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Kirchenordnung - EKHN

Die EKHN hat beschlossen, die Kirchenordnung (KO) zu ändern. Ziel ist es, noch stärker missionarisch orientierte Volkskirche sein zu können. Dafür sollen die Strukturen der Kirche klarer profiliert werden; gleichzeitig soll „vor Ort“ mehr Flexibilität möglich sein. So sollen in Zukunft z.B. neben den traditionellen Gemeindeformen auch neue Ansätze ausdrücklich erwünscht sein und erprobt werden können.
So jedenfalls steht es im Änderungsentwurf, den der Kirchenordnungsausschuss im April 2008 in erster Lesung in die Synode eingebracht hat. Das Leitbild des Entwurfs lautet: „offen, einladend, aufsuchend, gesellschaftsbezogen“ – so soll die EKHN sein. Dafür werden überarbeitete Strukturen der Kirchengemeinden und Dekanate vorgeschlagen sowie klarere Leitungsstrukturen auf gesamtkirchlicher Ebene. Dazu gehört auch, der leitenden geistlichen Person in der EKHN nicht mehr die Amtsbezeichnung Kirchenpräsident oder Kirchenpräsidentin, sondern den Titel Bischöfin oder Bischof zu geben. Außerdem soll auf das Leitende Geistliche Amt als Organ der EKHN verzichtet werden.

Weitere Informationen der EKHN hier.

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Meldungen zum Thema

Synode der EKHN

Kritische Stellungnahme

Gemeinden stärken, nicht schwächen
Stellungnahme von Pfarrerinnen und Pfarrern der EKHN im Ruhestand zu den geplanten Änderungen der hessen-nassauischen Kirchenordnung und der Kirchengemeindeordnung

Wir sind in großer Sorge über die Entwicklung unserer Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Ausgangspunkt ihrer bisherigen Ordnung war die Gemeinde. Mit ihrem Aufbau von unten nach oben (von der Gemeinde über die Dekanate bis hin zur Gesamtkirche), mit ihren presbyterial – synodalen Elementen und den von ihr gepflegten theologischen Traditionen hat sie sich nicht nur im gemeindlichen Raum, sondern auch im Bereich ihrer politisch – gesellschaftlichen Weltverantwortung bewährt.

Auf der Basis der bisherigen Ordnung konnten wichtige krisenhafte Situationen zukunftsweisend bewältigt werden. Wir erinnern an den Streit um das Antirassismusprogramm, die Neustrukturierung des weltmissionarischen Engagements, die Auseinandersetzung um die DKP–Pfarrer, die Begleitung der Gemeinden im Konflikt um die Startbahn West. Nicht zuletzt erinnern wir an die Erweiterung des Grundartikels mit den Aussagen zur bleibenden Erwählung Israels als Ergebnis einer offenen theologischen Diskussion...>>>

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