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Zuerst zwei Dinge, das erste zur Person des Verfasser, das zweite zum Buchtitel:
Bäumlin hat nämlich eine besondere Nähe zu Kurt Marti. Zu dessen 100.Geburtstag (31.1.1921) gab er schon in 2020 das Buch „Kurt Marti. Sprachkünstler, Pfarrer, Freund“ heraus. Und eben Marti bezeichnete in einem Gedicht die Bibel als «Das gesellige Buch»; dem schließt sich Bäumlin S. 164 an.
Jetzt aber zu dem Büchlein selber. Es gehört zu der in 2018 gestarteten Reihe „die Bibel heute lesen“; darin verfasste Bäumlin die Bücher zur Urgeschichte, zu Exodus und zum Markusevangelium. Und hatte jetzt die Ehre, ein Buch über das ´Buch der Bücher´ zu verfassen. Jetzt liegt das Ergebnis vor.
Bäumlin gibt nicht nur (in zwei Abschnitten) einen Überblick über das Alte und das Neue Testament, sondern darüber hinaus
über drei Seiten Literaturhinweise. Denn er behandelt auch wichtige Beispiele verschiedener Stimmen, Autoren und Redaktoren, die sich keineswegs immer einig waren, gibt einen Überblick über die Kanonbildung und die Wirkungsgeschichte der Bibel. Bäumlin erörtert auch biblische Widersprüche und Dissonanzen und zeigt, wie die mannigfaltigen Stimmen doch zusammenflossen, vergleichbar mit einer kunstvollem Sinfonie.
Im „Epilog“ bekennt Bäumlin: „Ich vertraue dem Gott, der sich auf so vielstimmige Weise bezeugt.“ (S. 164, grammatikalisch angepasst)
Meine Summa: ein Büchlein, gefüllt mit Informationen und jedem ernsthaften Bibelleser sehr zu empfehlen. (gm)
Klaus Bäumlin
Die Bibel als geselliges Buch heute lesen
2025
kartoniert 182 S. 19,80 €
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