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Reformation: Martin - Der Film

Seit 30. Oktober 2003 im Kino


Martin Luther als Reformator und und als Filmheld. Damals hat Luther das neue Medium "Druckerpresse" verwendet, nun kommt er medial auf die Kinoleinwand. Eine bequeme Möglichkeit mehr über sein Leben, Wirken, zeitliche Hintergründe und die Reformation zu erfahren.

Wir schreiben das Jahr 1505: Der junge Martin Luther gerät in ein grauenvolles Unwetter, ein Blitz verfehlt ihn nur knapp. Zu Tode geängstigt gibt er sein Studium der Rechte auf und wird Mönch im Augustiner-Kloster zu Erfurt. Nach seiner Pilgerfahrt nach Rom 1510 geht er zum Theologiestudium nach Wittenberg, wo er 1517 seine 95 Thesen als Protest gegen den von Papst Leo X. initiierten Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche schlägt. 1518 verlangt Rom den Widerruf der Thesen. Doch Luther bleibt standhaft. Auch vor Kaiser Karl V. auf dem Reichstag zu Worms (1521) erkennt er nur eine Autorität an: die Bibel.

Vom Papst exkommuniziert und vom Kaiser geächtet, wird Luther zum Ketzer erklärt. Um sein Leben zu retten, lässt Friedrich der Weise ihn auf die Wartburg entführen. Dort übersetzt Luther innerhalb von elf Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Seine Lehren finden immer mehr Anhänger. Doch der Preis dafür ist hoch: Entsetzt muss Luther erkennen, dass nicht nur die Bauern ihn gründlich missverstehen. Ihr Aufstand wird von den deutschen Landesfürsten blutig niedergemetzelt.
In dieser dunklen Stunde findet Luther Trost und Unterstützung bei seiner späteren Frau Katharina von Bora. Doch der Kampf um die Reformation hat erst begonnen.

Religion im Kino? Das klingt nach einem Wagnis. Der Produzent Alexander Thies hat sich darauf eingelassen. Mit Erfolg. Luther bietet alles, was ein Filmhit braucht: Stars wie Joseph Fiennes (Shakespeare in Love), Sir Peter Ustinov (Quo vadis?), Uwe Ochsenknecht, Bruno Ganz, eine imponierende Ausstattung und dramatische Massenszenen. Aber was die deutsch-amerikanische Produktion für uns besonders ausmacht, ist die Geschichte, die sie erzählt. Im Stil großer Hollywoodfilme wird das Leben des Reformators zur mitreißenden Story.

Der Film hält sich an die Wahrheit. Historisch und theologisch werden Zusammenhänge verdeutlicht, aber nie verfälscht. Die Evangelische Kirche unterstützt diese Produktion deshalb voller Überzeugung.

Der Film erzählt von Luthers Standhaftigkeit und seinem Mut, mit dem er die mächtigsten Herrscher seiner Zeit herausfordert. Luthers dramatische und actionreiche Geschichte entfaltet sich dabei vor dem Hintergrund einer Epoche revolutionärer Veränderungen: Das Mittelalter musste der Renaissance weichen und der unerschütterliche Glaube eines Mannes veränderte die Welt für immer.

"LUTHER" ist großes internationales Kino mit hochkarätigen Darstellern. Unter der Regie von Eric Till, der zuletzt mit "Bonhoeffer "Die letzte Stufe" Aufsehen erregte, spielt Shakespeare in Love-Star Joseph Fiennes die Titelrolle. Ihm zur Seite steht ein beeindruckendes internationales Ensemble mit Alfred Molina ("Chocolat") als Ablasshändler Tetzel, Bruno Ganz ("Brot und Tulpen") als Luthers väterlicher Mentor und Sir Peter Ustinov in der Rolle des sächsischen Kurfürsten Friedrich der Weise. Jonathan Firth, Claire Cox, Uwe Ochsenknecht, Mathieu Carrière, Benjamin Sadler, Jochen Horst, Lars Rudolph und Maria Simon sind weitere klangvolle Namen auf der Besetzungsliste dieser aufwändigen Produktion.

 

Weitere Infos zum Film bei:

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