf dem Gelände der deutschen Universität Greifswald haben Archäologen vier rund 600 Jahre alte Papstsiegel in einem Latrinenschacht gefunden.

Der Fund von vier Papstsiegel am gleichen Ort ist nach Angaben des deutschen Landesamtes für Bodendenkmalpflege «sensationell». Im vergangenen Jahrzehnt seien trotz intensiver Ausgrabungstätigkeit in Deutschland nur vereinzelt vergleichbare Siegel gefunden worden.

Die vier runden Bleisiegel sind etwa 3,5 Zentimeter groß und wiegen etwas mehr als 50 Gramm. Sie stammen aus dem Pontifikat von Papst Bonifatius IX., der von 1389 bis 1404 Oberhaupt der katholischen Kirche war. Darauf verweist die Inschrift auf der Vorderseite «BONIFATIUS VIIII.». Auf der Rückseite befinden sich Abbildungen der Apostel Petrus und Paulus.

Die Fundstücke lagen in einem hölzernen, rund drei Meter tiefen Latrinenschacht, der um die Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut worden war.

Quelle: RNA/sda Juli/2005

 

Die Jesus-Diät

So sicher wie das Amen in der Kirche ist alle Jahre wieder die Diät-Welle. Auch dieses Jahr gibt es neue Diäten. Eine macht derzeit in den USA Furore: „Was würde Jesus essen?“ Die Grundidee des Autors Don Colbert ist: " Wer Jesus wirklich nachfolgen will, kann seine Ernährungsgewohnheiten nicht ignorieren ... Vor jedem Essen soll man sich immer fragen: Was würde Jesus wohl essen?" 

Grundlage für dieses Kochbuch sind Informationen aus der Bibel, sowie die bäuerliche Ernährung im Heiligen Land. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Gaben des letzen Abendmahls, zu dem Jesus seinen Jüngern Wein und Brot auftischte. Nach den Recherchen des Autors bevorzugte Jesus vor allem Bohnen und Linsen. - Mahlzeit!

Don, M.D. Colbert, What Would Jesus Eat Cookbook

 

Katholisches Heiratsportal

Man mag sich fragen: Warum also eine katholische Ehevermittlung? Der österreichische Weihbischof Dr. Laun hat auch dazu eine vage Antwort: " Weil es zu jeder Zeit und an jedem Ort Menschen gibt, die sich nach Liebe, Ehe und Kindern sehnen, aber aus irgendeinem Grund Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden. Und besonders schwierig ist es, einen zu finden, der in der wichtigsten Frage des Lebens, der Frage nach Gott, ähnlich denkt. 
Da sich die Gnade Gottes natürlicher „Mittel“ zu bedienen pflegt, sind wir Menschen aufgefordert, diese auch einzusetzen. Um vielen Heiratswilligen zu helfen, sollte die „himmlische Regie“ in unseren Zeiten auch das Internet zu nützen wissen – wer weiß das schon!" ... hoffentlich Gott und katholisch Gläubige. - ProtestantInnenen haben da keine Chance.

So kann jeder  mitmachen, der katholisch ist oder in der Vorbereitung katholisch zu werden, von der Lehre der Katholischen Kirche zum Thema Ehe und Familie überzeugt ist und so leben möchte, kirchenrechtlich in der Lage ist, das Sakrament der Ehe zu empfangen ... und die allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert. 

Weitere Informationen: 
www.kathtreff.org
- Heiratsportal für Katholiken.

 

Nord-Süd-Gefälle des Glaubens

Der Glaube an einen Gott ist in der EU in Malta am größten, in Frankreich am kleinsten, wie die EU-Kommission zu der von ihr in Auftrag gegebenen Eurobarometer-Untersuchung mitteilte.

In Malta gaben 95 der Befragten an, an Gott zu glauben, in Zypern waren es 90 Prozent. Griechenland und Portugal folgten mit 81, Polen mit 80 Prozent. Laut einer von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Untersuchung glauben 47 Prozent der Deutschen an Gott. Das sind deutlich mehr als in Großbritannien (38 Prozent) oder Frankreich (34 Prozent), aber weniger als in Italien (74 Prozent) und Österreich (54 Prozent). Der Durchschnitt derjenigen, die angaben, sie glaubten an Gott, lag in der EU bei 52 Prozent. Die geringsten Werte wurden in Estland (16 Prozent) und der Tschechischen Republik (19 Prozent) gemessen.

Rund 27 Prozent der EU-Bürger erklärten, sie glaubten an eine «Kraft» oder eine «höhere Macht». In Deutschland äußerten sich 25 Prozent entsprechend. Am stärksten Zuspruch fand der Glaube an eine spirituelle Kraft in Estland, Schweden und der Tschechische Republik. An gar keine übernatürliche Macht glauben in Frankreich 33 Prozent, in der Tschechischen Republik 30 Prozent und in den Niederlanden 27 Prozent. Auch in Estland (26 Prozent) und Deutschland (25 Prozent) lag der Anteil derjenigen, die an keine übernatürliche Macht glauben, deutlich über dem EU-Durchschnitt von 18 Prozent. Unter den Beitritts- und Kandidatenländern der EU ist der Glaube an Gott in der Türkei mit 95 Prozent stark präsent, gefolgt von Rumänien mit 90 Prozent.

Quelle: RNA / kipa

 

«Reality Soap» im Kloster

Eine «Reality Soap» auf BBC erfreut sich grosser Beliebtheit: Fünf Ungläubige werden 40 Tage und Nächte lang im Kloster beobachtet.

Nach dem Start einer «Reality Soap» über fünf Atheisten im Kloster hat die Webseite der britischen Benediktiner-Abtei Worth Abbey Tausende Besucher verzeichnet. Der Internetdienst «Catholic Ireland» berichtete am Sonntag über begeisterte Reaktionen auch nichtchristlicher Zuschauer auf die BBC-Produktion. «Wir wollten durch die Kameras im Kloster auch Kirchenfernen bei der Suche nach Gott helfen», zitiert die Seite einen der Mönche, Mark Barrett.

Die dreiteilige Serie «The Monastery» (Das Kloster) begleitet fünf Männer unterschiedlichster Herkunft während ihrer 40 Tage und Nächte in der Abtei. Sie waren laut BBC aus Hunderten Bewerbern ausgesucht worden. Einer der fünf, ein früherer Softporno-Produzent, bekehrte sich nach eigenen Angaben nach dem Aufenthalt zu Gott und gab seinen Beruf auf. Ein anderer Teilnehmer hatte zuvor mehrere Jahre im Gefängnis verbracht.

Quellen: RNA / comm

 

"Josef Kardinal Ratzinger neuer Papst Benedikt XVI. - Teufel hat Rücktritt erklärt"

Schlagzeilen der Hörfunknachrichten des Bayerischen Rundfunks am 19.04.2005: 

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken >>>

So wusste dies nur der Bayerische Rundfunk ... und woher?

 

Da traut man seinen Augen nicht:
KIPP-Tester - Die Grabsteinprüfung mit Mini-PC

"Mit dem KIPP-TESTER kann die ordnungsgemäße Grabsteinprüfung schnell und sicher durchgeführt werden. Wenn jedoch bei der Standsicherheitsprüfung viele lose Grabsteine erkannt werden, kann der Arbeitsaufwand für das Anschreiben der Grabstellennutzungsberechtigen erheblich sein. Eine preiswerte und flexible Lösung bietet in diesem Fall ein PDA (Palm). Diese Mini-PC's passen in jede Hemdtasche und erlauben, neben der Erfassung der Ergebnisse der Grabsteinkontrolle auch das Registrieren anderer friedhofsrelevanten Daten vor Ort. Je nach Geräte-Typ, sind sie auch gleichzeitig Handy und Fotokamera. Teure und zweckgebundene Sonderelektroniken, nur zur Grabsteinprüfungen, sind somit nicht mehr erforderlich. In Kooperation mit der Firma girona kommunale software, bietet SSI Udo Peters Instrumente jetzt auch PDA's und die erforderliche Software für die Grabsteinprüfung an."

Quelle: Pfarrer & PC

 

Die Britische Bibelverbesserung: «stoned» heißt nicht «zugedröhnt»

Eine neue britische Bibelübersetzung soll Missverständnissen vorbeugen, in der Heiligen Schrift werde über Drogenmissbrauch berichtet. Statt dem englischen «stoned» (gesteinigt) steht dort nun «stoned to death» (zu Tode gesteinigt), um eine Verwechslung mit dem für Jugendliche geläufigeren «stoned» (zugekifft) zu vermeiden, wie die anglikanische Wochenzeitung «The Church Times» berichtete.

Der für die Neufassung der weltweit meistverbreiteten englischen Bibelübersetzung zuständige Professor Ronald Youngblood sagte dem Blatt, die heutige Generation brauche eine Sprache, die sie verstehe und zu der sie eine Beziehung habe. Auch Zugeständnisse an die «politische Korrektheit» wurden den Angaben zufolge gemacht. Statt dem maskulinen

«he» (er) oder «man» (Mann) für den Menschen oder die Menschheit stehe nun «person». Insgesamt seien sieben Prozent der ursprünglichen Übersetzung ersetzt worden.

Quellen: WELT, RNA/kipa

 

Erstes Satanismus-Seminar an katholischer Uni in Rom

An der katholischen Universität Regina Apostolorum in Rom hat am Donnerstag das weltweit erste Seminar über Satanismus und Exorzismus begonnen. Rund 100 Priester verfolgten die Premiere der Veranstaltung unter dem Titel «Exorzismus und Befreiungsgebet». Das jeweils dreistündige Seminar findet bis zum 14. April insgesamt 7 Mal statt.

Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich Priester und Theologiestudenten, das Seminar kostet 180 Euro. Der Kurs solle die Teilnehmer darauf vorbereiten, «die wahren Fälle von Teufelsbesessenheit von psychischen Störungen» unterscheiden zu können, sagte Universitätsrektor Pater Paolo Scafaroni. Das Seminar sei vor dem Hintergrund der «Entwicklung der Satanismus-Mode in der Musik, bei der Bekleidung und bei Gegenständen, aber auch durch den Aufschwung des Okkultismus, der Magie und der mystischen Erfahrungen» angeboten worden, so Pater Scafaroni.

Viele der Zuhörer sind nach eigenen Angaben Exorzismus-Priester oder streben diesen Beruf an. Er sei glücklich über den Kurs, weil so ein Tabu der Kirche gebrochen werde, sagte der Student Don Luigi Maria: «Ich erwarte von der Kirche, dass sie die Aufgabe des Exorzisten künftig ernster nimmt.» Nach Schätzungen von Geistlichen sind in Italien rund 400 Exorzisten tätig.

Einer der Lehrkräfte, der Journalist und Autor Carlo Climati, sagte, das Seminar werde mit den Erfahrungsberichten zweier Teufelsaustreiber enden. Sie würden unter anderem Auskunft darüber geben, wie zu unterscheiden sei zwischen einem Kranken, der ärztlich behandelt werden müsse, und einer "vom Dämon besessenenPerson".

Quelle: WELT/RNA/sda

 

Beichte-Online: Parkuhr.net

"Du kannst hier alles erzählen, fang einfach an, was dir in den Sinn kommt," motivieren die Macher von Parkuhr.net. Bei dieser Aufforderung und diesem Namen, fällt einem der Hilferuf eines genervten Zuhörers ein: "Das kannst du einer Parkuhr erzählen!" ... und so sind auch Inhalt und Stil der "Beichten". Damit es nicht zu schlimm wird, haben die Betreiber ein paar Regeln aufgestellt:

Manche der Regeln gelten wohl auch für Beichte bei einem Pfarrer, - doch hat die christliche Beichte Bedeutendes mehr zu bieten: Vergebung.

 

"TelefonEngel" - Trauerbewältigung via Handy im Grab

"Die trauernden Angehörigen eines Verstorbenen haben sehr häufig das Bedürfnis am Grab mit dem Verstorbenen zu reden, man hat dann das Gefühl, dem Verstorbenen ganz nah zu sein. Doch wie oft ist ein persönlicher Besuch am Grab wegen Zeitmangel oder Krankheit nicht möglich. Um auch in solchen Fällen jederzeit mit dem Verstorbenen sprechen zu können, gibt es jetzt den... TelefonEngel" Soweit der Originaltext der Website. Angeboten wird hier ein Gehäuse für ein Handy mit Lautsprecher: "Der TelefonEngel besteht aus einem Gehäuse, in dem sich ein Handy mit Lautsprecher und einer Stromversorgung befindet. Die Anrufzeit beträgt bis zu 12 Monate. Das Gehäuse wird in der Grabstelle oder in der Urnengrabstelle zirka 30cm unter der Erdoberfläche eingeerdet, so dass vor der Grabstelle weder das Telefonklingeln noch die Stimme des Anrufers zu hören ist. Die Anwendung ist ganz einfach, man wählt die Handynummer und nach kurzem Klingeln kann man sprechen. Die eigene Stimme ist jetzt untererdig in der Grabstelle zu hören." ... (Un-)erhört!

Quelle: http://www.telefonengel.com

 

Ablass
Eschwege - Die Polizei im nordhessischen Eschwege hat vor Betrug mit so genannten Ablassbriefen gewarnt. Bislang seien zwei Schreiben eines angeblichen Bistums Mitteldeutschland, Bischöfliche Simonie mit Sitz in Weimar bei der Polizei abgegeben worden. Darin werden die Empfänger aufgefordert, Ablassbriefe zu bestellen. So könnten sie für zehn bis 30 Euro sündenfrei in das Jahr 2005 gehen, wird in diesem Schreiben beteuert.

Quelle: Saarbrücker Zeitung v. 24.12.2004


"Meister Lampe" 
Das Fell des Hasen Alba leuchtet unter UV-Licht grün wie eine Disco-Leuchte!  Der brasilianische Künstler Eduardo Kac fügte eine Quallen-DNS zu den Genen des Albino-Karnickels. Als "Leuchtdiode" fungiert ein Protein, das asiatische Tiefseequallen haben ... und benötigen, - aber kein brasilianische Albino-Hasen!  Angeblich plant er nun fluoreszierende Hunde. Dass man so etwas darf?

Quelle: www.ekac.org/gfpbunny.html

 

Wer wird der nächste Papst? 

Das irische Wettbüro Padday Power bietet eine interessante Wette. Es laufen dort bereits online Wetten auf den nächsten Papst: "Who Will Be The Next Pope?" Auch Josef Ratzinger ist einer der möglichen Kandidaten auf den Stuhl Petri. - Das Makabre an der Sache ist, dass diese Führungsfunktion erst nach dem Tot des Vorgängers besetzt werden kann, - und die Wette läuft am 25.12.2004, 9.00 Uhr, aus.

Quelle: Paddy Power

 

Werden Sie Bischof!?
In York ist noch eine Stelle frei!  Möchten Sie in einem Palast aus dem Jahr 1214 leben? Wollen Sie einen Sitz im britischen Oberhaus und einen Chauffeur? Und dazu mit jährlich umgerechnet 77.000 Euro bezahlt werden? Dann werden Sie Bischof! - Genauer: Erzbischof von York. 

Eine Stellenanzeige besonderer Art fand sich am Oktober in britischen Kirchenzeitungen. Die anglikanische Staatskirche von England sucht eine neue Nummer zwei. Erstmals schrieb die Erzdiözese York die Stelle ihres Erzbischofs aus. - Eine neue Chance?

Quelle: taz Nr. 7488 vom 15.10.2004

 

Tempelwächter steigt bei religiösem Fest in Malaysia in einen Wok

Schon zum vierten Mal hat ein taoistischer Tempelwächter sich in Malaysia auf einem Holzbrett über einem Wok «kochen lassen» und sich so symbolisch den Göttern geopfert.

Während eines religiösen taoistischen Festes in Malaysia ist einer der Tempelwächter in einen riesigen Wok mit dampfenden Knödeln und Mais gestiegen. Der 56-jährige Lim Boon Hwa habe sich «kochen lassen» und sich damit symbolisch den Göttern geopfert, berichtete die Zeitung «The Star» am Mittwoch. Lim harrte eine halbe Stunde lang mit gekreuzten Beinen auf einem Holzbrett über dem Wok in einem Tempel im nördlichen Bundesstaat Kedah aus.

Der Tempelsprecher Goon Fook Theong sagte: «Lims Vorführung zeigt die Macht der taoistischen Götter, ihre Anhänger vor Schaden zu bewahren.» Rund tausend Menschen schauten dem 56-jährigen Lim zu, der die Wok-Aktion bereits zum vierten Mal vorführte. Anschliessend wurde das gekochte Essen an die Zuschauer verteilt.

Quelle: ref.ch

 

Second-hand Grabsteine in Norwegen 

Um ein bisschen Geld in die Kassen zu bekommen und Platz für neue Grabstätten zu schaffen, hat der Kirchenrat von Bergen/Norwegen laut Radiosender NRK beschlossen, den Bürgern ab sofort günstig gebrauchte Grabsteine zu verkaufen.

Vor mehr als 25 Jahren aufgestellte und von Hinterbliebenen nicht mehr gepflegte Grabsteine werden nun entfernt und Interessenten zum Kauf angeboten. Die Steine seien recht billig, berichtete NRK nach einem Ortstermin von den Friedhöfen Solheim und Mllendal.

Ein Kirchensprecher meinte zu Protesten von Bürgern, durch den Weiterverkauf werde einerseits ein Umweltproblem gelöst, andererseits beschaffe man Geld, um den Rasen auf den Friedhöfen ordentlich zu mähen und Blumen zu pflanzen.

Quelle: ref.ch

 

"Unbefleckte Empfängnis" ... oder Kinderhandel

Schwangerschaft ohne Sex ist ein bekanntes Motiv in der Bibel. Auch die Empfängnis in den Wechseljahren kommt darin vor. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn sich ein Prediger dieses Themas öffentlich annimmt. Problematisch wird es jedoch, wenn hinter zahlreichen wundersamen Geburten in Wirklichkeit ein raffinierter Kinderhandel steckt. Die kenianische Polizei ist derzeit einem Ring auf der Spur, der illegale Machenschaften mit Hinweis auf religiöse Wunder decken soll.

Eddah Odera, eine 56 Jahre alte Kenianerin, steht im Zentrum des Skandals. Obwohl sie ihr fruchtbares Alter längst überschritten hat, behauptet sie, in den vergangenen Jahren 13 Kinder zur Welt gebracht zu haben, jeweils im Abstand von vier Monaten. Ihr Ehemann habe damit nichts zu tun, sagt sie. Allein der Glaube habe ihr geholfen, genauer gesagt eine Dämonenaustreibung durch einen Prediger, der aus Kenia stammt und in Großbritannien lebt.

Der Prediger nennt sich Erzbischof Gilbert Deya, und seine Glaubensgemeinschaft hat nach Medienberichten 36000 Mitglieder in Großbritannien. In London lässt er gerade eine neue Kirche für Millionen Euro errichten. Bei unfruchtbaren Frauen könne er durch seine Gebete Wunder wirken, meinen seine Gemeindemitglieder. Zahlreiche Frauen, die Probleme hatten, schwanger zu werden, seien auf seinen Rat hin nach Kenia gereist und mit einem Säugling zurückgekehrt.
In einem Fall ordneten die britischen Behörden bereits einen DNA-Test an, und es konnte keine Verwandtschaft zwischen dem Kind und seinen angeblichen Eltern nachgewiesen werden. Dieses Ergebnis ficht Deya jedoch nicht an. "Diese Wunderkinder entsprechen eben nicht menschlichen Maßstäben", sagte er. "Sie stammen von Gott, und göttliche Dinge können von Menschen nicht erklärt werden."

Die Behörden wurden durch einen Bericht der BBC auf den Wunderprediger aufmerksam. Jetzt stürmten kenianische Beamte das Haus der Oderas in Nairobi und fanden dort elf Kleinkinder, die anschließend in Kinderheimen untergebracht wurden. Die lokale Presse veröffentlichte Bilder der Kinder auf den Titelseiten. Tags darauf meldeten sich bereits die ersten Eltern, die angaben, ihre verschwundenen Kinder wiederzuerkennen.

Die Hinweise auf einen Kinderhandel im großen Stil verdichteten sich. Auch Eddah Odera wurde verhaftet. Die Polizei brachte sie zu einem Gesundheitszentrum, wo sie eine Urinprobe abgeben musste. In Gedanken versunken wartete sie auf das Ergebnis. Fest steht: Schwanger ist sie im Moment nicht. Anschließend soll sie sich nach London abgesetzt haben.

Quelle: dpa

 

Über 100 Jahre Mord und Totschlag

Im elektronischen Museum der schwedischen Nobel-Stiftung kann man sich auf einer "Conflict Map" einen Überblick über die schwersten kriegerischen Konflikte der Zeit zwischen den Jahren 1900 und 2001 verschaffen. Über eine Zeitskala kann man sich die Kriege in bestimmten Regionen anzeigen lassen. .. von wegen früher war alles besser und friedlicher ...

http://www.nobel.se/peace/educational/conflictmap/conflictmap.html 

 

Aids-Hilfe Schweiz schreibt offenen Brief an den Papst

Papst Johannes Paul II. soll unwahre Behauptungen des Vatikans über Kondome korrigieren. Das forderte die Aids-Hilfe Schweiz in einem offenen Brief kurz vor dem Papst-Besuch in Bern.

«Heiliger Vater», schreibt die Aids-Hilfe Schweiz höflich, «wir erlauben uns, Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch zu nehmen.» Aussagen über Kondome des vatikanischen Kardinals Alfonso Lòpez Trujillo müssten korrigiert werden. Trujillo, der Präsident des päpstlichen Rates für Familie, hat vom Gebrauch von Präservativen abgeraten.

Trujillo habe fälschlicherweise behauptet, dass Präservative wegen kleinster Poren im Gummi für HI-Viren durchlässig seien und daher keinen Schutz böten, so die Aids-Hilfe Schweiz. Diese Behauptung sei nicht nur wissenschaftlich falsch, sondern habe auch einen katastrophalen Einfluss auf die weltweite HIV-Prävention.

«Weltweit gehören Ihrer Kirche eine Milliarde Menschen an, davon 100 Millionen in Afrika, das von der Aids-Pandemie am schlimmsten betroffen ist», schreibt die Organisation weiter. Auch aus diesem Grund sei eine klärende Aussage über die Rolle des Präservativs in der Aids-Prävention ein Gebot der Stunde.

Quelle: http://www.ref.ch/rna/meldungen/8122.html

 

Died Online.com - Nichts zum Todlachen

Der moderne Mensch stirbt nicht mehr vor Langeweile,- er stirbt vor dem PC. Der Anbieter "Die Online.com" macht's möglich. 
Damit es nicht schon zu Lebzeiten sterbenslangweilig wird, kann man dort sein Persönlichkeitsprofil hinterlegen,- Chatten und spätere Heirat - mit und ohne Kinder - nicht ausgeschlossen. Damit es nicht tod-trist wird kann man auch Bilder hochladen und nach dem Ableben eine E-Mail verschicken lassen. Selbstkritisch stellt der Anbieter fest: "A great way to waste time before you die." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. 

 

The Death Clock - Die Todesglocke

Auf der Internetseite von www.deathclock.com können Sie sich Ihr - theoretisches - Sterbedatum ausrechnen lassen,- natürlich ohne Gewähr. 
Bei dieser Gelegenheit können Sie sich auch dort gleich um Testament, letzter Brief und Predigt kümmern, - zugegeben etwas amerikanisch ... und nichts für sanfte Gemüter.

 

Nachtodliche Belehrungen

Hintergründiges gibt es nicht nur vor dem Tod, - sondern auch nach dem Tod,- so Prof. Mercks "Nachtodliche Belehrungen" zur Theologie, Philosophie etc.

 

Erfolgreich bewerben 
- Florian Gerstner bewirbt sich beim Papst

An den Papst
Vatikan, Rom

Sehr geehrter Herr Papst,
hiermit bewerbe mich bei Ihnen als Vorsitzender der Katholischen Kirche in Deutschland. Nach meiner langen Tätigkeit als Vorsitzender der Bundesagentur für Arbeit suche ich eine neue berufliche Herausforderung und möchte Ihnen meine Erfahrung mit dem Umbau großer Behörden zur Verfügung stellen, um Ihr Unternehmen zukunftsfähig zu machen.
Ich habe deshalb schon einmal einen Sieben-Punkte-Plan zur Modernisierung der Kirche entworfen, den ich im Folgenden kurz darstellen will:
1. Um die Verwaltung effizienter zu gestalten, fusionieren zunächst die katholische und die evangelische Kirche zur Bundesagentur für Beten.
2. Die so freigesetzten Mittel werden zur Modernisierung der Gotteshäuser eingesetzt. Um den neuen Service-Charakter zu unterstreichen, wird am Eingang jeder Kirche eine Beratungs - Theke installiert.
3. Gläubige dürfen im Pastoren-Jargon nicht mehr als Kirchgänger oder Schäfchen wahrgenommen werden, sondern als Kunden. Für die individuellen Bedürfnisse dieser Kunden muss das Angebot erweitert werden, das heißt zum Beispiel: Messwein in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Liedwünsche während des Gottesdienstes, Oblaten auch mit Schokostreusell) anbieten, etc.
4. Der Beichtstuhl wird zur Individual Life Consulting Box umgewidmet. Diese Dienstleistung wird ausgelagert (Outsourcing!), die Lebens-Beratung übernimmt die Firma Roland Berger.
5. Kirchensteuer und Kollekte werden zur Kollekte 11 zusammengelegt.
6. Die Aufgaben von Kirchenchor, Messdienern und Pastor werden in dem Berufsbild des Faith-Managers vereint.
7. Weihnachten und Ostern werden zum Geschenkefest 11 zusammengelegt, Vater Unser und Ave Maria fusionieren ebenfalls. Das Gleiche geschieht mit Taufe, Kommunion, Firmung, Hochzeit und Beerdigung.
Überdies werde ich dafür sorgen, dass die Gesetzespakete Matthäus I-IV zügig umgesetzt werden. Ich freue mich darauf, Ihnen meine Vorstellungen bei einer persönlichen Vorstellungsaudienz näher zu erläutern.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Gerster

Quelle: Philip Schwenke u. Horst Buttler, in: Frankfurter Rundschau, Magazin, 31.01.2004, S. 2

 

Die "Zehn Gebote"
Nackte Tatsachen in der Kirche verpönt

Das wegen geplanter Nacktszenen umstrittene Theaterstück "Die zehn Gebote" wird jetzt doch in einer Bremer Kirche aufgeführt. Besonders die Ankündigung von Nacktszenen hatte kurz nach Beginn der Proben Mitte Dezember im altehrwürdigen St.-Petri-Dom zum Eklat geführt. Eine nicht unwesentliche Rolle hatte dabei die Berichterstattung der Bild-Zeitung gespielt, die titelte: »Dieses Schock-Drehbuch besudelt unseren Dom.« Bürger drohten mit Kirchenaustritt. In der Stadt wuchs eine Hysterie, die in Schmähanrufen und Morddrohungen gegen Pastoren und Kirchenmitarbeiter gipfelte. Der Kirchenvorstand des Doms sah schließlich die Würde des Raumes verletzt und setzte das Ensemble vor die Tür. Nach der Absage der Domgemeinde hat die Friedensgemeinde der Bremischen Evangelischen Kirche den Proben und der Aufführung zugestimmt. Er berichtete, er habe bereits zahlreiche Protestschreiben bis hin zu Morddrohungen erhalten. Und es gab auch Kirchenaustritte, weil das Stück nicht aufgeführt werden sollte.

 

Erster "elektronischer Opferstock" in einer Kirche! - Bezahlt wird per Bankomat- oder Kreditkarte in Linz / Österreich

Dass die Elektronik Einzug in alle Lebensbereiche gehalten hat, ist nicht neu. Neu ist aber, dass das auch für die "Innenräume" der Kirchen gilt: Erstmals gibt es jetzt auch einen "elektronischen Opferstock", eingerichtet als Pilotprojekt der OÖ. Raiffeisenlandesbank in der Basilika auf dem Linzer Pöstlingberg. Das Pilotprojekt in der Pöstlingberg-Kirche soll neun Monate laufen, bewährt sich die Sache, so ist der Einsatz auch in anderen viel besuchten Gotteshäusern geplant. 

Nachtrag: ... das gibt es schon seit 1998 in der Evang. Petrus-Kirche Bernhausen. Es hat sich dort bewährt!

Quelle: www.kirchenweb.at

 

Hat Jesus Buddhismus, Veda und Yoga studiert?  

Die Frage ist alt: Was hat Jesus in den 12 Jahren seiner Jugend gemacht, über die die Bibel keine Auskunft gibt? Derzeit untersucht ein Team des deutschen Dr. H. J. Trebst im indischen Puri entsprechende Texte in alten Bibliotheken des Landes. Sie möchten belegen, dass Jesus in dieser Zeit in Indien war, um dort Buddhismus, Veda und Yoga zu studieren.
... die Antwort ist abzuwarten.

>>> weitere Informationen

 

"Church of Fear" - "Kirche der Angst"

Mal keine Kirche der Erlösung, sondern eine Kirche der Angst. Der Theater- und Filmregisseur Christoph Schlingensief ist immer für eine Provokation gut. Sein neuestes Projekt "Church of Fear" (COF) soll eine Kirche der Angst sein, die alle Terrorgeschädigten versammeln will, auf dass die Ängste produktiv werden. Die Botschaft lautet: Habt Angst! Fürchtet euch! Ein Kunstspektakel in Zeiten von Terror und Angst. Und Schlingensief zieht alle Register, spielt mit Begriffen und Symbolen. Glauben werde - nach Schlingensief - dort nämlich am effektivsten produziert, "wo nichts dringlicher ist als Unglaube ­ in den Parlamenten, an den Börsen und in den Fernsehstudios". Ausgangspunkt der COF sei daher das Angstbekenntnis ­ das Bekenntnis zur eigenen Unvollkommenheit und Verletzlichkeit, aus denen Propagandisten in allen Lagern und Systemen Profit schlagen wollten. 
... aber wozu man da eine Kirche und dazu noch eine der Angst braucht, erschließt sich einem nicht. Und so bekommt man seine Angst nicht wirklich los. ... sondern vielleicht noch mehr.

 

Formel für die Ehe 
Professor findet Scheidungs-Formel
 

Ein amerikanischer Mathematik-Professor hat Formeln entwickelt, mit denen er die Scheidungswahrscheinlichkeit von Ehen noch vor der Heirat vorhersagen kann. Nach Professor James Murray haben die zwei Formeln eine Erfolgsquote von 94 Prozent. Murray habe sie während einer zehnjährigen Studie berechnet, in der er 700 Paare in den USA betreut habe.
Mit einem Psychologen habe er die Paare während einer 15-minütigen Unterhaltung kurz vor der Hochzeit befragt. Auf einer Skala sei die Fähigkeit der Partner gemessen worden, über Themen wie Sex, Kindererziehung oder Geld sprechen zu können. Pluspunkte wurden dabei für positive Signale wie etwa Lächeln oder herzliche Gesten vergeben. Minuspunkte gab es für das Rollen mit den Augen oder Spotten. ... schön, dass es so einfach geht!
 

Quelle: n-tv.de

Altweiber  Sommer 
- eine alte lutherische Übersetzung für "Jahreszeit betagter Damen"?

Der Altweiber Sommer beginnt stets in der letzten Septemberwoche. Der "Altweiber Sommer" ist die Übergangszeit von sommerlicher zur winterlicher Witterung. 
Woher stammt der Name?
Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen von Spinnweben bezeichnet. Vor allem im Spätsommer und Herbst, wenn es draußen noch warm und die Sonne scheint, sieht man besonders viele Spinnweben herumweben. 

Der Altweiber Sommer ist also keine Übersetzung Martin Luthers, der zwar - zeitgemäß - vom Weib spricht,- aber für diese sprachliche Wortwahl ist er nicht verantwortlich!.

 

Neu-Delhi: Neunjähriges Mädchen ist mit einem Hund verheiratet 

Die Eltern eines neunjährigen Mädchens aus Indien haben Ihr Kind mit einem Hund verheiratet. Angeblich soll sie dadurch vor einem schlechten Omen geschützt werden.

Dem Kind war im Gaumen ein Zahn gewachsen, dies bedeutet in im Glauben einer Volksgruppe ein schlechtes Omen. Um Unheil von dem Kind abzuwenden musste es schnell verheiratet werden. Da aber eine Hochzeit mit einem Jungen für den Vater zu teuer gewesen wäre, entschied man sich für den Straßenhund. Einer späteren Heirat mit einem Mann steht aber nichts im Wege, es ist nicht mal eine Scheidung von dem Hund notwendig.

Quelle: www.rp-online.de

 

Neuer Job: Heiligenschein-Bewacher 

Der Kirchentag schafft einen neuen Job: den Heiligenschein-Bewacher. Pfadfinder bewachen die Ankerplätze der überdimensionalen Symbole.

Die orangen Heiligenscheine mit 25 Metern Durchmesser schweben in der Luft und sind im Boden verankert. Damit sich die Befestigung nicht löst und die aufgeblasenen Heiligenscheine davonfliegen, werden sie bewacht; uns so sieht's aus: >>>

 

Die Weltneuheit aus England: 
Eine aufblasbare Kirche
 

Wenn Ihnen eine Kirche fehlt,- dann können Sie sich eine "pumpen"! Die erste aufblasbare Kirche der Welt hat der Engländer Michael Gill entwickelt. Inklusive Turm ist sie etwa 16 Meter hoch, genauso lang und ca. acht Meter breit. In ihr haben sogar rund 60 Gottesdienstbesucher Platz. Selbstverständlich gehören auch Orgel, Altar, Kanzel, Kirchenbänke, Kerzen und Kirchenfenster dazu.
Das luftige Haus wird auf der Messe für Kirchenutensilien vom 13. bis 16. Mai in Esher (Südengland) zu sehen sein. Seine Erfindung erlaube Kirchengemeinden eine größere geographische Flexibilität, so Gill gegenüber. Gill hat bereits Miet- und Kaufanfragen aus mehr als 20 Ländern. Weitere Informationen unter http://www.inflatablechurch.com , - incl. Bild mit Traupaar.

 

gestaendnis.at

Hier können Sie Ihr Geständnis abgeben,- schwarz auf weiß und so, dass es jeder lesen kann ;-))

 

Christen-Front für Tugend, Sitte und Moral

"Wir wenden uns hiermit hoffnungsfroh gerade an junge Menschen, die den täglichen Verfall unserer Sitten nicht länger ertragen können. Nur Sitte und Moral sind ein Anker im Strom der Verrohung! Unterstützen Sie unsere Bewegung für Anstand, Sitte und Moral deshalb tatkräftig!" ... auch mit Christ-Check ...

 

Nahm Jesus Cannabis?

Immer wieder haben Wissenschaftler die Möglichkeit propagiert, religiöse, oder vorsichtiger: pseudospirituelle Erlebnisse wären durch die missbräuchliche Verwendung von Drogen zu erklären. Soweit der medizinische Verstand gefragt ist, kann dagegen solange nichts eingewandt werden, solange man sich im Unklaren ist, was man unter "religiösen Erfahrungen" versteht.
Wer das bloße Bestehen von Visionen und Halluzinationen schon als religiöse Erfahrung bezeichnen mag, der tut sich freilich selbst einen Bärendienst, da er den von ihm erwarteten Aufschrei dadurch verhindert, dass er den Gegenstand seines provokativen Blicks herabwürdigt.
Den bösartig großen Wurf zu machen haben sich insofern erst wenige getraut. Jüngst aber hat sich Chris Bennet für die Liebhaber der klerikalen Provokation mutig in die Bresche geworfen. Dabei griff die amerikanische Forscherin eine bekannte Theorie auf, die für sich genommen selbst einem reaktionären Geistlichen keine Schauer über den Rücken jagen würde: Laut antiken Quellen war es bei religiösen Riten der verschiedensten Kulturen üblich, ein Ölgemisch namens Kaneh-Bosum als spiritualisierendes Salböl zu verwenden. Nun legt die Wissenschaftlerin nahe, dass dies auch die Hebräer und in weiterer Folge Jesus höchst persönlich getan haben soll.
Der pikante Knackpunkt der aufgeflammten Kontroverse besteht darin, dass Kaneh-Bosum als etymologisches Grundwort für das heute so bezeichnete Kannabis verstanden werden kann. So erwähnt Chris Bennet, dass schon 1936 die polnische Sprachforscherin Sula Benet die linguistische Verwandtheit der beiden Worte herleiten konnte und gießt damit - bildlich gesprochen - selbst Öl ins Feuer. Beruht die christliche ("christos" bedeutet zu deutsch "Gesalbter") Religion wirklich auf der erhebenden Wirksamkeit von Cannabis-Ölen? Bennet sagt: ja. Ob aus Medienwirksamkeit oder aus reinem Forschergeist: Es klingt alles in allem mehr als merkwürdig. Quelle: freenet.de

 

RTL-Bibelclip bringt Bibelclips 
zu aktuellen Themen

 

Liveübertragung von Begräbnissen im Internet

Da in Australien die Wege zu Begräbnissen von Verwandten weit und somit teuer sind, hat man sich etwas besonderes einfallen lassen. Bis zu 50 Angehörige können über eine passwortgeschützte Liveübertragung gleichzeitig die Zeremonie verfolgen. Die Friedhofsverwaltung von Western Australia bietet diesen Service ab ca. 60 €. Des Weiteren kann man eine 'elektronische Gedenkstätte' im Internet oder sogar ein VHS oder DVD-Video kaufen. Die 'e-ternal Memories' (elektronische Gedenkstätte) soll je nach Anzahl der Bilder, Worte, Video- und Audioclips zwischen 30 und 660 € kosten. Diese Daten sollen dann für die Dauer von 25 Jahren online bleiben.
Quelle: http://www.web-netz.de

 

Die LEGO-Bibel (aus den USA) 

Biblische Szenen in Lego: Paradies, Kain und Abel, Noah, die Flut, usw.

 

"Bibel-BLATT"

Der Weltbestseller in Schlagzeilen (humorvoller Einstieg in die Lektüre der Bibel).

 

W-AKTEN.DE 
... Bildung, die (k)einer braucht!  

"In den W-Akten sammle ich Wissen, das keiner braucht. Abgelegte Informationen, vergessene Fakten, Unglaubliches und Unglaubwürdiges aus den vergessenen Akten der geheimen und nicht ganz so geheimen Dienste",- so der Autor selbstkritisch. ... aber die Akten sind wirklich lesenswert,- auch im Bereich Christentum, Bibel, Islam, Andere Religionen.

 

"Sprücheklopfer"
Wer weiß schon, daß "Schwerter zu Pflugscharen" in der Bibel steht und nicht von der sozialistischen Jugend der DDR erfunden wurde, bzw. der Spruch "alle Kreter lügen" von Paulus stammt.
In seiner Rubrik "Sprücheklopfer" zitiert Werner Röpke bekannte und unbekannte Sprüche aus der Bibel und kommentiert sie. Der Sprücheklopfer kann auch abonniert werden, jede Woche kommt dann ein Bibeltext ins Haus.

 

"Ein gutes Wort beim Big Boss einlegen" 
Das Gebetsradio "bigPray"
"Meine Großtante leidet an einer schweren Krankheit..." - "Ich habe gerade echt miese Probleme in der Schule..." - "Mein Freund wohnt in den USA und ich vermisse ihn sehr..." - Das sind Gebetsanliegen, die Pater Ernst und Heiko Bruening dreimal in der Woche in "bigPray", dem Gebetsradio, aufnehmen. Dann schicken sie Gebete über den Äther und
legen ein gutes Wort beim "Big Boss" ein.
Daß der Stoff den Beiden nicht ausgeht, dafür sorgen Jugendliche, die auf der Internetseite von "bigPray" ihre Anliegen anmelden können. Das einzigartige Angebot stößt auf große Akzeptanz. Wenn man das Archiv der Webseite durchschaut, merkt man dies schnell. Hinter der Webseite steht das Evangelische Medienhaus Württemberg und die katholische Kirche im Privatfunk. Ermöglicht wurde diese Idee in Zusammenarbeit mit "bigFM", einem Privatsender in Württemberg. Neben Informationen zur Trägerschaft und den Moderatoren lassen sich auf der Seite auch vergangene Sendungen anhören - und natürlich besteht die Möglichkeit, seine Gebetsanliegen abzuschicken. 

Was ist gefragter: Gott oder Sex? 
Über 28 Millionen Amerikaner haben 2001 spirituelle Informationen im Internet gesucht. Nach einer Studie des Pew Instituts ist die Suche nach Gott im Internet interessanter gewesen als Online-Casinos, Online-Banken, Online - Auktionen oder Online-Aktienhandel.
Über drei Millionen Menschen suchten in diesem Jahr täglich religiöses oder spirituelles Material im Internet, gegenüber zwei Millionen in der Umfrage im vorhergegangenen Jahr.
Zirka 67 Prozent der Surfer haben sich für Informationen über ihre eigene Religion interessiert. Über fünfzig Prozent der User gaben in der Umfrage an, sich mit anderen Religionen im Internet beschäftigt zu haben. Nach dem 11. September haben 23 Prozent der Surfer mehr über den Islam wissen wollen.
In der Umfrage gaben 62 Prozent an, dass sie denken, das Internet habe eher einen positiven Einfluss auf die Toleranz zwischen den Religionen.
http://www.pewinternet.org/

 

Mal nicht He-Man, sondern mal Jesus oder Moses?
Mal mit Biblischen Action Figuren spielen? Alles möglich,- man kann sogar wählen, ob Jesus eine helle oder dunkle Haut hat. 

 

Liebes Scheidungspaar, liebe Freunde und Anwälte des scheidenden Paares, ... 
... eine Scheidungsagende für kirchliche Scheidungen von "Charlie" Friedemann Jung; Pfarrer und Kabarettist aus Würzburg.
 

 

Der Gebetsgenerator
Der Gebetsgenerator möchte auf humorvolle Art zum Beten einladen.

 

Unter Neurologe fotografiert die Präsenz Gottes? -  Forscher suchen biologische Erklärung der Transzendenz 
Der Neurologe Andrew Newberg macht in einem Labor Fotos von dem, was Gläubige die Gegenwart Gottes nennen. Er lädt Buddhisten und Franziskaner-Nonnen zu Gebet und Meditation an deren Höhepunkt er einen Isotopenindikator injiziert, um die Hirnaktivität im Moment des Transzendierens festzustellen. Auf diese Weise soll Religion biologisch erklärbar gemacht werden. Newberg ist Assistenzprofessor an der University of Pennsylvania http://www.upenn.edu , sein Fachgebiet nennt sich "Neuroimaging". Er hat herausgefunden, dass es an der Hinterseite des Gehirns einen kleinen Bereich gibt, der kontinuierlich die räumliche Orientierung eines Menschen berechnet, also den Sinn dafür, wo der eigene Körper aufhört. Während intensiver Gebete oder Meditation verfällt dieser Bereich aus bisher unbekanntem Grund in völlige Inaktivität. "Das bewirkt ein Verschwimmen der Grenzen zwischen dem Selbst und der Welt", erklärte Newberg. Er fügte hinzu: "Wenn man weit genug geht, löst sich das Selbst komplett auf, und man spürt ein Gefühl der Einheit, der unendlichen Grenzenlosigkeit." Nun wollen sich Forscher an der John Hopkins University http://www.jhu.edu in Baltimore die Tatsache zunutze machen, dass sich Körper und Gehirn in Phasen intensiven Meditierens oder Betens verändern. In solchen Zuständen scheinen Menschen ihr Bewusstsein auszuschalten. Eine von der nationalen Gesundheitsorganisation in Auftrag gegebene Studie soll die Auswirkungen von Gruppengebeten auf schwarze Frauen mit Brustkrebs testen. Die Forscher hoffen, letztendlich einen gemeinsamen Kern zu finden, der sämtliche Glaubensrichtungen der Welt biologisch erklärt.

 

Kein Gerücht: Ja, es ist wahr: Gott schickt seinen Sohn JESUS nach 
Frankfurt am Main! 

Er hat die Nase voll vom Lotterleben des Heilands, von seinen ständigen Eskapaden und seiner tagtäglichen Faulheit. JESUS soll sich bewähren, soll den Menschen zeigen, dass sich Glauben wieder lohnt, soll 7 Wunder tun und anschließend in den Himmel zurückkehren. All das geschieht auch. Nur passieren nebenbei ein paar unvorhergesehene Kleinigkeiten. JESUS gerät, sagen wir mal, in Schwierigkeiten. Er will helfen und braucht am Ende selbst jede Menge Hilfe. .... so das neue Comic

 

Im Konflikt Vatikan - Galilei ging offenbar um theologische Ansichten... 
Aufsehen erregender Aktenfund im vatikanischen Geheimarchiv hat neue Erkenntnisse über die Vorgeschichte der Verurteilung des italienischen Naturwissenschaftlers Galileo Galilei (1564-1642) erbracht. Laut ital. Presseberichten hat der span. Historiker Mariano Artigas in den vatikanischen Akten eine anonyme Anzeige entdeckt, in der Galilei bereits um 1628, also 5 Jahre vor seiner endgültigen Verurteilung, beschuldigt wird, er verbreite theologische Irrlehren. Die Entdeckung des Dokuments sorgte bei einer derzeit an der Universität von Florenz laufenden Galilei-Vorlesungsreihe für Furore.

In dem Schriftstück legt ein unbekannter Denunziant dar, dass Galilei in seinem 1623 veröffentlichten Werk "Il Saggiatore" (Der Prüfer mit der Goldwaage) die Irrlehre des "Atomismus" vertrete. Diese aus der klassischen Antike bereits bekannte Theorie ist ein Vorläufer der späteren Theorien der Atomphysik. Der Atomismus widersprach der Substanz-Lehre des Aristoteles, auf der wiederum wichtige kirchliche Dogmen wie die Lehre von der Verwandlung von Brot und Wein bei der Eucharistie (Transsubstantiation) aufbauten. Die jetzt aufgefundene Anzeige unterstützt die seit längerem in der historischen Forschung bekannte These, dass Galilei von der Inquisition weniger wegen seiner naturwissenschaftlichen Beobachtungen, als vielmehr wegen philosophisch-theologischer Abweichungen verurteilt wurde.

 

BILD-reich

"Ach Du lieber Gott!" Bruder Paulus aus der Frankfurter Liebfrauen-Gemeinde kommentiert täglich die BILD-Titelstory

 

Jesus kommt wieder - als Klon aus der Pipette?

Zweitausend Jahre warten auf die Wiederkunft des Herrn ,- und das ist manchen zu viel. Deshalb will eine Initiative im kalifornischen Berkeley die Sache mittels Gentechnik erzwingen. Die Aktivisten setzen ihre Hoffnung auf so genannte "Kontaktreliquien", wie etwa das Turiner Grabtuch oder Nägel vom Kreuze Jesu. An diesen Gegenständen, die angeblich mit dem Körper Jesu in Berührung gekommen sind, klebe noch dessen DNA. Dieses Erbgut gelte es zu extrahieren und in menschliche Eizellen einzusetzen. Ein schlechter Scherz? Nein! Was nach Schabernack mit religiösen Gefühlen klingt, wird in den USA ernsthaft diskutiert. Die Initiatoren haben schon zahlreiche Jungfrauen gefunden, die ein mit Jesus - Erbgut befruchtetes Ei austragen wollen sozusagen als die Maria des 21. Jahrhunderts. 
"Alles Unsinn", beruhigt jedoch Hendrik Wenigerkind, Molekularforscher an der Universität München. Aus uraltem, vertrockneten Erbgut könne man kein Leben schaffen. Bleibt anzumerken: Selbst wenn dies gelänge -  welche DNA hat der Geist Gottes?

 

E-MAIL VON EINEM TOTEN !

Wer nach dem Dahinscheiden sicherstellen möchte, dass bei den Hinterbliebenen keine Fragen offen bleiben, hat jetzt die Möglichkeit, E-Mails speichern zu lassen, die nach dem Ableben an Freunde und Bekannte automatisch versendet werden! Bereits mehr als 12.000 User aus 80 Ländern haben sich bereits auf der Website eingeschrieben. Nach der Registrierung muss ein "Schutzengel" bestimmt werden, der den Betreiber im Todesfall benachrichtigt. Zusätzlich gibt's auch noch eine Testamentberatung, Ratschläge für die Trauerfeier und einen Chatroom.  

 

Glaubensportal verkündet Halleluja aus dem Web - Kirche erobert Online-Markt mit Devotionalien


Mitte Februar wird die Fellowship-Church ihren Namen in "Fellowshipchurch.com" ändern, denn ab diesem Zeitpunkt geht das Glaubensportal online. Der neue Domainname prangt vom Dach der Kirche und im eigenen Internet-Shop werden Devotionalien, religiöse Gegenstände, verkauft. "Die Website soll so etwas wie das Yahoo! des Glaubens werden", erklärte Preston Mitchell, Pastor der Fellowship Church. Da die Domain bereits eine andere Kirche hielt, handelte man sich mit den Kollegen ein Tauschgeschäft mit Video-Equipment für den Einsatz im Gottesdienst aus. Die Fellowship Church der bereits 13.000 Mitglieder zählenden texanischen Baptisten Gemeinde überträgt bereits Weihnachtsgottesdienste und Massentaufen per Video-Stream ins Internet.
Gegrüßt wird der Surfer bereits an der Vorab-Seite mit dem Werbespruch "Innnertainment for the heart", der Auftrag der Kirche, wie die Initiatoren meinen. Fellowship Church beschäftigt zudem einen Technologie-Pastor, der den reibungslosen Online-Betrieb garantieren soll
.

 

Christliches Online-Game: 

Hier heißt es wieder mal, nomen es omen: Mission possible! Sehr schön gemacht! 
http://www.mission-possible.de

 

Kerze und Stoßgebet 

Entzünden Sie eine Web-Kerze vor der Web-Madonna und tippen Sie ein Web-Gebet:
http://www.kath.de/liebfrauen/gast/frame.htm

 

Beichte im Internet?

Wer's testen will: http://www.beichte.de

 

Satire und Lifestyle 

Ein satirisches Magazin für Kirche und Lifestyle
http://www.dogmen.de

 

Christliche Werbe-Slogans 

Wer christliche Werbe-Slogans sucht und diese auch als Postkarte versenden möchte, ist hier richtig:
http://www.jesusnow.de/

 

Stoßgebet per Email 

Ein Stoßgebet zum Himmel kann nun ach formlos per Email verschickt werden. "Bitte tippen Sie Ihr Gebet in den Kasten und klicken Sie auf 'Senden', heißt es auf der Internetseite den Nonnenkonvents Tyburn in London. Die Gebete werden dann von den Schwestern ausgedruckt und neben dem Grabmal der Ordensgründerin Marie Adele Garnier (1838-1924) auf eine Pinnwand gesteckt. Dieser himmlische Service ist kostenlos.
http://www.tyburnconvent.org.uk/foundress/foundress.html 

 

Mords-Geschichten aus der Bibel 

Wo werden Menschen erschlagen, erstochen, zerstückelt, etc.? ... auch in der Bibel: mordsgeschichten.html

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Mords-Geschichten in der Bibel Senioren werden zu „Gottes Top Models“