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Unsere neuen Empfehlungen

Borasio, Gian Domenico: Über das Sterben

Sterben gehört zum Leben, und doch fällt es schwer, darüber zu sprechen. Viele Menschen schieben den Gedanken daran weg, solange es geht. Andere begegnen ihm plötzlich: durch Krankheit, Alter, den Tod naher Menschen oder die Frage, was am Ende des eigenen Lebens wichtig sein soll. Gian Domenico Borasios Buch „Über das Sterben“ hilft, dieser Frage nicht auszuweichen.
Borasio schreibt als einer der bekanntesten Palliativmediziner im deutschsprachigen Raum. Sein Anliegen ist klar: Sterben soll nicht verdrängt, aber auch nicht dramatisiert werden. ...

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Dietrich, Walter: Die Königsbücher heute lesen

Die Königsbücher erzählen von Macht und Verantwortung, von Treue und Verrat, von politischem Kalkül und prophetischem Einspruch. Sie führen mitten hinein in die Geschichte Israels und Judas – und zugleich in Grundfragen, die bis heute nicht erledigt sind: Wie wird Macht gebraucht? Was geschieht, wenn Herrschende ihr Amt missbrauchen? Und wie bleibt Gottes Wort hörbar, wenn Politik, Religion und Eigeninteresse sich gefährlich vermischen? Walter Dietrich erschließt in „Die Königsbücher heute lesen“ einen biblischen Textbereich, der vielen Leserinnen und Lesern weniger vertraut ist ...

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Droit, Roger-Pol: Alice im Land der Ideen

Manchmal braucht das Denken eine Geschichte, um in Bewegung zu kommen. Große Fragen wirken abstrakt, solange sie als Begriffe vor uns stehen: Wahrheit, Glück, Freiheit, Identität, Gerechtigkeit, Sinn. Doch sobald sie Menschen begegnen, Orte bekommen und in Gespräche eintreten, beginnen sie zu leben. Genau darauf setzt Roger-Pol Droit in „Alice im Land der Ideen“.

Der Roman nimmt die bekannte Figur Alice auf und schickt sie nicht ins Wunderland, sondern in ein Land der Gedanken. Dort begegnet sie Philosophinnen und Philosophen, religiösen Traditionen und großen Denkbewegungen aus verschiedenen Zeiten und Kulturen. Sokrates, Buddha, Kant und Louise Dupin stehen beispielhaft für eine Reise, die von der Antike bis in die Gegenwart, vom europäischen Denken bis in asiatische Horizonte führt. ...

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Famos, Rita: Leadership

Führung ist nie nur eine Frage von Positionen. Sie zeigt sich darin, wie Verantwortung wahrgenommen wird, wie Macht gestaltet wird und welche Stimmen in Entscheidungsräumen tatsächlich Gewicht haben. Wo Frauen in Leitungsfunktionen sichtbar werden, verändert sich deshalb nicht nur die Statistik. Es verändert sich auch die Frage, wie Leitung verstanden, ausgeübt und weitergegeben wird.
Der von Rita Famos herausgegebene Band „Leadership. Weibliche Perspektiven“ versammelt persönliche Berichte, Analysen und Impulse von Frauen in Führungspositionen. ...

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Hollenstein, Hans: Strategieentwicklung für Kirchgemeinden

Viele Kirchgemeinden stehen vor Entscheidungen, die nicht länger aufgeschoben werden können. Mitgliederzahlen verändern sich, finanzielle Spielräume werden enger, Gebäude binden Kräfte, Erwartungen an Kirche wandeln sich. Gleichzeitig bleibt der Auftrag: Menschen begleiten, Glauben ermöglichen, Gemeinschaft stärken und als Kirche vor Ort präsent sein. Gerade deshalb braucht es nicht nur gute Absichten, sondern eine klare Strategie. Hans Hollenstein legt mit „Strategieentwicklung für Kirchgemeinden. Ein Leitfaden“ ein schmales, praxisnahes Arbeitsbuch vor. ...

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Janowski, Bernd: Ästhetik des Alten Testaments

Bernd Janowski entfaltet in „Ästhetik des Alten Testaments. Grundzüge einer biblischen Phänomenologie der Wahrnehmung“ eine umfassende Darstellung alttestamentlicher Ästhetik. Dabei versteht er Ästhetik nicht zuerst im modernen Sinn als Lehre vom Schönen oder von Kunst. Er geht vom ursprünglichen Sinn des griechischen Wortes aisthesis aus: Wahrnehmung. Diese Weitung ist entscheidend. Sie macht sichtbar, dass Ästhetik im Alten Testament mit der Weise zu tun hat, wie Menschen Wirklichkeit erfahren, deuten und vor Gott zur Sprache bringen. ...

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Karram, Margaret: Friede braucht lebendige Nähe

Friede beginnt nicht erst bei politischen Verträgen. Er beginnt dort, wo Menschen einander nicht auf Herkunft, Religion oder Geschichte reduzieren. Er wächst, wenn Nähe möglich wird – vorsichtig, verletzlich, manchmal gegen alle Erfahrung. Margaret Karram erzählt in „Friede braucht lebendige Nähe. Autobiografische Notizen einer christlichen Araberin“ von einem solchen Weg. Ihre Lebensgeschichte ist von Spannungen geprägt, die für viele Menschen im Heiligen Land Alltag sind. ...

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Laudage-Kleeberg, Regina: Das Buch für alle, die mit Kindern über Gott sprechen wollen – aber nicht wissen, wie

Die Religionswissenschaftlerin Regina Laudage-Kleeberg nimmt dich mit in ihren Alltag mit drei Kindern und erklärt das Abenteuer, Werte zu vermitteln, wenn einfach kein richtiger Hebel da ist. Ich freue mich, dir mitteilen zu können, dass du in diesem Buch ganz viele Ideen finden wirst, mit Kindern gemeinsam etwas zu erleben. Auch wenn du hier keine Bastelvorlagen oder Gebete findest, wirst du bestimmt fündig werden. ...

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Matt, Morgan: Lebensursache: Tod

Was ist eigentlich das Wichtigste im Leben? Wenn wir Dr. Matt Morgan fragen, finden wir die besten Antworten, und zwar nicht bei Influencern oder Life-Coaches. Für sein neues Buch hat der liebe Intensivmediziner mit Menschen gesprochen, die ihren eigenen Herzstillstand überlebt haben. Sie standen schließlich vor der Frage, welchen Sinn sie diesem wunderbaren, so fragilen Geschenk namens Leben verleihen möchten. ...

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Neef, Heinz-Dieter: Das Koheletbuch heute lesen

Heinz-Dieter Neef hat eine ganz eigene, sehr interessante Auslegung dieses biblischen Textes. Er zeigt, dass das leidenschaftliche Plädoyer Kohelets sehr befreiend und modern ist. Es ist ein Plädoyer für die Gegenwart und den Augenblick. ....

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Nicklas, Tobias / Sommer, Michael / Paulsen, Thomas / Dronsch, Kristina: Zugänge zum Wunderbaren

Wunder sind für moderne Leserinnen und Leser oft ein schwieriges Thema. Sie faszinieren und irritieren zugleich. Manche lesen sie als Zeichen göttlicher Nähe, andere als vormoderne Erzählformen, wieder andere als theologische Zumutung in einer wissenschaftlich geprägten Welt. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick: Was geschieht eigentlich, wenn frühchristliche Texte vom Wunderbaren erzählen?
Der von Tobias Nicklas, Michael Sommer, Thomas Paulsen und Kristina Dronsch herausgegebene Band „Zugänge zum Wunderbaren. Wunderdiskurse im Frühen Christentum“ nimmt diese Frage in großer Breite auf. Er behandelt Wunder nicht als kuriose Randphänomene antiker Religiosität, sondern als dichte Zeichenprozesse. Wundertexte deuten Wirklichkeit. Sie eröffnen Sinn. Sie verändern den Blick auf Gott, Welt und Mensch...

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Sommer, Wolfgang: Nachdenken über den Nationalsozialismus

Über den Nationalsozialismus nachzudenken, bleibt eine bleibende Aufgabe. Nicht, weil die historischen Grundlinien unbekannt wären, sondern weil jede Generation neu fragen muss, wie Menschen, Kirchen, Kultur und Politik damals wahrgenommen, gesprochen, geschwiegen, gedeutet und gehandelt haben. Gerade die scheinbar randständigen Texte können dabei aufschlussreich sein. Sie zeigen, wie sich Haltungen formten, wie Anpassung begann, wie Kritik möglich wurde – und wo sie ausblieb.
Wolfgang Sommer nimmt in „Nachdenken über den Nationalsozialismus. Aufsätze zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ Publikationen in den Blick, die während der Weimarer Republik und der NS-Zeit entstanden und bisher wenig oder teilweise gar nicht erforscht wurden. ...

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Smith, James K. A.: Die Macht der Gewohnheit

Woran hängt unser Herz? Diese Frage klingt schlicht, führt aber tief. Denn Menschen werden nicht nur durch Überzeugungen geprägt, die sie bewusst vertreten. Sie werden auch durch Routinen, Sehnsüchte, Bilder, Rituale und Gewohnheiten geformt. Was wir regelmäßig tun, lieben und begehren, arbeitet an uns – oft leiser und stärker, als uns lieb ist. James K. A. Smith entfaltet in „Die Macht der Gewohnheit. Wir werden, was wir lieben“ einen ebenso zugänglichen wie anspruchsvollen Gedanken: Der Mensch ist nicht zuerst ein denkendes Wesen, das gelegentlich liebt, sondern ein liebendes Wesen, dessen Denken, Handeln und Glauben von seinen Herzensausrichtungen geprägt wird. ...

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Stettler, Hanna / Stettler, Christian: Leben nach dem Tod

Die Frage nach dem Leben nach dem Tod gehört zu den großen Fragen des Glaubens. Sie wird am Grab gestellt, in Momenten der Angst, in der Begleitung Sterbender, in der Trauer – aber auch dort, wo Menschen über Hoffnung, Gerechtigkeit und Gottes Zukunft nachdenken. Christlicher Glaube kann diese Frage nicht umgehen. Er lebt von der Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.
Hanna und Christian Stettler widmen sich in „Leben nach dem Tod. Biblisch-theologische Perspektiven“ diesem existentiellen Thema mit exegetischer Sorgfalt und theologischer Klarheit. ...

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Trugenberger, Julius / Wittekind, Folkart: Dorothee Sölle und das Politische Nachtgebet

Gottesdienst und Politik wurden im Politischen Nachtgebet nicht nebeneinandergestellt, sondern miteinander ins Gespräch gebracht. Gebet, Predigt, Information, Aktion und Protest rückten zusammen. Damit wurde in den späten 1960er-Jahren eine Frage neu gestellt, die Kirche bis heute beschäftigt: Wie öffentlich darf, soll und muss christlicher Glaube sein?
Der von Julius Trugenberger und Folkart Wittekind herausgegebene Band „Dorothee Sölle und das Politische Nachtgebet. Theologie – Politik – Aktion“ widmet sich einem der markanten kirchlichen Aufbrüche der Bundesrepublik. ...

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Voigt, Daniela: Frei von toxischen Menschen in 100 Tagen für Dummies

Manche Beziehungen zehren. Sie verunsichern, machen klein, rauben Kraft und lassen Menschen an der eigenen Wahrnehmung zweifeln. Wer in solchen Dynamiken steckt, merkt oft erst spät, wie sehr er sich anpasst, rechtfertigt oder für Dinge verantwortlich fühlt, die gar nicht in seiner Verantwortung liegen. Genau hier setzt Daniela Voigts Buch „Frei von toxischen Menschen in 100 Tagen für Dummies“ an. Der Band ist als praktischer Begleiter angelegt. Er will nicht mit einem großen theoretischen Modell überfordern, sondern Schritt für Schritt helfen, ungesunde Beziehungsmuster zu erkennen ...

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von Bezold, Celina: Der Blick - Sehen und Gesehenwerden als existenzielle Kraft

Während man in der Gesellschaft oft noch davon ausgeht, dass es eine Schwäche ist, wenn man auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist, ändert sich das in der Sterbebegleitung oft grundlegend. Sterbende brauchen ein Gegenüber, um sich zugehörig und verstanden zu fühlen. Für die Menschen, die uns begleiten – ob als Ärzt:innen, Pfleger:innen, Angehörige oder Ehrenamtliche – ist das eine große Herausforderung. Unsicherheit, Trauer, Angst und Arbeitsbelastungen können uns hemmen und unsere Handlungsmöglichkeiten einschränken. Dabei kann Blickkontakt ein wunderbares Hilfsmittel sein, um Menschen auf eine ganz natürliche und einfühlsame Weise zu begleiten. Von den Grundlagen des Menschenbildes bis zur besonderen Kraft eines geteilten Blickes – das Buch ist ein Schatz an Beispielen und alltagsnahen Ideen. ...

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von Arnim, Gabriele: Abschied leben

In ihrem Tagebuch erzählt die bezaubernde Gabriele von Arnim ein Jahr lang von den kleinen und großen Abschieden, die das Leben so mit sich bringt, von ihren Träumen, ihren Ängsten und ihrer unentbehrlichen Lebensfreude. Sie durchläuft das Labyrinth ihres Wollens und Hoffens bis hin zum unentrinnbar letzten Abschied und ahnt den Schrecken der Endgültigkeit. Manchmal übe ich das Sterben, schreibt sie. ...

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von Choltitz, Dorothea: Klimakrise – was nun?

Die Klimakrise ist für Jugendliche kein fernes Zukunftsthema. Sie betrifft ihre Gegenwart, ihre Lebensplanung, ihre Ängste und ihre Vorstellung davon, wie eine gerechte Welt aussehen kann. Wer heute in der Sekundarstufe II Religion unterrichtet, kommt an diesen Fragen nicht vorbei. Die Herausforderung besteht darin, Fakten ernst zu nehmen, Verunsicherung nicht zu verstärken und zugleich Hoffnung nicht billig werden zu lassen. Dorothea von Choltitz legt mit „Klimakrise – was nun? Neun Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe II“ einen Materialienband vor, der genau diese Spannung aufnimmt. ...

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Zimmerling, Peter: Ein Gott, der richtet?

Die Rede vom richtenden Gott ist vielen fremd geworden. In Predigt, Seelsorge und kirchlicher Öffentlichkeit steht meist der liebende, barmherzige und zugewandte Gott im Vordergrund. Das ist verständlich und theologisch gut begründet. Doch die Bibel spricht auch von Gottes Zorn, von Gericht, von Wahrheit, Verantwortung und dem Ende allen Unrechts. Wer diese Texte übergeht, verliert einen wichtigen Teil biblischer Hoffnung.
Der von Peter Zimmerling herausgegebene Band „Ein Gott, der richtet?“ nimmt diese unbequeme Frage auf. ...

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