Wolff, Uwe: Unterwegs zur Mitte

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Wolff, Uwe: Unterwegs zur Mitte

Uwe Wolff erschließt das Labyrinth als ebenso uraltes wie überraschend aktuelles Symbol menschlicher Existenz. Unterwegs zur Mitte verbindet kulturgeschichtliche Kenntnis mit spiritueller Deutung: Im Labyrinth führt der Weg – trotz Kehren, Umwegen und scheinbarer Irrläufe – letztlich zur Mitte. Gerade diese Erfahrung macht Wolff fruchtbar für die Frage, wie Leben gelingen kann, wenn es nicht geradlinig verläuft.

Das Buch liest das Labyrinth als „ermutigenden Spiegel unseres Daseins“: Es zeigt, dass viele Wendungen nicht bloß Verzögerungen sind, sondern Reifungswege. Theologisch ist das äußerst anschlussfähig. Denn christlicher Glaube kennt die Mitte nicht als Selbstoptimierung, sondern als Beziehung: als Heimkehr des Herzens, als Sammlung, als Weg in die Gegenwart Gottes. Umwege, Brüche und Zeiten der Orientierungslosigkeit werden so nicht romantisiert, aber als Teil eines größeren Weges verstehbar.

Wolff schreibt klar, anschaulich und meditativ, ohne ins Schwärmerische abzugleiten. Das macht das Buch zu einer schönen Lektüre für persönliche Einkehr, Exerzitien, Gesprächskreise – und für alle, die spüren: Das Leben ist manchmal ein Labyrinth, aber nicht sinnlos.

Wolff, Uwe
Unterwegs zur Mitte
Im Labyrinth des Lebens

ISBN 978-3-8436-1633-1
160 Seiten
19,00 €

Patmos Verlag, Ostfildern

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