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Chast, R.: Können wir nicht über was Anderes reden

Die 1954 geborene, bekannte und etablierte amerikaische Cartoon- und Comiczeichnerin Rosalind (abgekürzt Roz) Chast veröffentlichte dieses Buch 2014; schon ein knappes Jahr später erscheint es nun – aus dem Englischen übertragen von Marcus Gärtner – auf deutsch. In der New York Times wurde es mit folgenden Worten (sie stehen auf dem Umschlagdeckel) hochgelobt: „Sehr, sehr, sehr lustig auf eine Weise, wie es ein normaler Erfahrungsbericht über das Sterben der eigenen, alten Eltern sonst nicht ist.“ Dem kann, besonders im Blick auf die (tod-)ernste deutsche Literatur zu Sterben und Tod nur zugestimmt werden.

Weil es um ihre 2007 und 2009 hochbetagt verstorbenen jüdischstämmigen Eltern George und Elizabeth geht, ist es ein ernstes Buch; S. 219-230 finden sich zehn Bilder ihrer todkranken beziehungsweise verstorbenen Mutter. Auf S. 8 taucht zum ersten Mal der Sensenmann auf. Davor und danach geht es in Wort und Bild um den bunten, manchmal auch sehr skurrilen Alltag alternder, immer gebrechlicher werdenden, am Ende sterbender Menschen.

Weil es Roz Chasts Eltern sind, ist ihr Buch des Weiteren ein sehr persönliches Buch. In der „Einführung“ (S. 9-15) erfährt man ihre Familiengeschichte, die in insgesamt 18 Kapitel dargestellt wird. Das ganze Buch ist durchzogen mit Fotos ihrer Eltern und von ihr, als einjährigem Kind und vor allem als Jugendliche. So bekommt man lebendige, sehr ehrliche Einblicke in die Familie Chast. Man lacht / schmunzelt, dann macht es „klick“ und man realisiert: wie bei uns / dir selber.

Deshalb ist dieses Buch auch ein lehrreiches Buch, dem man eine weite Verbreitung wünscht. Und schlussendlich ist es ein humorvolles Buch, und das alles zu einem vernünftigen Preis. (gm)

Roz Chast
Können wir nicht über was anderes reden?
Meine Eltern und ich

240 Seiten
ISBN: 978-3-498-00944-1
übersetzt von: Marcus Gärtner
Deutsche Erstausgabe

rororo

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