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Ökumene-Durchbruch nach 300 Jahren

Offene Türen für die Ökumene

Nach 300 Jahren wird die Trennmauer zwischen den Konfessionen in der ehemaligen Stadtkirche Mosbach geöffnet

Ein Durchbruch für die Ökumene: Nach 300 Jahren wird die Mauer, welche in der einstigen Stadtkirche von Mosbach den katholischen Chorraum (St. Juliana) und das evangelische Kirchenschiff (Stiftskirche) trennt, geöffnet. Gefeiert wurde das kirchenhistorische Ereignis am Sonntag, 27. Juli 2008, mit einem „Fest der Maueröffnung“ mit dem Freiburger Weihbischof Dr. Bernd Uhl und dem Oberkirchenrat Gerhard Vicktor als Vertreter des badischen Landesbischofs aus Karlsruhe.

Seit der Reformation im 16. Jahrhundert war die Stadtkirche in Mosbach evangelisch und die katholische Messe verboten. 1685 verkündete der katholische Kurfürst Philipp Wilhelm die volle Religionsfreiheit und ordnete an, dass die Protestanten und die Katholiken sich die Stiftskirche St. Juliana, in der ab 1698 katholische Gottesdienste wieder erlaubt waren, teilen mussten. Da dies jedoch nicht immer einvernehmlich zu regeln war, wurden 1708 die Konfessionen räumlich getrennt, indem man den bestehenden Lettner mit seinen drei Bögen komplett zumauerte: die Katholiken bekamen den Chorraum, die evangelische Gemeinde erhielt das Kirchenschiff. Am 27. Juli wird jetzt nach 300 Jahren diese mehr als ein Meter dicke Trennmauer geöffnet und mit zwei Türen durchlässig gemacht.

Für die katholische Gemeinde St. Cäcilia in Mosbach und die evangelische Stiftsgemeinde ist die Maueröffnung ein wichtiger Meilenstein in ihrer ökumenischen Partnerschaft.

Quelle: Erzbistum Freiburg (Juli 2008)

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